11:15

Konzert

VPS 11:15

AUT 2018

Stereo

16:9

ORF 2 Europe

Länge: 35min

Live

tv.ORF.at/matinee

Live aus dem Wiener Musikverein:

Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2018

(c) ORF

Die Wiener Philharmoniker präsentieren sich mit dem Neujahrskonzert Jahr für Jahr als die wichtigsten musikalischen Botschafter Österreichs. Ihr traditioneller Gruß in die Welt ist mehr denn je von einem Geist der Hoffnung, der Freundschaft und des Friedens getragen.

(c) ORF/Ali Schafler

Mit dem italienischen Dirigenten Riccardo Muti kehrt ein großer Meister der Klassik an das Neujahrskonzert-Pult zurück. Am 1. Jänner leitet er bereits zum 5. Mal das traditionelle Konzert und stellt darin viele Werke vor, die bisher noch nie in diesem Rahmen zu hören waren: so zum Beispiel den "Myrthenblüten-Walzer" von Johann Strauß, seine Polka francaise "Brautschau" oder den "Marienwalzer" und "Wilhelm-Tell-Galopp" von Johann Strauß Vater. Die Polkas "Leichtes Blut" und "Freikugeln" von Johann Strauß fanden sich schon lange nicht mehr im Programm, Strauß' Walzer "Geschichten aus dem Wienerwald" feiert gar sein 150. Uraufführungs-Jubiläum, und so setzt sich diesmal das Konzert der Konzerte zu einem Gutteil aus Werken der Strauß-Dynastie zusammen.

(c) ORF

Auch die Fernsehübertragung des Neujahrskonzerts erinnert mit einigen Zuspielungen an wichtige Jubiläen, die es 2018 zu feiern gilt: Die Porzellanmanufaktur Augarten wird 300 Jahre alt und die Österreichische Nationalbibliothek feiert gar das 650. Jahr ihres Bestehens.

(c) ORF/Günther Pichlkostner

Rebecca Horner, Roman Lazik

Vor allem die Ballettschauplätze machen diesmal auf kommende Jahrestage aufmerksam: der Hietzinger Kaiser-Franz-Josef-Hofpavillon an der Bahnlinie U4 erinnert an den 100. Todestag seines Architekten Otto Wagner, in Schloss Eckartsau hat Kaiser Karl 1918 die Verzichtserklärung über die ungarischen Regierungsgeschäfte unterschrieben und damit das Ende der österreichisch-ungarischen Monarchie besiegelt.

(c) ORF/Thomas Jantzen

Adele Fiocchi, Andrey Teterin, Ioanna Avraam, Mihail Sosnovschi, Eno Peci, Maria Yakovleva, Francesco Costa, Alice Firenze, Richard Szabo, Elena Bottaro

Die Choreographie zur "Stephanie-Gavotte" von Alphons Czibulka (aus dem Hof-Pavillon) und zum Walzer "Rosen aus dem Süden" von Johann Strauß (aus Schloss Eckartsau) stammt von Davide Bombana, die edlen Kostüme im modernen Stil hat der Katalane Jordi Roig entworfen.

(c) ORF/Günther Pichlkostner

Eno Peci, Maria Yakovleva, Ioanna Avraam, Mihail Sosnovschi.

Das Wiener Staatsballett zeigt sich wieder von seiner besten Seite, unter den Solisten sind Rebecca Horner, Roman Lazik, Maria Yakovleva, Michail Sosnovschi, Joanna Avraam, Alice Firenze und Eno Peci.

Zum ersten Mal übernimmt Henning Kasten die aufwendige Bildregie für das Konzert und zeichnet auch für die im September voraufgezeichneten Balletteinlagen verantwortlich.

Die live-Moderation gestaltet wieder die "Kulturlady des ORF" Barbara Rett.

In der Pause:

WIENER MODERNE 1918 · 2018

(c) ORF/Riha Film

Österreichische Postsparkasse (Otto Wagner), großer Kassensaal, Aurora Trio Wien (Gerhard Marschner, Viola / Charlotte Balzereit, Harfe / Karl-Heinz Schütz, Flöte)

Der Pausenfilm im Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker präsentiert eine Hommage an die Wiener Moderne, und erinnert an die großen Künstler Otto Wagner, Gustav Klimt, Egon Schiele und Koloman Moser, die allesamt im Jahr 1918 gestorben sind.

(c) ORF/Riha Film

Schermerlbrücke (Otto Wagner), Kirill Kobantschenko (Violine), Michael Strasser (Viola), Florian Eggner (Cello), Bartosz Sikorski (Kontrabass), Christian Bakanič (Akkordeon)

Der Malerin Broncia Koller-Pinell kommt als deren Muse und Weggefährtin dabei eine kleine, verbindende Rolle zu.

(c) ORF/Riha Film

Museumsquartier, Egon Schiele, Kunstudent Sebastian führt die interessierte Valerie durchs Leopold Museum

Verknüpft mit einem dramaturgischen Faden durch ein charmantes Studenten-Paar auf architektonisch-malerischen Forschungspfaden musizieren ausgewählte Ensembles der Wiener Philharmoniker an verschiedenen historischen Wiener Plätzen wie der Postsparkasse, den U-Bahn-Pavillons, der Otto-Wagner-Kirche, dem Nussdorfer Wehr, u.a. und repräsentieren mit Augenzwinkern das musikalische Wien der vorletzten Jahrhundertwende.

(c) ORF/Riha Film

Karlsplatz, Otto Wagner Pavillon, Günter Federsel (Flöte), Karin Bonelli (Flöte), Wolfgang Breinschmid (Flöte)

Gestaltung und Produktion: Georg Riha