21:10

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Stereo

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ORF 2 Europe

Länge: 43min

UT

Wiederholung am
26.06.2018, 12:03

tv.orf.at/thema/

Thema

Leben am Limit – Mindestsicherung neu
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Zukunft ohne Arbeit?
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Harald Sicheritz wird 60

Leben am Limit – Mindestsicherung neu

Für Jennifer Süßner und ihre fünf Kinder wird die geplante Reform der Mindestsicherung finanzielle Einbußen bringen. Denn bei kinderreichen Familien soll gekürzt werden. „Oft können wir etwas, das die Kinder gerne unternehmen würden, nicht machen. Ich sag’ dann nicht, das können wir uns nicht leisten, sondern ich vertröste sie auf den nächsten Monat. Manchmal vergessen sie’s dann wieder“, erzählt die 29-jährige Niederösterreicherin.

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Doch auch andere Bezieher der Mindestsicherung sind von Kürzungen betroffen: 60.000 Menschen ohne Pflichtschulabschluss sollen künftig mit 560 Euro im Monat auskommen. Eine aktuelle Untersuchung der Statistik Austria zeigt: Wer Mindestsicherung bezieht, leidet häufig unter Krankheit, desolaten Wohnverhältnissen und schlechter Bildung. Besonders Kindern werden am Beginn ihres Lebens Chancen genommen. Andrea Poschmaier und Oliver Rubenthaler haben für „Thema“ recherchiert.

Zukunft ohne Arbeit?

Es gibt keine Kassiererinnen und Kassiere mehr, den Kaffee machen nur noch Automaten, und Lkw fahren von selbst. Experten gehen davon aus, dass in 30 Jahren im besten Fall zehn, im schlimmsten Fall 40 Prozent aller Arbeitsplätze durch Maschinen verloren gehen. Eine Vision, die für viele derzeit noch unvorstellbar ist.

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Was soll dann mit der großen Anzahl an arbeitslosen Menschen passieren? Müssen das lauter depressive Langzeitarbeitslose sein, deren Selbstwertgefühl mit jedem Tag schwindet? Oder kann es auch glückliche Arbeitslose geben, die mit freiwilliger Tätigkeit die Gesellschaft bereichern? Basis könnte das zurzeit vieldiskutierte bedingungslose Grundeinkommen sein. Niemand muss mehr arbeiten, weil man genug zum Leben ausbezahlt bekommt, und zwar ohne AMS-Kurse und verpflichtende Bewerbungen. Christoph Feurstein und Simon Hadler haben sich angeschaut, wie schon jetzt Menschen ohne bezahlte Arbeit gut leben.

Harald Sicheritz wird 60

„Sinnkrisen erspare ich mir weitgehend“, sagt Kultregisseur Harald Sicheritz im „Thema“-Interview anlässlich seines 60. Geburtstags. Ausschlaggebend für diese Lebenseinstellung war eine Knochenkrebserkrankung vor 30 Jahren. „Wenn man ein Jahr lang im Krankenhaus an Schläuchen hängt, überlegt man sich, was will ich in meinem Leben noch tun, wenn ich das überlebe.

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Und da war es ganz klar, dass ich gerne einen Film drehen würde“, sagt der in Favoriten aufgewachsene Wiener. Einige Jahre später ist „Muttertag“ in den Kinos angelaufen. Auch seine Werke „Hinterholz 8“, „Poppitz“ oder mehrere „Tatorte“ sind einem breiten Publikum bekannt. Jetzt bereitet Harald Sicheritz die Dreharbeiten zur vierten Staffel der ORF-Serie „Vorstadtweiber“ vor. Eva Kordesch hat ihn bei einer Leseprobe besucht und ihn in seinem Haus in Niederösterreich getroffen.

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