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TV-Film

VPS 0:15

DEU 2011

Stereo

16:9

Länge: 1h 30min

UT

In zwei Teilen:

Hindenburg (1)

Aufwendiger Historien-Zweiteiler

Hochkarätig besetzte, packend inszenierte ORF-Ko-Produktion rund um die letzte Fahrt des größten jemals gebauten Zeppelins, die kurz vor der Landung in New York in einem Flammeninferno endete. Sabotage-Akt oder technischer Defekt? Die Absturzursache wurde nie vollständig geklärt.

Im Bild: Jennifer van Zandt (Lauren Lee Smith, Mi.) vermisst Fritz Rittenberg, der sie auf der Reise mit der Hindenburg begleiten sollte (c)ORF/RTL

Am 6. März 1937 ging der Zeppelin "Die Hindenburg" kurz vor der Landung in Lakehurst, New Jersey, in der Nähe von New York in Flammen auf. Von den 97 Menschen (61 Besatzungsmitglieder und 36 Gästen) an Bord kamen 35 ums Leben. Der aufwendig produzierte TV-Mehrteiler "Hindenburg" bringt eine der größten Luftfahrtkatastrophen des 20. Jahrhunderts mit einem internationalen Starensemble, einem spannendem Plot und originalgetreu nachgebautem Produktionsdesign zum Leben.

Unter der Regie von Philipp Kadelbach protzt die 10-Millionen-Euro-Produktion mit internationaler Schauspielprominenz wie die italienischstämmige Hollywood-Mimin Greta Scacchi ("The Player"), Stacy Keach ("Mike Hammer"; "Prison Break") und Newcomer Lauren Lee Smith ("CSI: Den Tätern auf der Spur") sowie einem deutschen und österreichischen Staraufgebot bestehend u.a. aus Maximilian Simonischek, Heiner Lauterbach, Hannes Jaenicke, Christiane Paul, Jürgen Schornagel, Ulrich Noethen und Justus von Dohnányi. Für die Aufnahmen wurden extra Teile der „Hindenburg“ in gigantischem Ausmaß nachgebaut. Die Dreharbeiten fanden in Köln sowie in Nürnberg und Umgebung statt.

Im Bild: Merten Kröger (Maximilian Simonischek) versucht Jennifer (Lauren Lee Smith) zu erklären, wieso er als Mörder gesucht wird(c)ORF/RTL/Erik Lee Steingroever

ZUR STORY:

Im Mittelpunkt stehen der junge Luftschiffkonstrukteur Merten Kröger (Peter-Simonischek-Spross Maximilian Simonischek, li. i. Bild) und seine große Liebe Jennifer van Zandt (Laureen Lee Smith, re. i. Bild), Tochter des amerikanischen Kongressabgeordneten Edward van Zandt (Stacy Keach), die mit ihrer Mutter Helen (Greta Scacchi) ebenfalls an Bord ist. Als Merten Kröger eine deutsch-amerikanische Verschwörung aufdeckt, die die Zerstörung des Zeppelins zum Ziel hat, versucht er alles, um die drohende Katastrophe zu verhindern. Doch im Moment der Landung und kurz vor der Rettung aller Passagiere verwandelt sich die Hindenburg in ein Flammenmeer. Es gibt aber Überlebende – und die Aufklärung der Tragödie fördert ungeahnte Verstrickungen zutage.

Im Bild: Familie Kerner (2.v.li. Christiane Paul, Mi. Pierre Besson, vorne Marvin Bockers, und 2.v.re. Alicia von Rittberg) beobachtet fasziniert, wie die Hindenburg auf das Rollfeld gefahren wird. Mit ihr will die jüdische Familie aus Nazi-Deutschland fliehen(c)ORF/RTL

Unter den Passagieren ist auch die Jüdin May Kerner (Christiane Paul, li. i. Bild), die mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern ins Ausland fliehen will, der mit Auftrittsverbot belegte Varietékünstler Gilles Broca (Hannes Jaenicke) sowie Max Kaufmann (Justus von Dohnányi), der sich trotz Flugangst auf die Reise begibt, um in New York ein wichtiges Geschäft abzuschließen.
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Im Bild: Helen van Zandt (Greta Scacchi), die Frau des Erdöllobbyisten Edward von Zandt, erklärt Hugo Eckener (Heiner Lauterbach), dass ihr Mann Roosevelt überzeugen will, das Helium-Embargo zwischen Amerika und Deutschland auszusetzen(c)ORF/RTL

Kurzinhalt

Mai 1937: Kurz vor der ersten USA-Reise der 'Hindenburg' herrscht Aufregung und hektisches Treiben unter den Passagieren. Auch Helen und Jennifer, Frau und Tochter des US-Abgeordneten Edward van Zandt, fiebern dem Abflug entgegen. Im letzten Moment erhält der Geschäftsführer der Reederei jedoch einen Anruf von Edward: Es müsse unter allen Umständen verhindert werden, dass Helen und Jennifer den Zeppelin besteigen. Kurzerhand übernimmt Luftschiffkonstrukteur Merten Kröger diese Aufgabe - nichtsahnend, in welche Gefahr er sich dabei begibt.

Der TV-Zweiteiler wurde in Koproduktion mit ORF, RTL und EOS Entertainment realisiert.

ORF/RTL

Im Bild: Die Zeppelin Reederei hat zum festlichen Dinner ins Konsulat der USA eingeladen. Fahrleiter der Hindenburg, Alfred Sauter (Hinnerk Schönemann, Mi.) und sein bester Freund Luftschiffkonstrukteur Merten Kröger (Maximilian Simonischek, re.) hören gespannt der Empfangsrede von Hugo Eckener, dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Reederei, zu (c)ORF/RTL

DARSTELLER

Maximilian Simonischek (Merten Kröger)
Greta Scacchi (Helen von Zandt)
Lauren Lee Smith (Jennifer van Zandt)
Heiner Lauterbach (Hugo Eckener)
Ulrich Noethen (Flugdirektor Ernst Lehmann)
Christiane Paul (Mady Kerner)
Hannes Jaenicke (Gilles Broca)
Hinnerk Schönemann (Alfred Sauter)
Jürgen Schornagel (Kapitän Pruss)
Justus von Dohnányi (Max Schmiedinger)

REGIE

Philipp Kadelbach

Drehbuch: Johannes W. Betz, Martin Pristl
Kamera: David Slama

ORF/RTL

Stolz des Dritten Reiches - "Die Hindenburg"

Der nach dem deutschen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg benannte Zeppelin galt als Meisterwerk der Ingenieurskunst und eignete sich als erstes Luftschiff überhaupt für Transatlantikfahrten. Seit ihrer Jungfernfahrt am 4. März 1936 legte die Hindenburg etwa 337.000 Kilometer in 63 Fahrten zurück, darunter zehn Passagierfahrten nach New York. Ihr Absturz am 6. Mai 1937 bedeutete das Ende der Ära der Luftschiffe.
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Im Bild: Merten (Maximilian Simonischek) konnte die Zeitbombe kurz vor der Landung entschärfen. Doch das Schicksal ist unausweichlich: Ein Elmsfeuer setzt den Zeppelin in Brand (c)ORF/RTL

Gigantisches Set-Design

Lange vor Drehbeginn besuchten die Macher des Films das Zeppelin-Museum Friedrichshafen, in dem praktisch alle Baupläne aufliegen. In enger Absprache mit Regisseur Philipp Kadelbach wurden schließlich die Setentwürfe entwickelt, bevor mit den eigentlichen Bauvorbereitungen begonnen werden konnte. In der 40 Meter hohen Halle der Kölner MMC-Studios wurden ein Querschnitt des Zeppelins, das Promenadendeck, Passagierkabinen, die Brücke und weitere Teile des Luftschiffs nachgebaut.
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LIVE-STREAM UND VOD

Diese Sendung wird auch als Live-Stream in der ORF-TV-Thek angeboten und ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand zwischen 20:00 Uhr und 6:00 Uhr abrufbar.

Sehen Sie den zweiten und letzten Teil morgen

Mittwoch, 10. Jänner 2018 um 23:50 auf ORF 2

"HINDENBURG" (2)

(Zweiter und letzter Teil am 10. Januar, ORF2)