9:05

Dokumentation

VPS 9:05

AUT 2014

Stereo

16:9

ORF 2 Europe

Länge: 48min

UT

Wiederholung am
22.01.2018, 02:00

tv.ORF.at/matinee

matinee

Waldes Lust - Der Maler von Kitzbühel

(c) ORF

Alfons Walde schuf nicht nur das Markenzeichen des Ortes, sondern prägte mit seinen Bauten auch das heutige Bild von Kitzbühel. Seine Wintersport-Gemälde wurden zu Ikonen und erzielen heute Spitzenpreise.

(c) Epofilm/Kunstverlag Alfons Walde

Seine Anerkennung auf dem Kunstmarkt hat Walde, der auch ein kaum bekanntes Oeuvre erotischer Zeichnungen und Fotografien hinterließ, jedoch nicht mehr erlebt.

(c) APA/HERBERT PFARRHOFER

Durch sein Architektur-Studium an der Technischen Hochschule in Wien kam Walde mit der Wiener Secession in Kontakt und nahm sogar an Ausstellungen der Künstler-Vereinigung teil.

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Waldes Bilder wurden zwar von der Kritik gern als Bauernmalerei abgetan, Kollegen wie Gustav Klimt oder Egon Schiele aber schätzten sie sehr. Letzterer war es auch, der Walde dazu anregte erste Genrebildern und Portraits zu malen.

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Als in den 1920er-Jahren der Skitourismus boomte, und Kitzbühel die feine, reiche Gesellschaft anlockte, erkannte Walde seine Chancen und kehrte in die Heimat zurück. Er entwarf die Berg- und Talstation der Hahnenkammbahn, eine architektonische Pionierarbeit.

(c) ORF/Epofilm

Guta Eva Berger (Tochter), Michael Walde Berger (Enkel)

1931 designte er die rote Gams, das Wahrzeichen des berühmten Skiortes. Sie ist neben dem von ihm entwickelten markanten Schriftzug Kitzbühel bis heute ein Souvenir-Verkaufsschlager.

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Als Baureferent für Kitzbühel beurteilte Walde die Pläne anderer Architekten. Er selbst entwarf 20 Häuser, dazu Restaurants und Geschäfte, Schulen und eine Badeanstalt.

(c) ORF/Epo Film

Berta Thaler und Sandro Decleva

Der Film von Sandro Decleva verbindet Vergangenheit und Gegenwart, beleuchtet die Entwicklung des berühmten Ski-Ortes und lässt Alfons Waldes Enkel in die Welt des Großvaters führen.