23:44

Abenteuer

VPS 23:40

USA 1989

Stereo

16:9 LB

Länge: 1h 56min

UT

Indiana Jones und der letzte Kreuzzug

("Indiana Jones and the Last Crusade")

Dritter Teil des Indy-Abenteuers

Indiana Jones (Harrison Ford) jagt gemeinsam mit seinem Herrn Papa, Dr. Henry Jones, in Gestalt von Sean Connery, dem Heiligen Gral um den halben Erdball nach. Großartiges Showdown an den monumentalen Steintempeln von Petra in Jordanien!

Im Bild: Harrison Ford (Indiana Jones), Sean Connery (Henry Jones)(c)ORF/Sevenone

Bester Teil der Indy-Franchise

Der dritte, und für viele überhaupt der beste Teil der Reihe um den waghalsigen Uni-Archäologen Indiana Jones: "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug", im Jahr 1989 von Steven Spielberg mit - wieder einmal - schier unglaublicher Perfektion und Raffinesse inszeniert, hat außer einem Oscar für Toneffekte und weltweiten Einspielergebnissen von knapp 500 Millionen Euro einen ganz großen Trumpf zu bieten:

ORF/ProSieben

Indy Junior trifft auf den Senior

Harrison Ford abenteuert als Indiana Jones nicht mehr allein durch die Welt, denn diesmal ist sein Vater mit dabei, grandios und mit süffisantem Witz gespielt vom Edelmimen Sean Connery. Indiana muss also nicht nur gegen die Nazis um den Heiligen Gral kämpfen, sondern auch zahlreiche altersunterschiedliche Verbal-Scharmützel mit seinem Daddy, dem Gralsforscher, ausfechten. Und noch etwas ist neu am dritten Indiana Jones:

Spielberg zeigt, wie alles angefangen hat: In den ersten Minuten lässt er den jungen Indiana, dargestellt vom früh verstorbenen River Phoenix, sein erstes atemberaubendes Abenteuer im Mormonenstaat Utah anno 1912 bestehen.

Im Bild: Harrison Ford (Indiana Jones), Sean Connery (Henry Jones), John Rhys-Davies (Sallah)(c)ORF/Sevenone

Inhalt

Der Archäologe Henry Jones kommt in der Zwischenkriegszeit hinter das Geheimnis, wo sich der `Heilige Gral` befindet. Als er gekidnappt wird, macht sich sein Sohn Indiana Jones auf die Suche nach ihm und dem wertvollen Fund. Die Nationalsozialisten beginnen eine mörderische Verfolgungsjagd, um Indiana Jones jeden Zugang zum Gral zu verwehren.

DARSTELLER

Harrison Ford (Indiana Jones)
Sean Connery (Henry Jones)
Alison Doody (Elsa Schneider)
Denholm Elliott (Marcus Brody)
John Rhys-Davies (Sallah)
River Phoenix (der junge Indy)
REGIE
Steven Spielberg
Drehbuch: Jeffrey Boam, Georges Lucas, Menno Meyjes
Kamera: Douglas Slocombe
Musik: John Williams

Im Bild: Harrison Ford (Indiana Jones), Alison Doody (Elsa Schneider)(c)ORF/Sevenone

George Lucas ├╝ber diesen Film

"Unser dritter Film hat genauso viel Action wie seine Vorgänger, gleichzeitig aber versucht er, bei der Beschreibung seiner Figuren ein wenig mehr in die Tiefe zu gehen", sagt der ausführende Produzent George Lucas. "Wir erfahren mehr über diesen Indiana Jones. Während er seinen Vater durchaus bewundert und von ihm entscheidend geprägt wurde, ist und bleibt Indy doch ein Abenteurer und sein Vater ein Gelehrter. Dr. Henry Jones ist es nie gelungen, den Lebensstil seines Sohnes ohne Einschränkungen zu akzeptieren."

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Im Bild: Sean Connery (Henry Jones), Harrison Ford (Indiana Jones).(c)ORF/Sevenone

Humorvoller Vater-Sohn-Konflikt

Und Harrison Ford erklärt: "Hier haben wir es mit zwei Männern zu tun, die einander nie vorbehaltlos akzeptieren konnten. In diesem dritten Film gibt es eine ganz neue Seite an Indys Persönlichkeit zu entdecken. In Gegenwart seines Vaters verhält er sich völlig anders. Wer würde es auch schon wagen, Indy mit ,Junior' anzureden - ein Ausdruck, den Indy selbstverständlich hasst."

Sean Connery sieht seine Rolle so: "Dr. Henry Jones ist ein Eigenbrötler und im Grunde ziemlich altmodisch. Spaß macht, wie viel Humor in der Beziehung zwischen Indy und seinem Vater steckt." Und schließlich beschreibt Regisseur Steven Spielberg seinen Titelhelden als "richtigen Helden von gestern, als einen romantischen Liebhaber, als einen ziemlich ungehobelten Burschen mit zwei Fäusten. Nicht bei jedem Abenteuer kommt er automatisch ohne Schrammen davon."

Gedreht wurde in Spanien, den USA, in England und an den Originalschauplätzen in Venedig und Jordanien, wo die antike Stadt Petra als unterirdischer Gralstempel fungierte.

Bild: Harrison Ford und Ehefrau Calista Flockhart bei der Weltpremiere von "Star Wars: The Force Awakens", in Hollywood am 14. Dezember 2015. Quelle: APA/AFP PHOTO /VALERIE MACON VALERIE MACON / AFP

Harrison Ford

Der aus Chicaco stammende Sohn eines irischen Vaters und einer russisch-orthodoxen Mutter wollte nach seinem ersten großen Erfolg "American Graffiti"(1973) die Schauspielerei eigentlich an den Nagel hängen. "American Graffiti"-Regisseur George Lucas ist es zu verdanken, dass er den gelernten Zimmermann in zwei der größten ikonischen Rollen der Filmgeschichte steckte und damit zum Weltstar machte: Die des Weltraumpiraten Han Solo im Sternenmärchen "Star Wars" und die des Abenteurers Indiana Jones.
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"Blade Runner"-Sequel
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