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DEU

Stereo

16:9

Länge: 46min

UT

Wiederholung am
04.07.2018, 02:16

tv.ORF.at/universum

3. Teil:

Universum

Planet Earth – Das Wunder Erde, Teil 3: Berge

In der dritten, von Justin Anderson (deutsche Bearbeitung: Margarita Pribyl) gestalteten Folge der neuen sechsteiligen BBC-Blockbuster-Serie „Planet Earth – Das Wunder Erde“ geht es um die eindrucksvollsten Hochgebirgsregionen des Planeten.

(c)ORF/ZDF/BBC/Tom Hugh-Jones

Luftaufnahme des Mont-Blanc-Massivs in den Hochalpen nahe des Aiguille du Midi/Chamonix aus 3000 Meter Höhe. Diese Berge sind Heimat vieler alpiner Tiere wie Steinadler und Gämsen.

Dort müssen Tiere und Pflanzen den härtesten Anforderungen trotzen, um überleben zu können. Inmitten von zerklüftetem Terrain, steilen Hängen, bei gleichzeitigem Mangel an Sauerstoff, Futter und Wasser. Diese Lebenswelt ist atemberaubend und unvergleichlich, allerdings ist sie Spezialisten vorbehalten.

Die Rocky Mountains in den USA, die Anden Südamerikas und der Himalaya in Asien: Sie zählen zu den eindrucksvollsten Hochgebirgsregionen der Erde. Nur ganz wenige Pioniere sind zäh genug, um hier zu bestehen, nur extreme Kletterkünstler, wie etwa der Nubische Steinbock oder der gewandte Schneeleopard, bringen dieses Kunststück zustande.

(c)ORF/ZDF/BBC/Emma Brennand

Nubische Steinböcke leben in einigen der unzugänglichsten Lebensräume.

Nubische Steinböcke verfügen über weiche konkave Hufe, sie weisen einen besseren Grip auf als jeder Kletterschuh. Auf der Arabischen Halbinsel bewegen sich die Steinböcke geschmeidig selbst steilste Felswände hinauf und hinunter. Der Schneeleopard, das stärkste Raubtier des Hochgebirges, kann dank seiner Fellzeichnung mit der Umgebung optisch fast verschmelzen. Die Großkatzen leben im größten Gebirge der Erde, dem Himalaya. Es ist kein leichtes, sie vor die Kameralinse zu bekommen, aber mit Hilfe spezieller Kamerafallen ist es der Crew gelungen, Einblicke in die Welt dieser seltenen Wildtiere zu gewinnen.

(c)ORF/ZDF/BBC/Emma Brennand

Steinadler kommen in den Bergregionen von Europa, Russland, Nordwest-Afrika, Asien und Nordamerika vor. Für ihre Größe sind sie außergewöhnlich wendig und schnell. Im Sturzflug erreichen sie eine Geschwindigkeit von über 300 Kilometer pro Stunde.

Steinadler gleiten pfeilschnell durch Schluchten und Täler. Im Sturzflug erreichen sie eine Geschwindigkeit von mehr als 300 Kilometern pro Stunde. Da sie vom Säuger bis zu Aas alles fressen, gehören sie zu den erfolgreichsten Greifvogelarten. Um ihre Flugkünste aus der Nähe betrachten zu können, hat sie ein BBC-Kameramann für „Planet Earth“ mit einem Gleitschirm verfolgt. Damit war der Kameramann aber nur fast so wendig wie die Adler.

Grizzlybären gehen in den Rocky Mountains den größten Lawinen aus dem Weg, indem sie weit oben in Höhlen an schneebedeckten Abhängen überwintern. In den Anden präsentieren wiederum Flamingos in eiskalten Salzseen, weit über 4.000 Metern Höhe, ihre berühmten Balztänze. Selbst die zerbrechlich wirkenden rosafarbenen Vögel trotzen dabei widrigsten Bedingungen.

(c)ORF/ZDF/BBC/Darren West

Grizzlybären leben in den Bergen des westlichen Nordamerikas von den Rocky Mountains bis nach Alaska. Sie überwintern in hoch gelegenen Höhlen an verschneiten Abhängen. Dort bekommen sie auch ihre Jungen. Im Frühling führen die Mütter den Nachwuchs in die Täler. Dort schmilzt der Schnee früher, und sie können sich an frischen Trieben satt fressen.

Für den neuen Naturfilm-Blockbuster „Planet Earth“ der BBC haben sich mehrere internationale Kamerateams über drei Jahre hindurch auf härteste Herausforderungen eingelassen, um eine geheimnisvolle Welt aus nächster Nähe zu erfassen: Drohnen kommen ebenso zum Einsatz wie Kamerafallen, superstarke Teleobjektive und Hochgeschwindigkeitskameras. Nicht weniger als 117 Drehreisen führten die Teams durch rund 40 Länder, insgesamt absolvierten sie 2.089 Drehtage für die neue Reihe. „Universum“ begibt sich in dieser eindrucksvollen BBC-Dokumentationsreihe auf eine atemberaubende Weltreise, um extreme Lebensräume und ihre Bewohner in ihrer Einzigartigkeit zu dokumentieren. Die weiteren drei Episoden stehen ab 14. September auf dem „Universum“-Programm.

Die Sendung ist nach der Ausstrahlung noch 7 Tage lang
in der TVthek als Video-on-Demand zum Nachsehen abrufbar.

(Die drei weiteren Episoden werden im Herbst ausgestrahlt.)