17:06

VPS 17:05

AUT

Stereo

16:9

ORF 2 Europe

Länge: 21min

UT

Wiederholung am
14.08.2017, 11:50

tv.orf.at/bewusstgesund

Bewusst gesund - Das Magazin

*Freunde auf 4 Pfoten - warum Tiere der Gesundheit gut tun
*Gefährlicher Insektenstich – was tun bei Wespenallergie
*Flauschige Therapeuten – wie Alpakas der Seele gut tun

Freunde auf 4 Pfoten - warum Tiere der Gesundheit gut tun

Ein eigenes Haustier zu haben ist für viele Kinder der größte Wunsch – aber, so einfach lässt sich der nicht erfüllen. Holt man sich einen tierischen Hausgenossen in die Familie gilt es doch einiges zu beachten. Dass Tiere aber in jedem Fall der körperlichen und seelischen Gesundheit des Menschen zuträglich sind, konnte bereits in wissenschaftlichen Studien bewiesen werden. Hundebesitzer leben gesünder, da sie täglich zumindest einmal mit dem geliebten Vierbeiner einen Spaziergang machen müssen. Bei Kindern, denen man schon in den ersten Lebensjahren den Kontakt mit Tieren ermöglicht, verringert sich nachweislich das Allergierisiko. Aber auch die psychische Gesundheit wird durch einen Vierbeiner positiv beeinflusst; nicht zu vergessen die vielen Tiere, die gerade für Menschen mit Handicap zum unverzichtbaren Partner geworden sind.

Gestaltung: Steffi Hawlik

Gefährlicher Insektenstich – was tun bei Wespenallergie

Die schwarz-gelbe Farbe der Wespe macht sie auffällig und soll Gefahr signalisieren – zu Recht – denn ein einziger Wespenstich kann für einen Allergiker tödlich enden. Ungefähr 300 000 Menschen in Österreich sind auf das Gift von Wespen, Bienen und Hornissen allergisch. Ob man davon betroffen ist und zu dieser Gruppe gehört, weiß man meist erst nach dem ersten Stich. So wie Ruth Hausknecht, die bis zu diesem Zeitpunkt nichts von ihrer Unverträglichkeit gewusst hat. Bewusst gesund hat Experten über den richtigen Umgang mit der Allergie gefragt und gibt Tipps, wie man sich am besten vor Stichen schützen kann.

Gestaltung: Steffi Hawlik

Flauschige Therapeuten – wie Alpakas der Seele gut tun

Eigentlich sind sie in Südamerika zu Hause, die Alpakas; besonders sanfte und wuschelige Tiere, die eng mit den Kamelen verwandt sind. Einige von ihnen fühlen sich aber seit rund einem Jahr auch im Waldviertel sehr wohl, sie sind dort im Rahmen einer tiergestützten Therapie, bei der Patienten im Kontakt mit Tieren, wie etwa Hunden oder Pferden, lernen soziale Barrieren abzubauen und Angststörungen zu überwinden. Alpakas sind unbewaffnete Fluchttiere, die ihre Umgebung extrem aufmerksam beobachten müssen und sie sind wesentlich kleiner, leichter und intelligenter als Pferde. Deshalb eignen sie sich für Angstpatienten, aber auch für Kinder, die unter Autismus oder ADHS-Syndrom (Hyperaktivität) leiden, besonders gut. Bewusst gesund war im Waldviertel und hat dort Menschen und Tiere bei ihrer Zusammenarbeit beobachtet.

Gestaltung: Christian Kugler

BG TIPP / Erste Hilfe bei allergischem Schock

Zu einer allergischen Reaktion kommt es, weil die Immunabwehr im Körper harmlose Stoffe wie Blütenpollen, Nahrungsmittel oder andere Substanzen als Fremdstoff identifiziert und angreift; dabei kann es zu mehr oder weniger heftigen körperlichen Reaktionen kommen. In unserer Serie zur Ersten Hilfe erklärt Univ.Prof. Dr. Siegfried Meryn was man dagegen tun kann.

Moderation: Ricarda Reinisch