20:15

Fantasy

VPS 20:15

USA 2009

Stereo

16:9

Länge: 2h 29min

UT

Wiederholung am
15.10.2017, 02:40

Avatar - Aufbruch nach Pandora

("Avatar")

Das oscarprämierte Filmereignis

Auf dem Lichtjahre von der Erde entfernten Mond Pandora lebt das friedliebende Volk der Na'vi. Ex-Marine Jake Sully nimmt an einem besonderen Programm teil, das ihn mithilfe eines Avatars mitten in dieses Öko-Paradies eintauchen lässt. Doch das Idyll ist bedroht von einer skrupellosen Regierung, die die wertvollen Bodenschätze Pandoras für sich gewinnen will.

12 Jahre nach seinem weltweiten Kinohit "Titanic" sorgte Regisseur und Drehbuchautor James Cameron mit dem Fantasyspektakel "Avatar - Aufbruch nach Pandora" abermals für einen Film der Superlative und übertraf mit weltweit $2,8 Milliarden Dollar Einnahmen seinen einstigen All-Time-Rekordhalter "Titanic" um fast eine Milliarde Dollar - und gilt damit als erfolgreichster Film aller Zeiten. Mit der Geschichte des Kampfes der Ureinwohner des Öko-Paradieses Pandora gegen die technisch hoch entwickelten Invasoren vom Planet Erde traf der Film den Zahn der Zeit. Die eigens für den Film entwickelten revolutionären Technologie bietet dem Zuseher ein völlig neues Film-Erlebnis und bezaubert überdies durch eine zarte Liebesgeschichte.

Im Bild: Sam Worthington, Zoë Saldana (c)ORF/Twentieth Century Fox

Im Bild: Sam Worthington, Zoë Saldana (c)ORF/Twentieth Century Fox

(c)ORF/RTL/Twentieth Century Fox

Und darum gehts:

Der querschnittsgelähmte Ex-Marine Jake Sully (gespielt vom australischen Newcomer Sam Worthington, "Kampf der Titanen") wird für ein Militärprojekt zu einem Lichtjahre entfernten Außenposten der Zivilisation rekrutiert - nach Pandora, einem Mond, dessen seltene Bodenschätze die Energiekrise der Erde lösen könnten. Die Atmosphäre auf Pandora ist für den Menschen giftig, also wurde das Avatar-Programm ins Leben gerufen. Darin werden die Menschen an ein ferngesteuertes biologisches Wesen gebunden, ein Hybrid aus Mensch und Na'vi, den Ureinwohnern von Pandora, und können so in die Welt von Pandora eintauchen. Jake bekommt die Aufgabe, die Na'vi zu infiltrieren, um ihr Vertrauen zu gewinnen und sie so besser kontrollieren (und besiegen) zu können.

Dabei lernt er die Na'vi Frau Neytiri (Zoë Saldana, "Star Trek - Into Darkness") kennen und wird von ihrem Stamm willkommen geheißen. Während sich Jakes Avatar und Neytiri näher kommen und Jake die Lebensweise der Na'vi kennen und respektieren lernt, rüsten sich Jakes Auftragsgeber für die ultimative Invasion des wertvollen Öko-Paradieses. Jake gerät dabei zwischen die Fronten und wird vor die wichtigste Wahl seines Lebens gestellt.

Im Bild: Sam Worthington (c)ORF/Twentieth Century Fox

Im Bild: Sam Worthington (c)ORF/Twentieth Century Fox

Drei Oscars!

Nach vier Jahren Vorbereitungszeit und ausgestattet mit einem Budget von geschätzten $250 Millionen Dollar brachte Cameron den Filmevent "Avatar" Ende 2009 in die Kinos und zeigte einmal mehr, dass er mit seinem Flair für atemberaubendes Spektakel, seinem Talent als Geschichtenerzähler und seiner Begeisterung für visuelle Zaubereien Jung und Alt zu faszinieren vermag.
Drei Oscars für Kamera, Ausstattung und visuelle Effekte! Bei den Golden Globes gewann "Avatar" in den Kategorien Beste Regie und Bester Film (Drama). Der von Leona Lewis gesungene Titelsong "I see you" sowie der Score von Komponist James Horner erhielten je eine Grammy-Nominierung.

Im Bild: Sam Worthington, Zoë Saldana (c)ORF/Twentieth Century Fox

Im Bild: Sam Worthington, Zoë Saldana (c)ORF/RTL/Twentieth Century Fox

Im Bild: Sigourney Weaver (c)ORF/Twentieth Century Fox

Sigourney Weaver (feiert am 8. Oktober ihren 68. Geburtstag), die für James Cameron bereits im Jahre 1986 für "Aliens - Die Rückkehr" vor der Kamera gestanden ist, gibt in "Avatar" die Projektleiterin Grace Augustine. Sie liebt das Volk der Na'vi und versucht eine Brücke des Vertrauens zu den Na'vi aufzubauen. Mit dabei im Cast ist außerdem Michelle Rodriguez ("Girlfight"), die die toughe Hubschrauberpilotin Trudy Chacon gibt.

Eigene Sprache erfunden
Der Linguist Paul Frommer kreierte übrigens gemeinsam mit James Cameron die Sprache der Na'vi. Zuerst wurden die Töne der Sprache bestimmt, dann kamen Struktureigenschaften, Ausspracheregeln und der Wortbau hinzu.

Im Bild: Der Planet Pandora(c)ORF/RTL/Twentieth Century Fox

APA/EPA/JOSHUA GATES WEISBERG

Film-Pionier James Cameron

Vor 15 Jahren schon hatte James Cameron die Vision zu einem digitalisierten, visuell anspruchsvollen Film, doch die damalige Technik war noch nicht reif für die Realisierung des Projekts. Insbesondere die lebensechte Mimik an animierten Figuren steckte noch in den Kinderschuhen. Zu diesem Zweck wurde ein neues "gesichts- und bildbezogenes Performance-Capture-System" entwickelt: Die Schauspieler trugen spezielle Kopf-Apparaturen, an denen eine kleine Kamera befestigt war. So konnten mimische Bewegungen so detailliert wie nie zuvor aufgenommen werden.

Fotorealismus aus Neusseland
Eine weitere Innovation, die speziell für den Film entwickelt wurde, war die Möglichkeit, Sequenzen in digital kreierten Welten so zu drehen, als wäre man auf einem Studioset. So sah Cameron durch die virtuelle Kamera nicht Schauspielerin Zoe Saldana sondern Neytiri, die von ihr gespielte, über drei Meter große blauhäutige Figur. Zur Erschaffung der fotorealistischen Welt von "Avatar" wandte sich Cameron an die neuseeländische Animationsschmiede Weta Digital, die bereits mit der Figur des Gollum in Peter Jacksons "Herr der Ringe"-Trilogie zu Oscarehren kam.

Eigens entwickelte 3D-Technik

Zusätzlich wollte Cameron das Werk unbedingt in 3D in die Kinos bringen. Damit die digital gedrehten Szenen mit den real gedrehten ein harmonisches Ganzes ergaben, entwickelte Cameron das technisch ausgefeilteste stereoskopische Kamerasystem der Welt - ein Prozess, der immerhin sieben Jahre in Anspruch nahm.

"AVATAR 2 - 5"
James Cameron steckt mitten in den Vorbereitungen zu ganzen vier Fortsetzungen der Geschichte, die in kurzen Abständen hintereinander ins Kino kommen sollen. James Cameron hat zwar schon Details zur Handlung von "Avatar 2" preisgegeben, doch laut Produzent Jon Landau müssen sich die Fans noch bis zu Weihnachten 2018 für das fertige Werk gedulden.

Bild: APA/EPA/MARK THIESSEN / NATIONAL GEOGRAPHIC

Spektakulärer Tauchgang Camerons

Am 26. März 2012 war Tiefseefan James Cameron in die Schlagzeilen geraten, als er als dritter Mensch überhaupt zum tiefsten Punkt der Weltmeere vordrang. Mit dem gemeinsam mit der National Geographic Society und Rolex entworfenen U-Boot "Deepsea Challenger" tauchte der damals 56-Jährige allein in eine Tiefe von 11,000 Metern. Dort, rund 500 Kilometer südwestlich der Insel Guam, filmte Cameron drei Stunden lang die Tiefseewelt und sammelte Proben für die Wissenschaft.

Im Bild: Sigourney Weaver, Sam Worthington (c)ORF/Twentieth Century Fox

"AVATAR" - Kurzinhalt

2156. Der querschnittsgelähmte Ex-Marine Jake Sully soll auf dem Planeten Pandora bei dem von der Ethnologin Grace Augustine geleiteten Projekt teilnehmen. Ein Avatar, ein mental steuerbarer, genetisch auf seinen verstorbenen Bruder abgestimmter Körper steht für ihn bereit, um mit den einheimischen Stämmen der Na'vi Kontakt aufzunehmen. Col. Quaritch drängt ihn jedoch, diese im Interesse der Gewinnung wertvoller Erze auszuspionieren. Als sich Jake mit seinem Avatar im Dschungel verirrt, wird er von Neytiri gerettet. Während er sich in sie und deren faszinierende Welt verliebt, ist das Paradies der Na'vi von menschlicher Profitgier existenziell bedroht.

DARSTELLER
Sam Worthington (Jake Sully)
Zoë Saldana (Neytiri)
Sigourney Weaver (Grace Augustine)
Stephen Lang (Col. Miles Quaritch)
Michelle Rodriguez (Trudy)
Giovanni Ribisi (Selfridge)
Joel David Moore (Norm)
CCH Pounder (Mo'at)

REGIE und DREHBUCH
James Cameron
Kamera: Mauro Fiore
Musik: James Horner

Live-Stream

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