21:50

Abenteuer

VPS 21:50

USA 1981

Stereo

16:9 LB

Länge: 1h 53min

UT

Wiederholung am
02.04.2017, 03:45

Indiana Jones - Jäger des verlorenen Schatzes

("Raiders of the Lost Ark")

Harrison Fords erstes 'Indy'-Abenteuer

Dr. Jones gibt seine Karriere als Professor für Archäologie auf und begibt sich auf der Suche nach Moses' biblischer Bundeslade im fernen Orient - dabei kommen ihm die Nazis in die Quere, die sich ebenfalls für den wertvollen Fund interessieren ...

Im Bild: Harrison Ford (c)ORF/BT

Im Bild: Karen Allen, ORF/BT

Inhalt

Der wagemutige Archäologieprofessor Indiana Jones soll im Auftrag des amerikanischen Geheimdienstes die verschollene Bundeslade des Alten Testaments suchen. Da der wertvolle Schatz magische Kräfte verleiht, wollen auch die Nazis in ihren Besitz gelangen. Indiana Jones und seine Freundin Marion müssen sich aber nicht nur gegen die Deutschen, sondern auch gegen ihren Erzrivalen Belloq behaupten.

DARSTELLER

Harrison Ford (Indiana Jones)
Karen Allen (Marion)
Paul Freeman (Belloq)
Wolf Kahler (Dietrich)
Ronald Lacey (Toht)
REGIE
Steven Spielberg
DREHBUCH
Lawrence Kasdan
KAMERA
Douglas Slocombe
MUSIK
John Williams

orf

Im Bild: Harrison Ford(c)ORF/BT

Als der erste Teil "Jäger des verlorenen Schatzes" der 'Indiana Jones'-Reihe im Jahre 1981 das Kinopublikum auf der ganzen Welt eroberte, hatte Hollywood Wunderkind Steven Spielberg ein Stück Filmgeschichte geschaffen und das Genre des Abenteuerkinos neu definiert: In der Tradition klassischer Abenteuerfilme der 40er Jahre inszeniert und mit knallharter Action, viel Humor, aufregenden Special Effects und einem Schuss Romanze versetzt, wurde die Film-Franchise zu einem der erfolgreichsten Kassenschlager aller Zeiten. Insgesamt sechs Oscars konnte Spielberg und sein Produzent "Krieg der Sterne"-Regisseur George Lucas für sein Abenteuer-Spektakel verbuchen (davon vier für "Jäger des verlorenen Schatzes").

Im Bild: Harrison Ford(c)ORF/BT

'Wo geht's hier zum nächsten Klo?'

Für viele "Indy"-Fans gilt als eine der besten Filmszenen jene, in der sich Indiana Jones und ein Turban-bedeckter dunkler Widersacher ein gnadenloses Duell liefern. Während der Dreharbeiten in Tunesien machten dem Hauptdarsteller Harrison Ford ernsthafte Durchfallerscheinungen zu schaffen. Das Drehbuch schrieb eine viel längere Kampfhandlung vor, doch der gequälte Action-Held wandte sich in seiner Verzweiflung an seinen Regisseur Steven Spielberg und fragte ihn, ob man die Kampfszene nicht kürzen könne. Daraufhin meinte Spielberg, kein Problem, wenn Indy einfach nur seine Revolver ziehen würde und den Bösewicht kurzerhand erschießt. Zum Gaudium der nichtsahnenden Filmcrew tat Harrison Ford genau das und die Szene blieb im Final Cut...

Klappe die vierte

Nach jahrzentelangem Hin und Her war es im Jahre 2008 soweit - der vierte Teil "Indiana Jones und das Reich des Kristallschädels" kam in die Kinos. Harrison Ford hatte sich für ein ansehnliches Salär breitschlagen lassen, und mit seinen damals 65 Jahren noch einmal seinen Indy-Hut aus dem Schrank geholt. Nur gut, dass er die Bürde des erwarteten Blockbusters nicht allein tragen musste und ihm Newcomer Shia LaBeouf ("Transfomers") zur Seite gestellt wurde.

HARRISON FORD

Der am 13. Juli 1942 in Chicago geborene Sohn eines irischen Vaters und einer russisch-orthodoxen Mutter fiel als Kind weder durch schulische noch sportliche Leistungen besonders auf. Nach einigen Auftritten in Theatergruppen gelang Harrison Ford noch während seines Studiums der Sprung nach Hollywood. Nach seinem ersten nennenswerten Erfolg in "American Graffiti" (1973) schmiss der Jungschauspieler das Handtuch, um stattdessen als Zimmermann zu arbeiten. Als Ford 1976 an der Holzvertäfelung eines Studios arbeitete, wurde er von "American Graffiti"-Regisseur George Lucas gebeten, bei den Besetzungsgesprächen seines neuen Films einzuspringen, woraus einer der größten Erfolge seiner Karriere erwuchs. Die Rolle des Weltraumpiraten Han Solo in Lucas' "Star Wars"-Trilogie bescherte ihm ebenso Weltruhm wie die Abenteuer um den Archäologen Indiana Jones.

Der erfolgreichste Schauspieler des Jahrhunderts

Auch wenn er in "Der einzige Zeuge" ("Oscar"- und "Golden-Globe"-Nominierung) noch einmal zum Hobel griff, war sein Auskommen doch fortan gesichert. Mit "Blade Runner" gelangte Ford zu Kultstatus, und mit Filmen wie "Stunde der Patrioten", "Das Kartell" oder "Auf der Flucht" avancierte er zum weltweit erfolgreichen Action-Film-Darsteller, der mit "Mosquito Coast" und "Auf der Flucht" zwei weitere "Golden-Globe"-Nominierungen für sich verbuchen konnte. Fords minimalistische Spielweise mit dem charakteristischen Grinsen überzeugt in allen Genres, hat ihm von der Kritik jedoch schon häufig den Vorwurf eingebracht, nur über einen Gesichtsausdruck für alle Gefühlslagen zu verfügen. Harrison spielte in sieben der 30 erfolgreichsten Filmen aller Zeiten mit und wurde im Jahre 1996 zum erfolgreichsten Schauspieler des Jahrhunderts gewählt.

Seit seiner Scheidung von seiner zweiten Ehefrau, der Drehbuchautorin Melissa Mathison ("E.T.") lebt der guterhaltene 74-jährige begeisterte Hobbypilot eine skandalfreie Beziehung mit dem um 22 Jahre jüngeren Ally-McBeal-Star Calista Flockhart und deren Adoptivsohn. Seit 15. Juni 2010 sind die beiden auch ehelich miteinander verbunden.

Sehen Sie nächste Woche:

am Samstag, 8. April 2017 um 22:50 Uhr auf ORFeins

"INDIANA JONES UND DER TEMPEL DES TODES"

('Indiana Jones und der Tempel des Todes' am 8. April, ORFeins)