20:14
SPIELFILM
(VPS 20:15)
USA GBR 2008
Dolby Digital 5.1
16:9 VB
Länge: 1h 48min
 (Teletext S.777)
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SLUMDOG MILLIONÄR
MITREISSENDES SOZIALMÄRCHEN AUS INDIEN
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Mit der Geschichte rund um einen aus tiefster Armut stammenden jungen Inder, der sich bis zur letzten Frage bei der indischen Version von "Die Millionenshow" hochspielt, begeisterte "Trainspotting"-Regisseur Danny Boyle Kinogänger auf der ganzen Welt und erntete insgesamt acht Oscars.... |
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Das Leben als großer Lehrmeister
Für den in den Slums von Mumbai lebenden Jamal Malik (Dev Patel ) ist heute der Tag seines Lebens. Er hat schon 14 Fragen bei der indischen Version von "Die Millionenshow" hinter sich gebracht, morgen hat er die Chance, mit der letzten richtigen Antwort den Jackpot zu knacken. Doch die Programmverantwortlichen können es nicht glauben, dass ein ungebildeter Slumdog (=underdog+slum) alle Antworten zu den Fragen gewusst haben soll. Sie halten ihn für einen Betrüger und lassen ihn verhaften. Zwei hartgesottene Polizisten sollen in der Nacht vor dem großen Tag die Wahrheit aus ihm herausprügeln.
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 Jamal ist verzweifelt, wollte er durch seine Teilnahme vor allem die Aufmerksamkeit seiner Jugendliebe Latika (Freida Pinto) erheischen. Nun scheint sein Traum vom großen Gewinn und vom Wiedersehen mit Latika in weite Ferne gerückt. In zweigeteilten Rückblenden erzählt der Film nun von Jamals spannender Teilnahme an der "Millionenshow" und schildert, wie er durch entscheidende Ereignisse in seinem Leben die richtigen Antworten findet. |
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 Der englische Regisseur Danny Boyle (zuletzt oscarnominiert für "127 Stunden"), der schon anno 1996 mit "Trainspotting" einen Kultfilm über (schottische) Underdogs in die Kinos brachte, gelang mit "Slumdog Millionär" ein visuell berauschender Film, der auf geniale Weise die beklemmende Realität der Slums mit der lebensbejahenden Entschlossenheit seines Protagonisten Jamal verbindet. Mit grandiosen Kamerafahrten durch die engen Gassen der Slums, atemberaubenden Schnittfolgen (die mit einem Oscar belohnt wurden), unterhaltsamen witzigen Momente, die von tragischen abgelöst werden und einem authentisch agierenden, damals völlig unbekanntem Cast, gelang Boyle, ein Film, der Geschichte geschrieben hat. Essentielles Element im Film ist der elektrisierende Soundtrack, der die Zuseher mit voller Wucht in die Handlung und das Ambiente schleudert und mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. |
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 Einem internationalen Publikum erstmals bei den Filmfestivals in Toronto und Telluride vorgestellt, trat der ohne internationale Stars und großteils auf Hindi gedrehte Film ab November 2008 einen spektakulären Siegeszug rund um die Welt an, der seinen Höhepunkt mit der Verleihung von acht Oscars u.a. in den Kategorien Bester Film, Beste Regie, Bestes adaptiertes Drehbuch (von Simon Beaufoy) und Beste Musik fand. Weltweit nahm die unter schwierigsten Drehbedingungen in Indien (Mumbai und Agra) entstandene $15-Millionen-Dollar-Produktion sagenhafte $378 Millionen Dollar ein. |
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Drehbuchautor Simon Beaufoy (oscarnominiert für "Ganz oder gar nicht") adaptierte mit großem Feingefühl Vikas Swarups Roman "Q & A" und schaffte es gemeinsam mit Regisseur Danny Boyle, die Geschichte des Underdogs in einem Rausch aus Farben und Klängen auf die Leinwand zu bringen. Die Besetzung besteht großteils aus Laienschauspieler, die Boyle teilweise aus den Slums in Mumbai castete und die in der englischen Originalversion Hindi sprechen. In Mumbai selbst wurde der Film verhalten bis feindselig aufgenommen, viele Bewohner warfen dem Filmemacher vor, ein negatives Bild ihrer Stadt in die Welt hinausgetragen zu haben, anstatt Mumbai als pulsierende moderne Weltstadt zu zeigen.
Fast nicht ins Kino gekommen
Um ein Haar wäre der Film dem Kinopublikum vorenthalten worden, als nämlich Time Warner beschloss, die unrentable "Indie"-Schiene von Warner Bros. zu schließen und "Slumdog Millionär" plötzlich ohne US-Verleiher dastand. Zum Glück half Fox Searchlight, das bereits mit den Indiefilmen "Little Miss Sunshine" und "Juno" zwei Glückstreffer landete, aus und verhalf dem Film zu seinem einmaligen Triumphzug rund um die Welt.
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Kurzinhalt
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 Der junge Slumdog Jamal sorgt in der indischen Version der 'Millionenshow' für eine Sensation. Nur eine Frage trennt ihn noch vor dem Hauptgewinn von 20 Millionen Rupien, doch die Produzenten halten den ungebildeten Nobody für einen Betrüger. Bis zur nächsten Sendung nehmen ihn zwei Polizisten schlagkräftig ins Verhör. Jamals Erfolg basiert aber auf der Härte seines Lebens. Früh verwaist, hat er sich als Straßenkind mit Bruder Salim und Freundin Latika in den Slums von Mumbai durchgeschlagen. |
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 Im Bild: Jamal (Ayush Mahesh Khedeker, links) und sein Bruder Salim (Azharuddin Mo. Isamail) kennen sich in den engen Gassen des Slums bestens aus und sind klar im Vorteil auf der Flucht vor der Polizei(c)ORF/Sevenone |
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DARSTELLER
Dev Patel (Jamal Malik)
Freida Pinto (Latika)
Anil Kapoor (Prem Kumar)
Madhur Mittal (Salim Malik)
Irrfan Khan (Polizeiinspektor)
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Drehbuch: Simon Beaufoy
Kamera: Anthony Dod Mantle
Musik: A.R. Rahman
Story: Vikas Swarup (Roman 'Q & A')
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(Sandra-Sabine Holzer)
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