4:50

VPS 3:55

AUT

Stereo

16:9

Länge: 53min

UT

Wiederholung vom
13.09.2017, 16:35

tv.orf.at/karlich

Die Barbara Karlich Show

Raus aus der Sorgenfalle

Sorgen haben auch ihr Gutes. Sie bereiten uns gedanklich auf mögliche Gefahren oder Unannehmlichkeiten vor, mahnen uns zur Vorsicht und ermöglichen es, dass wir uns auf alle Eventualitäten vorbereitet fühlen. Doch wer ständig grübelt, wird seines Lebens nicht mehr froh. Wie kann man es also schaffen die dunklen Sorgenwolken zu vertreiben und seine innere Haltung zum Positiven zu wenden?

Anita, 51, Büroangestellte aus Oberösterreich,

hat sich bis vor kurzem noch so viele Sorgen gemacht, dass sie fast vergessen hätte, den Augenblick zu genießen. Dabei hat sie sich nicht nur mit ihren eigenen Alltagssorgen beschäftigt sondern hat sich auch die Sorgen anderer angeeignet. "Ich habe hinterfragt, warum ich das mache und erkannt, dass es ein Schrei nach Anerkennung war." Anita hatte auch bereits Sorgen bevor überhaupt etwas passiert war. "Wenn man die Anlage hat, sich zu sorgen, dann ist man mit den Gedanken ständig in der Zukunft und nie im Jetzt. Mit diesen Ängsten ist man wie gelähmt und total passiv."Welche Methoden Anita schließlich geholfen haben, der Sorgenfalle zu entkommen, verrät sie in der Sendung.

Peter, 41, Journalist und Buchautor aus Wien,

wollte der Sorgenfalle entkommen, indem er nach den Prinzipien des positiven Denkens lebte. "Doch dieser Glaube an ein wunscherfüllendes Universum verunsichert einen, da man sich selbst die Schuld am Versagen gibt", stellte er fest. Peter recherchierte und fand sein eigenes Rezept, um sein Leben zu optimieren. "Man ist nicht auf bestimmte Charakterzüge festgelegt. Emotionen und Verhaltensweisen kann man verändern. Man muss Emotionen und Reaktionen einfach immer wieder durchspielen, dann nimmt es das Unterbewusstsein auf und man kann bei nächster Gelegenheit erwünscht reagieren." Was man sich laut Peter immer vergegenwärtigen sollte: "99 Prozent aller Sorgen sind unbegründet."