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Spielfilm

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USA 2001

2-Ton Stereo

16:9

Länge: 2h 4min

UT

A Beautiful Mind

("A Beautiful Mind")

Zwischen Genie und Wahnsinn - Oscargekröntes Biopic

Russell Crowe spielt das egozentrische Mathematikgenie John Nash, der mit 30 an paranoider Schizophrenie erkrankte und mit 66 Jahren den Nobelpreis gewann ...

Im Bild: Russell Crowe (John Nash), Jennifer Connelly (Alicia Nash)(c)ORF/Telepool

Vier Oscars!

Das berührende Drama über Mathematikgenie und Nobelpreisträger John Forbes Nash war der große Abräumer bei der Oscar-Verleihung im Jahre 2002: Bester Film, Beste Regie ( Ron Howard), Beste Nebendarstellerin Jennifer Connelly und Bestes Drehbuch (Akiva Goldsman)

Basierend auf Sylvia Nasars 1998 erschienener Biographie "Auf den fremden Meeren des Denkens. Das Leben des genialen Mathematikers John Nash" konzentrierte sich "Apollo 13"-Regisseur Ron Howard auf die Anfangsjahre in Princeton, die Liebesgeschichte mit Alicia, seiner späteren Ehefrau, sein Leben mit paranoider Schizophrenie bis hin zu seinem größten Triumpf - der Nobelpreis im Jahre 1994. Unliebsame Details wie seine Bisexualität, seine mehrfachen Ehen sowie ein uneheliches Kind bleiben im Film unerwähnt.

ORF

Grandiose Darstellungen

Russell Crowe als von Halluzinationen heimgesuchter Wisssenschafter liefert eine brillante Darstellung in der Titelrolle und wurde zu Recht für einen Oscar nominiert (den er allerdings an Denzel Washington für "Training Day" verlor). Crowe ging in gewohnter Manier völlig in seiner Rolle als verschrobenener Wissenschaftler auf: Von seiner ruckartigen Sprechweise bis zum ständigen Spiel mit seinen Händen, das er sich vom 'echten' John Nash, den er am Set kennenlernte, abschaute.

Russell Crowe und Ed Harris - ORF

Oscar für Jennifer Connelly

Jennifer Connelly übernahm den Part von Alicia, der leidgeprüften Ehefrau und Mutter des zweiten Kindes von Nash, die ihn nach ihrer Scheidung zum zweiten Mal im Jahre 2001 heiratete. Für die subtile Darstellung ihrer unerschüttlichen Liebe wurde Connelly mit einem Oscar für Beste Nebendarstellerin geehrt.
Ed Harris (re. i. Bild) als undurchsichtige Figur 'Harvey' bietet wie gewohnt eine souveräne Vorstellung und Christopher Plummer beeindruckt als Psychiater Dr. Rosen.

Russell Crowe - ORF

Inhalt

Bereits am ersten Tag in Princeton macht sich John Forbes Nash mit überragendem Intellekt, aber auch seltsam rüden Umgangsformen bemerkbar. Glücklich verheiratet mit der bezaubernden Alicia, hat es der Mathematiker bald zu einer angesehenen Stellung am Massachussets Institute for Technology in Boston gebracht. Im Rahmen eines geheimen Regierungsauftrags stößt das Ausnahmetalent an seine Grenzen. Nash verliert sich zwischen Sein und Schein.

(In Stereo-Zweikanaltontechnik: deutsch in DD 5.1 / englisch)

DARSTELLER

Russell Crowe (John Nash)
Ed Harris (Parcher)
Jennifer Connelly (Alicia Nash)
Christopher Plummer (Dr. Rosen)
Paul Bettany (Charles)
Adam Goldberg (Sol)

REGIE

Ron Howard

Drehbuch: Akiva Goldsman
Kamera: Roger Deakins

Im Bild: Jennifer Connelly - ORF

Jennifer Connelly in der Rolle von Ehefrau Alicia:

Eigentlich war Salma Hayek für den Part von Alicia Larde vorgesehen, da Alicia ursprünglich aus El Salvador stammt. Connelly über ihre Rolle: "Alicia ist die Person, die Nash auf den Boden der Realität zurückholt und buchstäblich zurück zu der Person führt, die er einmal war...im Film gibt es Szenen die schmerzvoll, beängstigend und traurig waren. Doch ich musste nicht durch die Erniedrigungen hindurch wie in "Requiem for a Dream" ... aber es existiert sehr viel an emotionaler Tiefe in diesem Film ..."

Im Bild: John Nash im Alter von 85 Jahren, Quelle: APA, YILMAZ GÜLÜM

Kurzbio John Nash (1928 - 2015)

1928 in West Virginia geboren, sorgte der 21-jährige John Forbes Nash mit seiner 27-Seiten umfassenden Dissertation über das "Nash-Gleichgewicht" für Furore in Mathematik-Kreisen. Nach seiner Promotion von Princeton im Jahre 1949 arbeitete er als Dozent am MIT, von 1950 bis zu seinem Hinauswurf im Jahre 1954 war er außerdem Berater der RAND-Corporation in Santa Monica. 1958 erste Anzeichen von paranoider Schizophrenie. Während der nächsten 20 Jahre immer wieder längere Aufenthalte in psychiatrischen Kliniken. Im Jahre 1994 erhielt Nash, gemeinsam mit Reinhard Selten und John Harsanyi, den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften für seine "Spietheorie", die auf eine 1944 von John von Neumann und dem Österreicher Oskar Morgenstern entwickelten These zurückgeht. Nash starb im Mai 2015 im Alter von 86 Jahren zusammen mit seiner Ehefrau Alicia bei einem Verkehrsunfall in New Jersey.

(In Stereo-Zweikanaltontechnik: deutsch in DD 5.1 / englisch)