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Internationaler Frauentag – immer noch nötig?

Heute ist Weltfrauentag! Seit 1921 wird dieser Tag weltweit gefeiert. Er soll daran erinnern, dass auch im 21. Jahrhundert Frauen immer noch benachteiligt und unterdrückt werden: Ungleiche Löhne, Arbeitsverbote, Beschneidungen - die Themen sind vielfältig und je nach Land verschieden.

Die Geschichte des Weltfrauentags begann im Jahr 1910. Die deutsche Frauenrechtlerin Clara Zetkin setzte sich damals schon auf einem internationalen Kongress für die Einrichtung eines solchen Tages ein. Die Idee wurde angenommen, allerdings zuerst ohne fixes Datum. Der 8. März 1921 war schließlich der erste offizielle Weltfrauentag der Geschichte.

Es geht um den Kampf der Frauen für ihre Rechte, für die Forderung nach Gleichberechtigung und Chancengleichheit im Arbeitsleben. Während der Nazi-Herrschaft durften die Frauen nicht protestieren und auch danach wurde der Weltfrauentag eher als Ehrentag zelebriert. Erst die feministische Bewegung der 60er und 70er Jahre machte den Tag wieder zu dem, was er eigentlich war: Ein weltweiter, symbolischer Kampf der Frauen um ihre Rechte.

Talk zum Weltfrauentag

Heidi Rest-Hinterseer, Obfrau des Vereins „KoKon“ über das Thema „Frauen im ländlichen Raum“: Wie schaut es zum Beispiel mit Pensionen für Bäuerinnen aus?

Die „Guten Morgen Österreich“-Expertin

  • Heidi Rest-Hinterseer, Obfrau und Mitbegründerin der Frauenservicestelle KoKon

Die „Daheim in Österreich“-Expertin

  • Barbara Niehues, Frauenservicestelle KoKon