22:30

VPS 22:30

Stereo

16:9

ORF 2 Europe

Länge: 31min

UT

Wiederholung am
29.09.2017, 02:25

tv.ORF.at/eco

Eco

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* Mehr Lohn: Gewerkschaften fordern massive Erhöhung

* Urlaubsflüge bald teurer? Niki Lauda und Reiseexperten befürchten Preisanstieg

* Ärztemangel droht: Jung-Mediziner verlassen Österreich

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Durch die Sendung führt Dieter Bornemann

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Mehr Lohn: Gewerkschaften fordern massive Erhöhung

Die Verhandlungen über die Kollektivverträge der Metallindustrie sind eröffnet. Die Gewerkschafter fordern für die mehr als 180.000 Betroffenen höhere Mindest- und Ist-Löhne sowie deutlich höhere Schichtzulagen und Lehrlingsentschädigungen. Die Voraussetzungen scheinen gegeben: Der Konjunkturmotor brummt, die Arbeitnehmer verlangen ihren Anteil am Wachstum, das für heuer mit 2,6 Prozent vorausgesagt wird. Konkrete Forderungen werden noch nicht genannt, aber nach Jahren der Mäßigung wollen sich die Arbeitnehmervertreter heuer nicht zurück halten. Denn selbst die Metaller, stets die Topverdiener unter den Arbeitern, bekamen in den letzten Jahren nur Steigerungen von knapp mehr als der Inflationsrate. ECO analysiert die Chancen für spürbare Lohnzuwächse. Beitrag: Hans Hrabal

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Urlaubsflüge bald teurer? Niki Lauda und Reiseexperten befürchten Preisanstieg

Es ist so gut wie fix: der Großteil der insolventen Fluglinie Air Berlin geht an die deutsche Konkurrenz, die Lufthansa. Auch die österreichische Tochter NIKI, die besonders wegen den vielen Feriendestinationen gefragt ist, fliegt in Zukunft unter der Flagge der Konzernmutter der Austrian. Doch nicht nur die erfolglosen Anbieter um Air-Berlin-Flieger - wie Niki Lauda - sehen die Neuübernahme kritisch. Auch viele Wettbewerbshüter und Reiseveranstalter befürchten in Zukunft einen Preisanstieg durch die monopolartige Stellung der Lufthansa. Bericht: Hans Wu und Bernadette Ritter

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Ärztemangel droht: Jung-Mediziner verlassen Österreich

In Österreich werden die Ärzte rar. Immer mehr offene Stellen für Kassenärzte können nicht besetzt werden. Vor allem auf dem Land suchen praktische Ärzte verzweifelt Nachfolger. Ein Grund ist die Entlohnung: Die Tarife sind veraltet und die Verdienstmöglichkeiten beschränkt. Deshalb entscheiden sich gerade jüngere Ärztinnen und Ärzte für weniger Arbeitszeit und mehr Lebensqualität. Und von Seiten der Medizinstudenten kommt keine Lösung. Die Zahl nimmt ab, und von zehn Medizinern gehen nach dem Studium vier ins Ausland. Wirklich kritisch wird es bereits in ein paar Jahren. Dann klafft durch Pensionierungen eine gewaltige Versorgungslücke, die sieben bis acht Jahre kaum zu schließen sein wird. Bericht: Sabina Riedl

ECO-Redaktionsleitung: Hans Tesch

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