Kunst und Kultur am Dienstag

Was schätzen Sie..?

Einen Tag nach Ostern geht Moderator Karl Hohenlohe ins Kloster und bringt neben Kirchenschätzen aus aller Welt und sakralen Heiligtümern die spannendsten Kunstschätze des Stifts Göttweig zum Vorschein.

Was schätzen Sie..?

Antiquitätenmagazin, 2018

Dienstag, 3.4.2018, 20.15 Uhr
Wh. Mi. 01.15 Uhr, Do. 03.35 Uhr,
Fr. 04.50 Uhr, Sa. 01.30 Uhr,
So. 05.15 Uhr, Mo. 04.45 Uhr

Rund um das wichtigste Fest der Christenheit hat das „Was schätzen Sie..?“-Team nach Kirchenschätzen und sakralen Heiligtümern gesucht. Neben spannenden Kunstschätzen aus dem Stift Göttweig und seltenen Porzellan-Gitterkörben aus dem Rokoko haben sie kunstvoll angefertigte Ostereier gefunden und interessantes über deren Jahrtausende alte Geschichte erfahren.

Die „goldenen Fußstapfen“ der Geschichte

Es ist als Teil der „Kulturlandschaft Wachau“ in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen worden, beherbergt nach der Wiener Albertina die zweitgrößte grafische Sammlung Österreichs und kann mit einem der größten und prunkvollsten barocken Treppenhäuser in ganz Europa aufwarten: Stift Göttweig. Das Benediktinerkloster liegt stolz auf einem Hügel südlich der Donau nahe Krems in Niederösterreich, und öffnet jedes Jahr nach der Winterpause seine Pforten für Besucher. Neben dem Kräutergarten und der stiftsteigenen Marillen-Zucht sind es vor allem die Kunstsammlungen und Archive, die über 900 Jahre Klostergeschichte mit besonderen Raritäten zum Vorschein bringen. Heuer entführt die Sonderausstellung „Stift Göttweig brennt“ in das Schicksalsjahr 1718, als vor 300 Jahren ein Großbrand bedeutende Teile der Stiftsanlage zerstörte. Dennoch sind viele Originale aus den Archiven erhalten geblieben, und so hat sich Karl Hohenlohe ins Stift auf Schatzsuche begeben, um dort mit Pater Pius gemeinsam in die - im wahrsten Sinne des Wortes - Fußstapfen der Geschichte zu treten: mit Gold bestickt und auf Seide gebettet.

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Pater Pius Nemes; Pontifikalschuhe

Gottes Werk und Pfaffes Beitrag

Karl Hohenlohe hat sich mit dem emeritierten Professor für Altorientalistik und Geschichte, Walter Mayer, ins niederösterreichische Irenental auf den Weg gemacht, um in dessen malerisch gelegenem Haus eine Sammlung mit altorientalischen und altdeutschen Kunstgegenständen zu besichtigen. Die Frau des Professors, Amerikanerin und kunstaffine Archäologin, teilt die Leidenschaft ihres Mannes für antike Gegenstände mit einer besonderen Vergangenheit. Eine minutiös gearbeitete Eichenstanduhr aus dem Rokoko sticht dabei besonders hervor. Der Clou: sie stammt aus jenem Prämonstratenser-Kloster im deutschen Speinshart, in dem ein Urahne von Walter Mayer einst als Mönch sein Gelübde abgelegt hat. Ein verloren geglaubtes Familienjuwel?

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Peter Hüttler, Walter Mayer, Dimitra Reimüller, Karl Hohenlohe; Gemälde, Standuhr

Weißes Gold

Ein weißer Gitterkorb aus Porzellan, mit ausgefallenen Rocaille-Motiven, mühsam und zeitaufwendig in Handarbeit erstellt - für exotische Früchte, bemalte Eier oder ähnliche Objekte mit natürlichen Rundungen. Der Wiener Dieter Wolfram hat ihn auf einem der traditionsreichsten Wiener Flohmärkte gefunden. Und er lässt auch die Experten aus dem Dorotheum begeistert aufhorchen: das Osterdekor einstiger Monarchen? Ein besonderes Brandzeichen lässt sich auf die kaiserliche Manufaktur in Wien zurückführen. Dass Herr Wolfram dann auch noch beruflich mit Archäologie zu tun hat, hat die Sache für Karl Hohenlohe gleich noch spannender gemacht. Er hat sich auf Spurensuche nach Wien Josefstadt begeben, um dort neben dem vielversprechenden Gitterkorb auch noch auf etwas gänzlich anderes zu stoßen.

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Dieter Wolfram; Porzellan-Gitterkorb

Antiquitätenmagazin, 2018


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