22:01

Krimi

VPS 22:00

GBR 2017

2-Ton Stereo

Tonspur für Sehbehinderte

16:9

Länge: 1h 28min

UT

Sherlock - Die sechs Thatchers

("Sherlock - The Six Thatchers")

Auftakt zur vierten Staffel

Der Meisterdetektiv kehrt nach Großbritannien zurück, um seinem Erzfeind Moriarty endgültig das Handwerk zu legen während sich Doktor Watson und seine Frau Mary auf ihre bislang größte Herausforderung vorbereiten - sie werden Eltern!

Nach dem Cliffhanger der dritten Staffel mussten Sherlock-Fans drei lange Jahre auf die neue Staffel warten, die auf der BBC am 1. Jänner 2017 ihre Premiere feierte und wiederum drei Folgen umfasst. Einziges Trostpflaster dazwischen war das Special "Die Braut des Grauens" ("The Abominable Bride"), das der ORF drei Monate nach der BBC-Premiere zu Ostern 2016 ausstrahlte.

Der ORF sendet alle drei Folgen von Staffel IV am 10./24. Februar und 10. März 2018 jeweils um ca. 22 Uhr.

Im Bild (v.li.): Rupert Graves (DI Lestrade), Amanda Abbington (Mary Watson), Martin Freeman (Dr. John Watson), Una Stubbs (Mrs. Hudson), Mark Gatiss (Mycroft Holmes), Benedict Cumberbatch (Sherlock Holmes), Louise Brealey (Molly Hooper)(c)ORF/Degeto/BBC/Hartswood Films

Im Bild: Sherlock (Benedict Cumberbatch) und Watson (Martin Freeman) zweifeln an Moriartys Tod(c)ORF/Degeto/BBC/Hartswood Films

Auch die vierte Staffel wird den hohen Erwartungen wieder mehr als gerecht. Drehbuchautor und Mycroft-Holmes-Darsteller Mark Gatiss macht sich wieder einen Spaß daraus, den Zuseher mit komplexen Plotsträngen zu verwirren und mit raffinierten Wendungen in Atem zu halten. Diese Staffel kommt düsterer und emotionaler als ihre Vorgänger daher, die kreativen visuellen Spielereien schaffen dabei wieder genussvolle Abwechslung.

Benedict Cumberbatch und Martin Freeman, die sich ja privat nicht so gut verstehen sollen, präsentieren sich wieder in Hochform und werden großartig unterstützt von Freemans Ex-Lebensgefährtin Amanda Abbington als Mary, Rupert Graves als Inspektor Lestrade und die unvergleichliche Una Stubbs als energische Mrs. Hudson. Besonderes Schmankerl: Der Zuseher lernt zum ersten Mal Vater und Mutter von Sherlock kennen, die von Cumberbatchs echten Eltern dargestellt werden.

Im Bild: Sherlock wird der Taufpate von Dr. Watsons und Marys (Amanda Abbington) Tochter(c)ORF/Degeto/BBC/Hartswood Films

Inhalt

Nach Moriartys Tod und seiner Videobotschaft vermutet Sherlock, dass es nur eine Frage der Zeit ist, ehe sich weitere Details zu Moriartys letztem Spiel offenbaren. Bis es soweit ist, vertreibt sich Sherlock gemeinsam mit Watson durch die Lösung von kleinen und größeren Geheimnissen die Zeit. Auch Lestrade bittet ihn um Hilfe. Den eigentlichen Fall löst Sherlock schnell, doch ein Detail am Rande fesselt seine Aufmerksamkeit: Im Haus der Opfer gab es kurz zuvor einen Einbruch, bei dem eine Büste von Margaret Thatcher zerstört wurde.
(Hörfilm in Zweikanaltontechnik: deutsch in ZDDS / deutsch mit Bildbeschreibung)

DARSTELLER
Benedict Cumberbatch (Sherlock Holmes)
Martin Freeman (Dr. John Watson)
Amanda Abbington (Mary Watson)
Rupert Graves (DI Lestrade)
Mark Gatiss (Mycroft Holmes)
Una Stubbs (Mrs. Hudson)
REGIE
Rachel Talalay
DREHBUCH
Mark Gatiss
KAMERA
Stuart Biddlecombe
MUSIK
David Arnold
Michael Price
STORY
Arthur Conan Doyle

Im Bild: Die für ihn kinderleichten Fälle von Inspector Lestrade (Rupert Graves, li.) bieten dem unterforderten Meisterdetektiv Sherlock Holmes (Benedict Cumberbatch) einen erfüllenden Zeitvertreib(c)ORF/Degeto/BBC/Hartswood Films

Britische Kultserie

Die ersten drei Folgen der Serie wurden von der BBC im Sommer 2010 ausgestrahlt und nach dem überraschenden Erfolg (9 Millionen Zuseher) weiter produziert. Die zweite Staffel, mit weiteren drei 90-minütigen Episoden ging, nach einer Unterbrechung der Dreharbeiten wegen der Unruhen in London, im Jänner 2012 on air. Nach einer Mini-Episode zu Weihnachten 2013 startete die dritte Staffel mit dem Gespann Martin Freeman ("Der Hobbit - Eine unerwartete Reise") und Benedict Cumberbatch am 1. Jänner 2014. Auf die vierte Staffel mussten sich Fans drei Jahre lang gedulden. Durch den vollen Terminkalender der beiden Hauptdarsteller war die neue Staffel erst Anfang des Jahres 2017 sendefertig. Pläne für eine fünfte Staffel gibt es derzeit keine.

Im Bild: Mycroft Holmes (Mark Gatiss, l.) und sein Bruder Sherlock Holmes (Benedict Cumberbatch)(c)ORF/Degeto/BBC/Hartswood Films

RF/Degeto/BBC/Hartswood Films

BENEDICT CUMBERBATCH

Der in London geborene Star (41) erhielt für seine charismatische Vorstellung als Sherlock Holmes diverse Hauptdarsteller-Nominierungen für einen BAFTA, einen Golden Globe sowie für eine Emmy. Im Jahr 2013 wurde er für seine insgesamt fünf Leinwand-Auftritte in jenem Jahr als Bester Britischer Künstler mit dem Britannia-Preis bei den BAFTA Awards ausgezeichnet. Für die Episode "Sherlock - Sein letzter Schwur" (Staffel III/3) wurde er im Jahre 2014 mit einem Emmy-Award als Bester Hauptdarsteller in einer Miniserie geehrt, Kompagnon Martin Freeman in der Kategorie "Bester Nebendarsteller".

Seit dem Erfolg von "Sherlock" im Jahr 2010 hat Cumberbatch praktisch nicht mehr aufgehört zu drehen: der John-le-Carré-Thriller "Dame, König, As, Spion", die Mini-Serie "Parade’s End – Der letzte Gentleman", der Bösewicht im Star-Trek-Abenteuer "Star Trek Into Darkness", Julian Assange in "Inside Wikileaks – Die fünfte Gewalt", ein humaner Sklavenhalter im diesjährigen Oscarfilm "12 Years a Slave" und als Teil des formidablen Star-Ensembles im Familiendrama "Im August in Osage County"(2013).

OSCARNOMINIERUNG 2015
Für seine Darstellung von Mathematik-Genie Alan Turing im Geheimcode-Drama "The Imitation Game" holte sich Cumberbatch im Jahre 2015 eine Oscarnominierung, hatte jedoch gegen Eddie Redmayne im Stephen-Hawkins-Biopic "Die Entdeckung der Unendlichkeit" keine Chance.

PRIVATES
Das Jahr 2015 dürfte einen besonderen Stellenwert in der Vita des Darstellers einnehmen: Erst kam die Oscarnominierung, im Februar heiratete er Schauspielerin Sophie Hunter, im Juni kam ihr erstes gemeinsames Kind auf die Welt und im gleichen Monat wurde er von der Queen zum Commander of the British Empire ernannt.

HÖRFILMANGEBOT DES ORF

Der ORF strahlt einen Teil seines Spiel- und Fernsehfilmangebots als so genannte "Hörfilme" aus. Das bedeutet, dass ein Film durch zusätzliche akustische Verstehenshilfen zielgruppengerecht aufbereitet wird. Diese Audiodeskriptionen sind in Dialogpausen eingeschaltete knappe sprachliche Beschreibungen von Bildelementen und Bildfolgen des jeweiligen Films, deren Kenntnis für das Verstehen der Handlung bzw. für das Nachvollziehen von Atmosphärischem wichtig ist. In der Zweikanaltonausstrahlung läuft bei Stereo-TV-Geräten auf Spur 1 der normale Filmton ohne Audiodeskription, auf Spur 2 eine Mischung aus Filmton und Audiodeskription.

Wie können ORF-Hörfilme empfangen werden?

LIVE-STREAM

Diese Sendung wird auch als Live-Stream in der ORF-TV-Thek angeboten.

Sehen sie die restlichen zwei Folgen:

Samstag, 24. Februar 2018, 22:00 Uhr, ORFeins

"SHERLOCK - DER LÜGENDE DETEKTIV", IV/2

Samstag, 10. März 2018, 21:55 Uhr, ORFeins
"SHERLOCK - DAS LETZTE PROBLEM", IV/3

('Sherlock - Der lügende Detektiv' am 24. Februar, ORFeins)