Fastenzeit

APA/GEORG HOCHMUTH

Fastenzeit: Was bringt Verzicht?

Firmenfeiern, Geburtstagsfeste und Faschingsfeiern - es gibt immer einen Grund, um doch ein Glas zum Anstoßen mitzutrinken oder ein Stück vom Geburtstagskuchen zu kosten. Da orientieren sich viele gerne am Beginn der Fastenzeit, um für einen gewissen Zeitraum auf Laster zu verzichten.

Mit dem Aschermittwoch ist der Spaß vorbei. Die Völlerei hört auf, die Fastenzeit beginnt. Vierzig Tage dauert diese Zeit der Abstinenz und des Kasteiens, denn laut Bibel zog sich Jesus vierzig Tage in die Wüste zurück, um zu fasten und zu beten. Egal, ob gläubig oder nicht, die Fastenzeit ist für viele auch heute noch ein Anlass, um auf gewisse Dinge zu verzichten.

Am Ostersonntag ist die Fastenzeit dann wieder vorbei und nach der Zeit der inneren Ein- und Umkehr bleibt das gute Gefühl, etwas für sich getan zu haben. Ist die Fastenzeit nun reine Tradition oder hat der Mensch ein Bedürfnis darauf auf Dinge zu verzichten? Von welchem Erlebnis profitieren Menschen, wenn sie fasten? Und kann man die Disziplin für den Verzicht erlernen oder trainieren? Die Psychologin und Kabarettistin Isabella Woldrich ist am Mittwoch im mobilen Studio zu Gast und erklärt was das Fasten mit den Menschen macht.

Die „Guten Morgen Österreich“-Expertin

  • Isabella Woldrich, Psychologin und Kabarettistin