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VPS 17:10

Länge: 45min

Wiederholung vom
13.02.2018, 19:00

Expeditionen

Wiener, Frankfurter und Hot Dogs - Kulturgeschichte des Wiener Würstls

Die berühmteste Kreation der Wiener Fleischhauer ist das „Frankfurter Würschtl“ – wohl auch unter
anderem Namen: Weltweit bekannt als „Wiener Würstchen“ ist es auch Hauptbestandteil des Hot
Dog. Wenig bekannt, dass die amerikanische Fast Food Spezialität selbst auch auf die heimische
Fleischerkunst zurückgeht.
Die Wurst hat bekanntlich kein Ende, sondern gar zwei.
Und was ist also zwischen den beiden Enden einer Wurst? Mehr Mehl und Fett als Fleisch? Ist Wurst
mindere Qualität als Schinken? Warum heißt es Leberkäs' heißt und wer hatte im Wurstkrieg um die
Krainerwurst zwischen Slowenien und Österreich die besseren Argumente? Durfte am Wiener Hof
mit den Fingern gegessen werden?
Alexander und Nadeschda Schukoff setzen sich in diesem Film augenzwinkernd mit einer Zunft
auseinander, hinterfragen unter anderem den Zusammenhang von Fett und Geschmack, aber auch
die Änderung von Ernährungsbewusstsein und Konsumverhalten ist ein Thema. Und finden dabei
heraus warum beim Würstlstand – eine Wiener Institution mit langer Tradition – das Würstl besser
schmeckt als zu Hause. Oder was den besonderen Geschmack der Frankfurter ausmacht und was sie
mit dem Wiener Beinschinken gemeinsam haben.
Köstliche Geschichten über die Wiener Wurst. Ein Kaiser, eine Fürstin, Papst Franziskus, ein
amerikanischer Sportreporter und ein Orden kommen darin vor.
Optisch eindrucksvoll die Landschaft, in der österreichische Bauern ihre Mangalitzaschweine im
Freien herumlaufen lassen; die Jungrinder am Wechsel mit endlosem Auslauf; Hausschweine tollen
im Garten herum und die Schafe übernachten unter Bäumen im Freien. (Doku 2013/2014)