#metoo

APA/dpa-Zentralbild/Britta Pedersen

Frauen zwischen Gewalt, Machtmissbrauch und Sexismus

Morgen begehen wir den 97. Weltfrauentag der Geschichte. Der steht ganz im Zeichen der metoo-Debatte. Was hat sich seitdem verändert und wo kann man sich als Frau hinwenden, wenn man selbst Opfer wurde?

Filmproduzent Harvey Weinstein war der Auslöser für die aktuelle metoo-Debatte. Doch eigentlich gibt es die Kampagne schon seit 10 Jahren. Gegründet hat sie damals die afroamerikanische Aktivistin Tarana Burke, die selbst Opfer von sexuellem Missbrauch war. In den USA bezeichnet man diese Opfer als „Überlebende“.

„Zu dieser Zeit arbeitete ich mit jungen Leuten im Süden. Als sie mir ihre Erfahrungen mit sexueller Gewalt anvertrauten suchte ich nach einer Möglichkeit, ihnen zu helfen. Aber ich hatte nichts. Da ich selbst eine Überlebende war überlegte ich, was ich damals gebraucht hatte, um zu heilen. Und das war tiefe Empathie.“, erzählt Tarana Burke über die Entstehungsgeschichte. Tiefe Empathie von anderen Überlebenden war heilsam für Tarana Burke. Und nicht nur für sie. Weltweit gibt es einen Schulterschluss von Frauen und Männern, die Opfer von sexuellem Missbrauch wurden - in Form von #metoo.

Die Juristin, diplomierte Sozialarbeiterin und Psychoanlytikerin Renee Mader vom Gewaltschutzentrum Salzburg über die „MeToo“-Debatte, was eigentlich noch erlaubt ist und was Mann noch darf.

Die „Guten Morgen Österreich“-Expertin

  • Renée Mader, Gewaltschutzzentrum Salzburg

Sendungshinweis: „Guten Morgen Österreich“, 06.03.2018, 6.30 - 9.30 Uhr, ORF 2