17:07

VPS 17:05

AUT

Stereo

16:9

ORF 2 Europe

Länge: 22min

UT

Wiederholung am
02.10.2017, 11:37

tv.orf.at/bewusstgesund

Bewusst gesund - Das Magazin

*Atemnot – Schnarchen ist gefährlich
*Sturzgefahr – sicheres Wandern kann man lernen
*Neue Hoffnung - bessere Lebenschancen bei zystischer Fibrose

Atemnot – Schnarchen ist gefährlich

Schnarchen ist weit verbreitet und extrem lästig. Aber was den Bettpartner auf die Couch treibt oder zumindest die Schlafqualität mindert, kann für die „Schnarcher“ gefährlich werden. Denn wenn bei laut flatterndem Gaumensegel auch noch die Sauerstoffzufuhr vermindert ist kann das zu einer Reihe von ernsthaften Erkrankungen führen. Jeder vierte Mann und jede zehnte Frau hierzulande leiden unter Atemaussetzern im Schlaf – der sogenannten Schlaf-Apnoe und nur ein Bruchteil weiß davon und bekommt eine adäquate Behandlung. Viel zu wenig, wenn man bedenkt, dass Schlafapnoe zu ständiger Müdigkeit führt, das Herz-Kreislauf-System schädigt und auch mit der Entstehung von Demenz und Diabetes in Zusammenhang gebracht wird.
Gestaltung: Christian Kugler

Sturzgefahr – sicheres Wandern kann man lernen

Bergwandern wird immer beliebter. Doch diese sehr gesunde Sportart birgt auch Gefahren. Jährlich verunglücken beim Wandern in Österreich rund 1.600 Personen, davon 100 tödlich, bei der Hälfte davon sind Stürze die Ursache. Richtiges Bergwandern will gelernt sein. Daher gibt es jetzt eine neue „Gehschule“ für Wanderer. Im Trainingszentrum der „Alpine Safe Area“ in Gschnitz unweit des Brennerpasses kann man gefahrlos trainieren. In dem Übungsgelände gibt es Teststrecken für leichte Wanderwege, rote, mittelschwierige Bergwege, schwarze, schwere, ausgesetzte Wege und unterschiedlich schwerer Klettersteige. Hinweistafeln geben Tipps, wie man richtig bergauf und bergab geht oder klettert. So können Bergsportler ihre Grenzen austesten. Ein Team der Sportwissenschaft der Universität Innsbruck untersucht jetzt auch die Ursachen der Bergunfälle. Erste Ergebnisse: Frauen stürzen etwas häufiger. Männer verunglücken allerdings häufiger tödlich. 75 Prozent der Stürze passieren beim Bergabgehen.
Gestaltung: Sylvia Unterdorfer

Neue Hoffnung - bessere Lebenschancen bei zystischer Fibrose

Mukoviszidose auch Zystische Fibrose genannt ist die häufigste erblich bedingte Erkrankung in Mitteleuropa. Der genetische Defekt verursacht eine Fehlfunktion bestimmter Drüsen des Körpers. Die Drüsen produzieren daraufhin ein zähes, dickflüssiges Sekret. Solche Drüsen findet man an der Haut, an der Schleimhaut der Atemwege und im Magen-Darm-Trakt. Auch die Speicheldrüsen im Mund und die Bauchspeicheldrüsen können von der Erkrankung betroffen sein. In der Folge entstehen schwere Schäden vor allem im Darm und in der Lunge. Vor zwanzig Jahren wurde das Neugeborenenscreening auf Zystische Fibrose in Österreich eingeführt. Dadurch hat sich die Lebenserwartung der Betroffenen mehr als verdoppelt. Bewusst gesund hat eine junge Patientin in ihrem Alltag begleitet.
Gestaltung: Christian Kugler

BG-TIPP Univ. Prof. Dr. Siegfried Meryn beantwortet Fragen der Zuseherinnen und Zuseher

Anämie/Blutarmut


Moderation: Ricarda Reinisch