21:18

VPS 21:20

Stereo

16:9

ORF 2 Europe

Länge: 35min

UT

Wiederholung am
30.09.2017, 02:22

tv.orf.at/thema/

Thema Spezial

Ungelöst – mysteriöse Kriminalfälle

Nur fünf Prozent der Morde in Österreich sind ungeklärt, doch manche seit Jahrzehnten. Das Team von „Thema Spezial“ schaut in die Cold-Case-Akten der österreichischen Kriminalgeschichte und begibt sich in vier Ausgaben jeweils am Freitag auf die Spuren mysteriöser Kriminalfälle. In der zweiten Sendung geht es um zwei Männer, die auf unerklärliche Weise verschwunden sind. Die Wiener Polizei steht in beiden Fällen vor einem Rätsel.

Der verschwundene Autist – das Rätsel um Arian Saraie

Am 9.November 2015 verschwindet der damals 22jährige Arian Saraie aus seiner Betreuungseinrichtung. Arian ist Autist. Wenige Wochen später wird er in Wien gesehen. Arians Mutter Regina Schramm-Saraie ist überzeugt, dass ihr Sohn am Leben ist. Er könnte sich 2015 dem Flüchtlingsstrom angeschlossen haben, meint sie. Denn Arians Vater stammt aus dem Iran, deshalb spricht Arian auch gut Persisch und damit könnte er sich als Flüchtling ausgeben.

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„Ich habe Angst, dass er irgendwo im Ausland ist. Dass er obdachlos oder in irgendeiner Psychiatrie ist, unter einem anderen Namen natürlich“, sorgt sich Frau Schramm-Saraie. Im Mai hat dieser Fall in der Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ für Aufsehen gesorgt. Danach sind viele Hinweise bei der Polizei eingegangen. Doch bis jetzt ist das Rätsel, ob und wo Arian lebt, ungelöst, berichtet Peter Baminger.

Hinweise bitte an das Bundeskriminalamt:

+43 1 24 8 36 985 234

Nackt durch die Wiener Innenstadt - keine Spur von Aeryn Gillern

Vor zehn Jahren ist der 34-jährige UNO-Mitarbeiter und „Mr. Gay Austria“ Aeryn Gillern verschwunden. Am 29. Oktober 2007 läuft der US-Amerikaner nackt aus der Herrensauna „Kaiserbründl“ in der Wiener Innenstadt und wird zuletzt beim nahen Donaukanal gesehen. Für die Polizei ist Selbstmord am wahrscheinlichsten. Doch viele Fragen sind unbeantwortet. Was ist in der Sauna vorgefallen, dass Aeryn Gillern sie nackt und fluchtartig verlassen hat?

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Und falls es wirklich Suizid war, warum ist seine Leiche nie aufgetaucht? Und so steht Aeryn Gillerns Mutter jeden 29. Oktober mit einer Kerze in der Hand vor der Sauna, hält Mahnwache für ihren Sohn und hofft auf Klärung. „Die Ermittler machen einen guten Job“, sagt sie. „Aber auch sie sind seit zehn Jahren mit Schweigen konfrontiert.“ Chefinspektor Kurt Linzer leitet das Cold-Case-Referat im Bundeskriminalamt. Er glaubt, dass das Rätsel um Aeryn Gillerns Verschwinden auch nach so langer Zeit noch gelöst werden kann: „Cold-Case-Verfahren brauchen Geduld. Wir geben die Hoffnung nicht auf, dass wir noch Antworten auf die Fragen finden.“ Andrea Poschmaier berichtet.

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Sendungsverantwortliche:
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