ORF-kofinanziertes Drama über Kafkas letztes Lebensjahr mit u. a. Sabin Tambrea, Henriette Confurius, Daniela Golpashin und Manuel Rubey
Sabin Tambrea schlüpft in die Rolle von Franz Kafka und spürt „Die Herrlichkeit des Lebens“: Am Montag, dem 25. Mai, steht um 22.15 Uhr in einer ORF-2-Premiere sowie auf ORF ON einer der bedeutendsten deutschsprachigen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts im Fokus, wenn sich das vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierte und von Georg Maas und Judith Kaufmann inszenierte, gleichnamige Drama dessen letztem Lebensjahr und einer ganz besonderen Begegnung widmet. Er ist kompliziert, voller Selbstzweifel, gnadenlos begabt und todkrank. Sie steht mit beiden Beinen fest auf dem Boden und liebt das Leben. Als Franz Kafka (Sabin Tambrea) und Dora Diamant (Henriette Confurius) sich begegnen, ist nicht vorherzusehen, dass sich die beiden ineinander verlieben. Aber das Schicksal will es so und sie verbringen ein Jahr, in dem sie dem Tod beweisen, dass er gegen die Liebe machtlos ist.
Neben Sabin Tambrea und Henriette Confurius spielen in weiteren Rollen u. a. Daniela Golpashin und Manuel Rubey. Das Drehbuch stammt aus der Feder von Georg Maas und Michael Gutmann.
Mehr zum Inhalt
1923: Dora Diamant und Franz Kafka lernen einander zufällig am Ostseestrand kennen. Er ist ein Mann von Welt, sie aus dem tiefen Osten, er kann schreiben, sie kann tanzen. Sie steht mit beiden Beinen fest auf dem Boden, er schwebt immer etwas darüber. Sie umarmt den Indikativ, er verheddert sich im Konjunktiv. Aber als die beiden einander kennenlernen, wird alle Verschiedenheit einerlei. Ein einziges Jahr ist ihnen vergönnt, bis Franz Kafka, viel zu früh, stirbt. Auch wenn Kafkas Gesundheitszustand sich mehr und mehr verschlechtert, das gemeinsame Jahr lässt die beiden „Die Herrlichkeit des Lebens“ spüren.