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VPS 21:55

Länge: 45min

Wiederholung am
25.05.2018, 00:40

Im Brennpunkt

SPĂ– - Der lange Marsch in die Opposition

130 Jahre Sozialdemokratie in Österreich feiert die SPÖ heuer - und selten schien die Zukunft der Partei so ungewiss. Es beginnt vor zwei Jahren: Am 1. Mai 2016, dem höchsten "Feiertag" der Sozialdemokratie, buhen die Genossen Bundeskanzler Werner Faymann am Wiener Rathausplatz von der Bühne - und aus dem Amt. Sein wechselhafter Kurs in der Flüchtlingspolitik und die schwere Schlappe von Rudolf Hundstorfer im Präsidentschaftswahlkampf haben Faymann den Rückhalt in den eigenen Reihen gekostet. Auftritt: Christian Kern. Der ehemalige ÖBB-Chef soll die Partei aus der Krise führen. Aber es kommt anders: Die Volkspartei hat keine Lust mehr, mit der SPÖ zu regieren. Fast auf den Tag genau ein Jahr nach Faymann tritt ÖVP-Vizekanzler Reinhold Mitterlehner zurück, sein Nachfolger Sebastian Kurz ruft Neuwahlen aus. Im Wahlkampf jagt bei der SPÖ eine Schlappe die andere. Am Ende schafft sie es knapp vor der FPÖ auf den zweiten Platz - doch Türkis-Blau ist nicht mehr zu stoppen. Kern wird zum kürzest dienenden Bundeskanzler der Zweiten Republik, seine Partei landet auf der Oppositionsbank. ORF III beleuchtet in einer Eigenproduktion die "Tage des Umbruchs" in der SPÖ. Was hat zu den folgenschweren Entwicklungen der vergangenen zwei Jahre geführt? Und wie geht es jetzt weiter mit der angeschlagenen Partei und ihrem Obmann?

Gestaltung

Reiner Reitsamer

Interviewpartner

Josef Kalina
Ferdinand Lacina
Julia Herr
Peter Filzmaier
Josef Cap