22:25

Thriller

VPS 22:24

USA 2009

2-Ton Stereo

16:9

Länge: 2h 9min

UT

Illuminati

("Angels & Demons")

Verfilmung des Dan-Brown-Bestsellers

In seinem zweiten Einsatz als Symbolforscher Robert Langdon begibt sich Tom Hanks auf eine atemlose Hetzjagd quer durch Rom, um den Vatikan vor einer tickenden Zeitbombe zu bewahren und das Leben von vier entführten Kardinälen zu retten...

Im Bild: Tom Hanks (Robert Langdon)(c)ORF/Sony

Im Bild: Tom Hanks (Robert Langdon)(c)ORF/Sony Pictures/Zade Rosenthal

Verschwörung im Vatikan

Nach dem Sensationserfolg von "The Da Vinci Code - Sakrileg" konnte eine weitere Verfilmung eines Dan-Brown-Verschwörungsthrillers nicht lange auf sich warten lassen. Der Bestseller "Illuminati" ("Angels & Demons" im Originaltitel), der drei Jahre vor "Sakrileg" im Jahre 2000 herauskam (auf deutsch im Jahre 2003) wurde erneut von Regisseur Ron Howard in Szene gesetzt. Sein Star Tom Hanks übernahm abermals die Rolle von Robert Langdon, der diesmal einem Komplott gegen den Papst auf die Schliche kommt. Mit dabei in der internationalen Besetzung sind Brit-Mime Ewan McGregor ("Ghostwriter"), Schweden-Star Stellan Skarsgård ("Thor") sowie Oscarnominee Armin Mueller-Stahl ("Shine - Der Weg ins Licht").

Im Bild (v.li.): Armin Mueller-Stahl (Straus), Ewan McGregor (Carlo Ventresca)(c)ORF/Sony Pictures/Zade Rosenthal

Im Bild: Avelet Zurer (Vittoria Vetra)(c)ORF/Sony

ZUR STORY

Nach der Enthüllung des jahrhundertealten Geheimnisses rund um den Heiligen Gral in "Da Vinci Code" wird Symbolforscher Robert Langdon für seinen zweiten Einsatz in den Vatikan berufen: Während des Konklave wurden vier Kardinäle vom Geheimbund der Illuminati entführt und sollen stündlich hingerichtet werden. Zusätzlich wurde ein Behälter mit Antimaterie aus dem CERN in Genf gestohlen, der zu explodieren droht. Schützenhilfe erhält Langdon diesmal von der attraktiven italienischen Physikerin Vittoria Vetra (gespielt von der israelischen Schauspielerin Ayelet Zurer). Die Jagd nach den Drahtziehern führt Langdon bis in die allergeheimsten Archive und Gänge des Vatikan.

Im Bild: Tom Hanks (Robert Langdon), Avelet Zurer (Vittoria Vetra)(c)ORF/Sony Pictures/Zade Rosenthal

Im Bild: Pierfrancesco Favino (Inspector Olivetti), Avelet Zurer (Vittoria Vetra), Tom Hanks (Robert Langdon), David Pasquesi (Claudio Vincenzi).

Verzögerung durch Autorenstreik

Der Film fiel dem Autorenstreik in Hollywood im Jahre 2009 zum Opfer - durch den Streik von Drehbuchautor Akiva Goldsman verzögerte sich die Produktion um mehrere Monate. Wie bei der ersten Verfilmung in der Westminster Abbey erhielten die Macher für "Illuminati" keine Drehgenehmung für den Vatikan und ließen den Petersplatz mittels imposanter CGI-Effekte und Realbauten 1:1 erstehen.

DRITTER DAN-BROWN-FILM "INFERNO"
Das ausführende Produktionsstudio Sony Pictures stellte die Vorbereitungen für die Verfilmung des dritten Bandes "Das verlorene Symbol", das in der geheimnisumwitterten Welt der Freimaurer spielt, zugunsten des erst im Frühjahr 2013 erschienenen vierten Romans "Inferno" zurück. Der Film kam im September 2016 in unsere Kinos. Die Hauptrolle übernahm erneut Tom Hanks, Regie führte zum dritten Mal Ron Howard. Prominente Unterstützung erhielt Hanks von der britischen Senkrechtstarterin Felicity Jones ("Die Entdeckung der Unendlichkeit") und Frankreichs neuem Superstar Omar Sy ("Ziemlich beste Freunde").

Im Bild: Stellan Skarsgård als Kommandant Richter(c)ORF/Sony Pictures/Zade Rosenthal

Im Bild: Armin Mueller-Stahl (Straus), Ewan McGregor (Carlo Ventresca)(c)ORF/Sony

Kurzinhalt

Über dem Vatikanstaat verdunkeln sich die Wolken. Harvard Professor und Symbologe Robert Langdon wird zur Hilfe gebeten. Kurz vor der entscheidenden Phase der Papstwahl hat der Geheimbund der 'Illuminati' vier aussichtsreiche Kandidaten entführt. Den Kardinälen droht durch eine aus dem CERN gestohlene Kapsel mit Antimaterie der sichere Tod. Gemeinsam mit der Biophysikerin Vittoria Vetra begibt sich Langdon auf einen Wettlauf gegen die Zeit.

DARSTELLER

Tom Hanks (Robert Langdon)
Ewan McGregor (Carlo Ventresca)
Stellan Skarsgård (Richter)
Ayelet Zurer (Vittoria Vetra)
Armin Mueller-Stahl (Straus)
Carmen Argenziano (Silvano Bentivoglio)

REGIE
Ron Howard
Drehbuch: David Koepp, Akiva Goldsman
Kamera: Salvatore Totino
Musik: Hans Zimmer
Story: Dan Brown - Roman: 'Illuminati' (OT: 'Angels & Demons')

Bild: Tom Hanks und Ehefrau Rita Wilson bei der Weltpremiere von "The Circle" beim Tribeca Film Festival am 26. April 26, 2017 in New York. Quelle: APA/Bryan R. Smith / AFP

Zweifacher Oscar-Preisträger Tom Hanks

Tom Hanks wurde für seine Rolle des unschuldigen Naivlings Forrest Gump (nach "Philadelphia" im Jahre 1994) im Jahre 1995 mit seinem zweiten Oscar ausgezeichnet. Damit ist Hanks nach Spencer Tracy (1937 und 1938) der einzige Schauspieler, der zweimal hintereinander die begehrte Trophäe in Empfang nehmen durfte. Für Steven Spielbergs "Saving Private Ryan" und "Cast Away - Verschollen" (ebenfalls von Gump-Regisseur Zemeckis) wurde der "All-American-Guy" Tom Hanks für zwei weitere Oscars nominiert.
Zuletzt war Hanks in der langerwarteten Verfilmung des Dave-Eggers-Bestsellers "The Circle"(2017) zu sehen. Tom Hanks übernahm dabei die Rolle des größenwahnsinnigen Digital-Visionärs Bailey und war auch als ausführender Produzent mit an Bord.