Kind lauscht an einer Dose

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Dialekte und ihre Merkmale

Österreich ist stark von seinen Dialekten geprägt. Sie verbinden aber sie können auch spalten. Christiane Schwald und Lukas Schweighofer beleuchten am Montagmoren, wie Dialekte entstehen und warum man sie erhalten sollte.

Grundsätzlich ist der Ursprung der heimischen Dialekte im Alemannischen und im Bayrischen zu suchen. Und trotzdem gibt es mehrere hundert Mundarten in Österreich. Die Dialektzonen sind grob so gegliedert: In eine Mittelbayrische Region im Norden und eine Südbayrische. Dazwischen befindet sich eine sprachliche Übergangszone. Ganz im Westen ist aber alles anders. Hier wird nämlich alemannisch gesprochen. Und daher sind die Vorarlberger für die Restösterreicher hinter dem Arlberg nur schwer zu verstehen.

Sendungshinweis: „Guten Morgen Österreich“, 02.10.2017, 6.30 - 9.30 Uhr, ORF 2

Dialekt und Musik

Auffallend oft findet sich der Dialekt in den letzten Jahren auch in der Musik wieder. Eine Vermittlungsstrategie, die bereits der junge Michael Köhlmeier und Reinhold Bilgeri nutzten, um mit Kunst für mehr Verständnis zu sorgen. Auch der Hollstoan Music Bigband Club versuchte sein Glück im Wortwechsel mit Restösterreich. Die Musikanten landeten damit einen Hit, ob sie aber von jedem Österreicher verstanden wurden ist zu bezweifeln. Und somit haben die Vorarlberger mit ihrer Sprache ein Alleinstellungsmerkmal. Über den Wert von Dialekten, ihre Entstehung und Entwicklung sprechen Christiane Schwald und Lukas Schweighofer mit dem Experten Wolfgang Perchtold in der Sendung.

Warum der Vorarlberger Dialekt so anders klingt, erklärte der Autor Wolfgang Berchtold im mobilen Studio. Vorarlberger nahmen bei der Sprachentwicklung eine Sonderstellung ein, da sie durch den Arlberg weniger Einflüssen aus dem Osten ausgesetzt waren. Nun würden sich jedoch die Mundarten leicht vermischen und angleichen.

Der „Guten Morgen Österreich“-Experte

  • Wolfgang Berchtold, Autor