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ORF 2
9:33
PORTRÄT

(VPS 9:30)
DEU 2010
Stereo
16:9 VB
Länge: 1h 2min
http://tv.ORF.at/matinee

ROLANDO VILLAZÓN - MEIN MEXICO

(c) ORFRolando Villazón singt demnächst an der Wiener Staatsoper wieder seine Paraderolle, den Nemorino in Donizettis "Liebestrank", und in Wien wird der charismatische Tenor am 22. Februar auch seinen 40. Geburtstag feiern.
 
'Rolando Villazón (c) EPA/MONDELO
 
Als Rolando Villazón 1999 in Genua sein Europa-Debut gab, war ein neuer Stern am Opernhimmel aufgegangen. Die Welt feierte ihn und er schenkte sich ihr im Übermaß, bis ihn seine Kräfte verließen und eine Erkrankung der Stimmbänder eine längere Pause erzwang. Aus den Fehlern der Vergangenheit hat der Tenor mittlerweile gelernt und den Karriere-Turbo um ein paar Gänge zurückgeschalten.
Der Kulturbotschafter
Zum 200-Jahrjubiläum der Unabhängigkeit von Spanien besuchte der beliebte Tenor vor zwei Jahren seine Heimat Mexiko und machte sich als Kulturbotschafter seines Landes auf die Reise, um seine Landsleute zu treffen und Konzerte zu geben. Das Repertoire: traditionelle mexikanische Lieder.
(c) ORF/ZDF/Peter Schönhofer
 
Villazón im alten Chevrolet, Baujahr 1949, am Start seines musikalischen Roadmovies durch Mexico

Der Charakter des Musikfilms ist ein Roadmovie der besonderen Art: Für Rolando Villazón, der mit seinem knallroten Pick-up durch Mexiko fährt und es dabei wieder und neu entdeckt, und für den Zuschauer, der das Land durch ihn auf eine sehr persönliche und oft überraschende Weise kennenlernt.
(c) ORF/ZDF/Jan Prillwitz
 
Villazón als mexikanischer Freiheitskämpfer "El Pipila", der die Tür zur Festung in Guanajuato in Brand setzt

Der Film zeigt Villazón bei seinen Konzerten, bei Treffen mit Freunden und Musikern, in seiner Heimatstadt Mexiko City, beim Besuch von Sehenswürdigkeiten und außergewöhnlichen Plätzen und Orten in Mexiko.
(c) ORF/ZDF/Peter Schönhofer
 
Das wunderschöne "Teatro Juarez" in der Kolonialstadt Guanajuato. Dort trifft Rolando Villazón seine Musiker zu einem improvisierten Konzert

Er tritt dabei als ebenso lebhafter wie leidenschaftlicher Reiseführer auf, erzählend, singend und auch als Schauspieler in kleinen inszenierten Szenen. Ein filmisches Kaleidoskop, das den Ausnahmekünstler in all seiner Vielseitigkeit porträtiert.

Villazóns musikalische Reise durch seine Heimat wird dabei letztlich auch eine Reise in seine Vergangenheit.

Drehorte des Films sind die Metropole Mexiko-Stadt, die Azteken-Pyramiden von Teotihuacán, der Vulkan Popocatépetl, die alte Kolonialstadt Guanajuato und der legendäre Badeort Acapulco, wo die Reise mit einem Konzert endet.
(c) ORF/ZDF/Jan Prillwitz
 
Rolando Villazón zusammen mit dem kleinen mexikanischen Mädchen, das ihm die Geschichte der "Callejon del Beso", der Kussgasse, in Guanajuato erzählt

Als Soundtrack des Films dienen viele mexikanische Lieder, die Villazón seit seiner Kindheit kennt: Kompositionen von Agustin Lara, Maria Grever, Consuelo Velázquez und anderen. Darunter sind viele Klassiker wie "La Cucaracha", "Bésame mucho", "Juramé" und "Solamente una vez". Auf seiner Reise und den Konzerten wird Villazón von den Musikern der Bolivar Soloists begleitet.
(c) ORF/ZDF/Jan Prillwitz
 
Als "schnellste Maus von Mexiko" trickste er im Eiltempo seine Musikerkollegen beim Fußballspiel am Strand von Acapulco aus

Regie: Peter Schönhofer
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