Oliver Baier

Sein bewegtes Leben kurz gefasst ...

Nach der Matura im Jahr 1985 begann Oliver Baier ein Psychologiestudium. 1988 nahm er erstmals an einem Radioworkshop teil. Das Magazin "Punkt elf" auf Radio Wien war die erste ORF-Sendung, die Oliver Baier präsentierte. Danach folgte die Moderatorentätigkeit beim deutschsprachigen Urlaubssender "Radio Adria" in Grado.
1989 wurde Oliver Baier eine der Stimmen für das "Ö3 Nachtradio". 1990 erfolgte der endgültige Wechsel von Radio Wien zu Ö3. 1991 ertönte zum ersten Mal die verrückte Sommershow "One o'clock" mit dem legendären "Redaktörr Claus Hörr" auf Ö3. Der eigenwillige Moderationsstil erregte höchste Aufmerksamkeit. Im Herbst erfolgte ein kurzer Ausflug auf die Bühne des Wiener Kellertheaters "Experiment", wo Baier die Hauptrolle in dem Stück "Das Spiel vom Meister Siebentot" übernahm. Zur gleichen Zeit startete er auf Ö3 die Astrologie-Show "Sternstunden" mit Gerda Rogers.

1992 etablierte sich "One o'clock" als die sommerliche Kultshow auf Ö3 und begeisterte die Hörer mit den mittlerweile zur Legende avancierten, "glücklichen Erdbeeren". 1993, mit der dritten "One o'clock" Saison zog Baier einen vorläufigen Schlussstrich unter seine Aktivitäten im Radio. Sein Weg führte Baier ins Fernsehen, als Talkmaster der Show "eXtra" versuchte er, sich ernsten Themen zu widmen, kehrte jedoch bald zur "Comedy-Schiene" zurück und bestieg mit einem Hausmeister und einer lebenden Mülltonne den "Monte Video". Dafür erhielt er im Mai 1994 die Romy für die beste Programmidee.

Nach 22 Folgen wurde die Show eingestellt, Baier nahm ein Angebot des deutschen Privatsenders Pro Sieben an. Nach einem halben Jahr Pro Sieben übernahm Baier die Morningshow "Baier am Morgen" am Münchner Radiomarkt, 1996 zog er weiter zu Antenne Bayern und moderierte erfolgreich "Guten Morgen Bayern".

Zurück in Österreich etablierte er mit "Mahlzeit" einen Fixpunkt auf Ö3. 1999 stand Oliver Baier in der Musicalparodie "Samma in Tschickago" im Wiener Metropol auf der Bühne. Im Herbst des Jahres 2000 debütierte Baier an der Wiener Volksoper in der Operette "Die Tankstelle der Verdammten".

Von 1996 bis 2003 konnte man Oliver Baier und sein Faktotum Alois unter dem Motto "Mahlzeit - und Ihre Mittagspause klingt einfach besser" von 12.00 bis 14.00 Uhr im Hitradio Ö3 hören. Im Herbst 2001 waren auch zehn Folgen der Comedyreihe "Mahlzeit - Die Fernsehshow", basierend auf den altbewährten Charakteren der Radiosendung, in ORF 1 zu sehen. Mahlzeit TV erhielt beim New York Fernsehfestival 2002 einen Finalist Award.

Im Sommer 2002 erfolgte der Startsschuss für die Fernseh Comedy "echt fett" , in der Oliver Baier erstmals als Autor und Regisseur hinter der Kamera tätig war.

Ab September 2003 war Oliver Baier mit "Hol's der Geier - Das 100.000 EUR Quiz" auf Ö3 zu hören.

Seit Herbst 2004 lädt Oliver Baier in ORF 1 zu dem Comedy-Quiz "Was gibt es Neues?".
Sein Kabarettprogramm "Schlagerschlachtung" tourt erfolgreich seit 2007. Seither ist er auch immer wieder auf der Theaterbühne zu sehen. So allsommerlich bei den Komödienspielen in Porcia; oder in den Wiener Kammerspielen (Shaffers "Komödie im Dunkeln"), im Ensembletheater Wien und im Rabenhof; auch Bregenz und Salzburg stehen auf seiner Haben-Liste. Gemeinsam mit Josef Hader stand Oliver Baier im Jahr 2010 für den erfolgreichen ORF-Zweiteiler "Der Aufschneider" unter der Regie von David Schalko vor der Kamera. Seit 2011 moderiert er alternierend auf Ö1 das "Café Sonntag".