22:17

Thriller

VPS 22:20

USA 2015

Stereo

16:9

Länge: 1h 51min

UT

ORF-Premiere:

Sicario

("Sicario")

Hochspannender Drogenthriller

FBI-Agentin Emily Blunt wird von einer geheimen Sondereinheit für den Kampf gegen das mexikanische Drogenkartell rekrutiert und stößt dabei an die Grenzen zwischen Gut und Böse. Der abgebrühte Agent Benicio Del Toro hat indessen jegliche Moral schon längst über Bord geworfen.

Im Bild (v.li.): Benicio Del Toro (Alejandro), Josh Brolin (Matt Graver), Emily Blunt (Kate Macer)(c)ORF/Disney

Mit seinem beinharten Drogenthriller "Sicario" (spanisch für 'Auftragsmörder') taucht der kanadische Regisseur Denis Villeneuve ("Arrival", "Blade Runner 2049) tief in die korruptionsverseuchten, von roher Gewalt beherrschten Abgründe des Drogenkriegs an der amerikanisch-mexikanischen Grenze, genauer gesagt in der gefährlichsten Stadt der Welt, Ciudad Juárez. Golden-Globe-Preisträgerin Emily Blunt ("Girl on the Train") gibt die idealistische FBI-Agentin Kate Macer, die von dem amerikanischen Regierungsbeamten Matt (Josh Brolin) für eine verdeckte Operation gegen ein mexikanisches Drogenkartell rekrutiert wird und dabei zwischen die Fronten gerät. Mit Oscargewinner Benicio Del Toro (Traffic") als mysteriösen Söldner an ihrer Seite weiß sie nicht, wem sie vertrauen kann. Packend bis zur letzten Minute!

DREI OSCARNOMINIERUNGEN
Der in Cannes uraufgeführte Film erhielt gleich drei Oscarnominierungen in den Kategorien Beste Kamera, Beste Filmmusik und Bester Tonschnitt. Die Dreharbeiten (siehe Info weiter unten) fanden in New Mexico, Texas und Mexiko statt.

Im Bild: Dave Jennings (Victor Garber, 2.v.re.) hält viel von Kates (Emily Blunt, re.) Arbeit. Kein Wunder also, dass er die Pläne von Graver unterstützt, sie bei der Ressortübergreifenden Einheit einzusetzen. Doch damit beginnt für die Agentin ein Kampf um Leben und Tod(c)ORF/PRO7/© 2015 Studiocanal/Richard Foreman

Inhalt

Die junge FBI-Agentin Kate Macer stößt bei einer Erstürmung eines Hauses auf einen schrecklichen Fund. Hinter den Wänden verbergen sich Dutzende Leichen. Der Drahtzieher ist der mexikanische Drogenboss Manuel Diaz. Der CIA-Beauftragte Matt Graver holt Kate zu einer Sondereinheit nach Juárez, an die amerikanische Grenze zu Mexiko. Gemeinsam mit dem zwielichtigen Söldner Alejandro eröffnen sie die Jagd auf Diaz. Beide Seiten greifen im eskalierenden Drogenkrieg zu immer brutaleren Mitteln. Kate weiß bald nicht mehr, wem sie trauen kann.

DARSTELLER
Emily Blunt (Kate Macer)
Benicio Del Toro (Alejandro)
Josh Brolin (Matt Graver)
Jon Bernthal (Ted)
Daniel Kaluuya (Reggie Wayne)
Jeffrey Donovan (Steve Forsing)
REGIE
Denis Villeneuve
DREHBUCH
Taylor Sheridan
KAMERA
Roger Deakins
MUSIK
Jóhann Jóhannsson

Bild: Grenzzaun zwischen Ciudad Juárez in Mexiko und Sunland Park, New Mexico in den Vereinigten Staaten. Quelle: APA/HERIKA MARTINEZ / AFP

Drehen in der gefährlichste Stadt der Welt

Für die Produzenten war der Lokalaugenschein von Ciudad Juárez mehr als herausfordernd. Durch einen mexikanischen Verbindungsmann gelang es dem Team, in Begleitung mehrerer mexikanischer Bundespolizisten in der Stadt herumzufahren. Vorne im Wagen lagen griffbereit Maschinenpistolen und die Locationscouts wurden vor etwaigen Entführungen gewarnt. Während der sechs intensiven Stunden, in denen der Trupp durch Juárez fuhr, durfte man nur zweimal den Wagen verlassen. Produzent Edward McDonnelll erzählt, schockiert von den Eindrücken: "Ich fragte die Bundespolizisten: 'Wo sind die guten Viertel der Stadt?' und sie antworteten mir: 'Dort wo gerade niemand getötet wird, die schlechten sind da, wo gerade jemand umbgebracht wird.'"(Quelle: Presseheft)

Ciudad Juárez - (c)APA/HERIKA MARTINEZ / AFP

Ciudad Juárez

Ciudad Juárez liegt im Norden Mexikos, direkt am Grenzfluss Rio Grande gegenüber der texanischen Großstadt El Paso. Die einst blühende Grenzstadt ist als 'Stadt mit den weltweit meisten Morden' bekannt geworden und ist gezeichnet von Angst und extremer Armut. Seit dem Jahre 2006 hat die Gewalt in Zusammenhang mit dem Drogenhandel mehr als 196,000 Opfer gefordert. Über 30,000 Personen gelten als vermisst. Nach wie vor bestimmen die Drogenkartelle das Leben dort und gehen nicht zimperlich um mit Leuten, die ihnen auf die Füße steigen.