Valentinskrapfen mit viel Liebe

Am heutigen Aschermittwoch fasten viele Österreicherinnen und Österreicher. Nicht so in der kleinen Stadt St. Valentin (Bezirk Amstetten). Dort leistet man quasi süßen Widerstand. Immerhin ist ja auch Valentinstag.

Mit viel Liebe muss dieser Krapfen gebacken werden, denn nur dann wird aus ihm ein richtiger Valentinskrapfen. Die Zutaten sind wie beim Faschingskrapfen.

Valentinskrapfen

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Love is all you need - besonders am heutigen Valentinstag

Zutaten

für ca. 30 Krapfen

  • 70 dag Mehl
  • 7-10 Dotter
  • 15 dag Zucker
  • 1 dag Salz
  • 1 Stamperl Rum 38%
  • Gewürze (Vanilleschote)
  • flüssige Zitrone
  • 1/2 Liter Milch
  • Butter (20 % vom Mehl)

Zubereitung

Wichtig ist, ein gutes Weizenmehl zu verwenden. Damit macht man einen Vorteig - ein klassisches Dampfl. Dazu werden Mehl, Hefe und Milch 1:1 verrührt. Beim Dampfl sollte die Milch nicht zu kalt sein. Das Dampfl wird zugedeckt und 2-3 Stunden warmgestellt, bis es Blasen wirft. Wenn der Teig arbeitet, bildet sich nämlich der typische Geschmack.

Milch, Mehl, Dotter, Zucker, Salz, Vanilleschote, Zitrone, Rum und Butter werden sanft vermischt. Dann kommt das Dampfl dazu und es wird kräftiger gerührt. Wichtig ist, dass der Teig nicht zu fest ist. Außerdem sollte man gut kneten, damit viel Sauerstoff hineinkommt. Den braucht der Teig, um gut aufzugehen.

Valentinskrapfen

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Für einen guten Valentinskrapfen braucht man Geduld und Liebe

Wenn sich der Teig vom Rand löst, ist er fertig. Zugedeckt soll er wieder eine Stunde rasten. Dann wird er geteilt und man muss wieder eine Stunde warten. Für einen Krapfen muss man sich Zeit nehmen. Dafür geht es dann im 170 Grad heißen Fett umso schneller. Nach 4 Minuten kann er rausgenommen und gleich nach dem Abtropfen mit einer Marillen- oder Himbeermarmelade befüllt werden. Ein echter Valentinskrapfen wird übrigens auch mit Liebe verspeist.