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Komödie

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USA 2004

Stereo

16:9

Länge: 1h 57min

UT

Wiederholung am
15.09.2017, 10:15

Terminal

("The Terminal")

Tom Hanks gestrandet in JFK

Nach einem Putsch in seinem Heimatland sitzt Viktor Navorski am New Yorker Flughafen JFK fest. Die Einreise in die USA wird ihm ebenso verweigert, wie der Rückflug in seine Heimat. Nach dem ersten Schock findet sich Viktor mit seinem Schicksal ab und beginnt, sich an das Leben im Flughafen zu gewöhnen. Tom Hanks ist ab 8.9. mit 'The Circle' in unseren Kinos zu sehen.

Im Bild: Tom Hanks (Viktor Navorski) (c)ORF/TELEPOOL

Im Bild: Tom Hanks (Viktor Navorski)(c)ORF/TELEPOOL/Merrick Morton

Fast jeder von uns ist schon einmal an einem Flughafen festgesessen, eine Stunde, mehrere Stunden, vielleicht sogar einen ganzen Tag. Stellen Sie sich vor, es werden daraus Tage, Wochen und sogar Monate. Genau das passiert Tom Hanks als staatenloser Bürger Viktor Navorski in Steven Spielbergs tragikomischem Film "Terminal". Während seiner Landung im New Yorker Flughafen JFK bricht in seinem Heimatland Krakozia ein Bürgerkrieg aus, sein Pass ist plötzlich wertlos, und er kann weder zurückfliegen, noch in die USA einreisen. Der völlig verdatterte Victor findet sich - so gut es geht - mit seiner misslichen Lage zurecht. Mit seinen paar Brocken Englisch versucht er, sich mit dem Flughafenpersonal anzufreunden. Immer wieder eilt er zum Visumschalter, immer wieder blitzt er ab.

Im Bild: Tom Hanks (Viktor Navorski)(c)ORF/TELEPOOL/Merrick Morton

LEBEN IN TRANSIT

Sehr frei nach einer tatsächlichen Begebenheit am Pariser Flughafen Charles de Gaulle inszenierte Steven Spielberg ein rührendes Plädoyer für Toleranz und Menschlichkeit. Nach dem Erfolg von "Catch me if you can" wollte Spielberg erneut eine Geschichte drehen, die die Zuseher gleichzeitig zum Lachen und zum Weinen bringen soll. Bereits vor Spielbergs Zusage für "The Terminal", stand Tom Hanks (der bereits mit Spielberg in "Catch me if you can" und "Der Soldat James Ryan" zusammenarbeitete) bereits als Viktor fest. Was den zweifachen Oscargewinner besonders an der Figur von Viktor faszinierte, war seine Gelassenheit gegenüber seiner ausweglosen Situation. Statt sich dagegen aufzulehnen, macht Viktor das Beste daraus und lernt in diesem Mikrokosmos den vielzitierten Schmelztiegel Amerikas innerhalb kürzester Zeit kennen.

Im Bild: Catherine Zeta-Jones (Amelia Warren), Tom Hanks (Viktor Navorski)(c)ORF/TELEPOOL/Merrick Morton

Sein echtes Interesse an Menschen und sein offenes Herz bringen ihm Sympathien und auch Romantik entgegen, als er auf die unglücklich verliebte Stewardess Amelia trifft. Catherine Zeta-Jones ("Rezept zum Verlieben") war von ihrer Rolle als Amelia vom Fleck weg hingerissen und fand sich besonders von der Verletzlichkeit und Rastlosigkeit ihrer Figur angezogen.

Im Bild (v.li.): Barry Shabaka Henley (Thurman), Stanley Tucci (Frank Dixon), Tom Hanks (Viktor Navorski), Corey Reynolds (Waylin).ORF/TELEPOOL/Merrick Morton

Tom Hanks überzeugt einmal mehr als einzig rechtmäßiger Nachfolger von James Stewart, der die Figur des kleinen Mannes, der sich vom Schicksal nicht unterkriegen lässt, wie kein Zweiter personifizierte.

Kurzinhalt

Ein Putsch in seinem osteuropäischen Heimatland macht den Amerika-Reisenden Viktor Navorski mit einem Schlag zum Staatenlosen. Weder zur Ein- noch Ausreise befugt, der englischen Sprache kaum mächtig, lässt Viktor sich gezwungenermaßen am New Yorker Flughafen nieder. So nach und nach richtet er sich, angesichts seiner schier ausweglosen Lage, häuslich ein, macht sich als Kofferträger und Bauarbeiter nützlich und verliert sein Herz an die bezaubernde Stewardess Amelia.

DARSTELLER
Tom Hanks (Viktor Navorski)
Catherine Zeta-Jones (Amelia Warren)
Stanley Tucci (Frank Dixon)
Chi McBride (Joe Mulroy)
Diego Luna (Enrique Cruz)
REGIE
Steven Spielberg
Drehbuch: Sacha Gervasi
Jeff Nathanson
Kamera: Janusz Kaminski
Musik: Benny Golson, John Williams