22:10

Spielfilm

VPS 22:10

USA 2000

Stereo

16:9 LB

Länge: 2h 23min

UT

Zum 80. Geb. v. Ridley Scott am 30.11.2017:

Gladiator

("Gladiator")

Ridley Scotts oscargekröntes Historienepos

Russel Crowe als römischer Feldherr Maximus fällt einer Intrige zum Opfer und steigt als Gladiator zum Volkshelden auf...

orf

Im Bild: Russell Crowe (Maximus)(c)ORF/Universal

Fünf Oscars!

Ridley Scotts Monumentalfilm beeindruckt auch 17 Jahre nach seiner Entstehung mit gigantischen Schlachtszenen, aufwendigen Kostümen, sensationellen Computerrekonstruktionen des antiken Roms und einer exzellenten Schauspielerriege. Bei der Oscarverleihung im Jahre 2001 war "Gladiator" mit fünf Oscars der große Abräumer: Bester Film, Bester Hauptdarsteller Russel Crowe, Bester Ton, Beste Kostüme und Beste Visuelle Effekte.

Im Bild (v.li.): Richard Harris (Marc Aurel), Russell Crowe (Maximus)(c)ORF/Universal

Inhalt

Im Jahr 180 n. Chr. ist Kaiser Marc Aurel am Ziel seiner Träume. Mit den germanischen Stämmen sind die letzten Feinde seines Reiches besiegt. Als Nachfolger favorisiert er seinen erfolgreichen Feldherrn Maximus. Seinem Sohn Commodus ist dies jedoch ein Dorn im Auge. Kurzerhand tötet er seinen Vater und macht Jagd auf den Rivalen. Maximus gelingt die Flucht, die ihn ins Kolosseum Roms führt. Eines Tages steht er dort als Gladiator seinem Erzfeind gegenüber.

DARSTELLER
Russell Crowe (Maximus)
Joaquin Phoenix (Commodus)
Connie Nielson (Lucilla)
Djimon Hounsou (Juba)
Richard Harris (Marc Aurel)
Oliver Reed (Proximo)
Derek Jacobi (Gracchus)
REGIE
Ridley Scott
DREHBUCH
David Franzoni, John Logan
William Nicholson
KAMERA
John Mathieson
MUSIK
Hans Zimmer, Lisa Gerrard
STORY
David Franzoni

Im Bild: Russell Crowe (Maximus)(c)ORF/Universal

Historienkino der Superlative

Ridley Scott ("Thelma & Louise","Alien", "Blade Runner") gelang nach einer Serie von Flops ("Die Akte Jane", "White Squall") mit dem Römer-Spektakel "Gladiator" ein sensationelles Comeback. Mit atemberaubender digitaler Rekonstruktion der römischen Monumentalarchitektur, aufsehenerregenden Schlachtszenen und dem perfekt besetzten Hauptdarsteller Russell Crowe ließ er das totgegeglaubte Genre des Sandalenspektakels mit Pomp und Fanfare wieder auferstehen. Mit einem Kostenaufwand von rund 100 Millionen Dollar hat der britische Regisseur in den englischen Wäldern von Aldershot, in Marokko und Malta sein Historienwerk in Szene gesetzt und damit ein Referenzwerk für das neue Millenium geschaffen.

Im Bild: Russell Crowe (Maximus) (c)ORF/Universal

Oscar für Russell Crowe

Russell Crowe bekam, nachdem Mel Gibson die Rolle des Maximus ablehnte, den Zuschlag und musste erstmal die rund 40 Pfund, die er für seine Oscar-nominierte Darstellung in "Der Insider" zunahm, schleunigst abspecken. Mit harter Arbeit auf seiner Farm in Australien wurder er innerhalb kürzester Zeit die überflüssigen Pfunde los und begeisterte seine weiblichen Fans als durchtrainierter Kraftprotz und König der Arena. Belohnt wurde der schlagkräftige 'bad boy Hollywoods' mit einem Oscar für Bester Hauptdarsteller.

Im Bild: Joaquin Phoenix (Commodus)(c)ORF/Universal

Oscarnominierung für Joaquin Phoenix

Schauspielerische Glanzlichter setzen der für einen Oscar nominierte Joaquin Phoenix (die zweite Oscarnominierung folgte für das Johnny-Cash-Biopic "Walk the Line") als intriganter Kaisersohn Commodus, der tatsächlich als einziger römischer Kaiser selbst in den Gladiatorenring stieg, der 2003 verstorbene irische Haudegen Richard Harris als siegreicher Kaiser Marc Aurel, der englische Charakterschauspieler Derek Jacobi und der während der Dreharbeiten auf Malta in einer Bar verstorbene Oliver Reed als Proximo.

Die schöne Dänin Connie Nielsen ("One-Hour-Photo") überzeugt als Commodus' Schwester und Objekt der Begierde von Gladiator Maximus.