16:04

VPS 16:05

AUT

Stereo

16:9

ORF 2 Europe

Länge: 25min

UT

Wiederholung am
28.09.2017, 11:36

Natur im Garten

Biogärtner Karl Ploberger macht einen Blick über die Grenzen und ist in Gestratz im schwäbischen Allgäu zu Gast. Er besucht Ulrike Reich, die hier im 200 Jahre alten Elternhaus wohnt und den Bauerngarten in ein Gartenparadies verwandelt hat.

Quelle: ORF

Ulrike Reich und Karl Ploberger

In ihrer Kindheit gab es nur den Gemüsegarten und ein Blumenbeet, der Rest war Futterwiese für das Vieh. Ulrike Reich sagt, dass in ihrem Garten alles wachsen darf und so findet sich hier eine große Vielfalt an heimischen Pflanzen. Eine ihrer Lieblingspflanzen ist der Muskatellersalbei, der herrlich duftet und sehr lange blüht.
In den Staudenbeeten hat Ulrike Reich Töpfe mit Funkien bepflanzt, für sie „kommen die Pflanzen dadurch besser zur Geltung!“ Viele Sitzmöglichkeiten hat Ulrike auf Flohmärkten zusammen getragen, für sie passen die alten, gebrauchten Möbel besser in den Garten als neue Sachen.

Quelle: ORF

Im Gartenkalender ist Frühherbst, der Holunder und die Äpfel werden reif! Vor den kalten Nächten müssen die im Freien wachsenden Gurken, Zucchini, Kürbisse, Paprika und Paradeiser geerntet werden, Wurzelgemüse wie Rote Rüben, Karotten, Rettiche, Pastinaken und Schwarzwurzeln vertragen ohne Probleme die ersten Fröste.

Quelle: ORF

Karl Ploberger beschreibt die beliebtesten Stauden

Karl Ploberger erklärt die typischen Merkmale einer Staude und stellt einige der Beliebtesten vor. Beim Anlegen eines Staudenbeetes ist auf die Höhe, die Blühzeit und die Farbe der Pflanzen zu achten. Blühende Stauden machen einen Garten eigentlich erst zu einem Garten! Sie sind nicht nur schön anzuschauen, sondern sie liefern auch Pollen und Nektar – sprich Nahrung für unzählige Bienen und Schmetterlinge.

Quelle: ORF

Koch- und Kräuterexpertin Gabi

Koch- und Kräuterexpertin Gabi bereitet ein „Rote Rübentartare mit geräucherter Forelle“ zu. Als ganz besonderen Geschmacksträger und auch als essbare Dekoration verwendet sie Schafgarbenblüte, die nach der zweiten Mahd im Herbst jetzt wieder auf den saftig grünen Wiesen und am Waldrand zu finden ist.

Rezept „Rote Rübentartare mit geräucherter Forelle“

ZUTATEN:
½ kg gekochte rote Rüben
1 kleine Krenwurze
1 Becher Sauerrahm
Salz, Pfeffer, Zucker, Kümmel
1 daumengroßes Stück Ingwer
2 El weißer Balsamicoessig
1 frisch geräucherte filetierte Forelle,
Schafgarbenblüten, Rote Rübenblätter, etwas Castelfranco oder Frissee

1. Die gekochten roten Rüben in Scheiben, in Streifen und in ca 3 mm kleine Würfelchen schneiden. Dafür ziehe ich einen Einweghandschuh an, denn die rote Rübe färbt sehr, und man bekommt die rote Farbe schlecht von der Haut. Im Übrigen auch schlecht von Kleidung, weißen Arbeitsplatten, Schneidbrettern und der Kleidung – also aufpassen.
2. Die Würfel in eine Schüssel geben und mit Salz, Pfeffer, Zucker, Balsamicoessig und Kümmel würzen, den Sauerrahm unterrühren und mit frisch geriebenem Kren verfeinern.
3. Am besten ein paar Stunden stehen und durchziehen lassen.
4. Und jetzt anrichten. Ich verwende dafür gerne einen Servierring, den bekommt man schon fast überall. Mittig auf den Teller setzen, mit einem Löffel das Rote Rübentartare sauber in den Ring pressen. Forellenfilets darüber legen, garnieren mit Frisseé oder Castelfranco und roten Rübenblättern oder Blutampfer und den Schafgarbenblüten.
5. Ring abnehmen und über alles noch frischen Kren grob reißen, mit etwas Olivenöl und Balsamico beträufeln und mit frischem Baguette servieren.

Quelle:ORF