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Dokumentarfilm

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AUT 2016

Stereo

16:9

Länge: 1h 29min

UT

Die Geträumten

(c) ORF

Liebe und Hass, richtige und falsche Worte: Im Zentrum von "Die Geträumten" stehen Ingeborg Bachmann und Paul Celan, die sich im Nachkriegs-Wien kennengelernt haben und deren Briefwechsel die Textgrundlage bildet. Zwei junge Schauspieler (Laurence Rupp und Anja Plaschg) treffen sich in einem Tonstudio, um daraus zu lesen.

(c) ORF/Ruth Beckermann Filmproduktion

Anja Plaschg und Laurence Rupp

Die dramatisch schwankenden Gefühle der Briefe - zwischen Rausch und Verlustangst, Entzücken und Erschrecken, Nähe und Fremdheit - gehen auf sie über. Aber sie amüsieren sich auch, streiten, rauchen, reden über Tattoos und Musik. Ob die Liebe damals oder die Liebe heute, ob Inszenierung oder Dokumentation: wo die Ebenen verschwimmen, da schlägt das Herz dieses Films.

(c) ORF/Ruth Beckermann Filmproduktion

Die Liebesgeschichte zwischen Bachmann und Celan beginnt 1948, als sie 22 und er 27 Jahre alt ist, und sie endet mit dem Suizid Celans 1971 in Paris. Für Ingeborg Bachmann ist es die große Liebe ihres Lebens, und doch hört sie nie auf, in ihm den Fremden zu sehen und ein bisschen wohl auch zu fürchten: einen Juden aus Czernowitz, dessen Eltern im Holocaust umgekommen sind, während sie selbst nichts dergleichen erlebt hat.

(c) ORF/Ruth Beckermann Filmproduktion/Maria Kracikova

Dreharbeiten - Regisseurin Ruth Beckermann, Anja Plaschg, Laurence Rupp und Kameramann Johannes Hammel

Sie liebt ihn und stößt an Grenzen, an ihre eigenen und an seine. Es geht nicht immer nett zu in diesen packenden Briefen. In einem Moment des Zweifels fragt sie: "Sind wir nur die Geträumten?"

ORF/Ruth Beckermann Filmproduktion

Regie
Ruth Beckermann