Kunst und Kultur am Dienstag

Was schätzen Sie..?

Karl Hohenlohe begrüßt zu einer Faschingsausgabe des Kunst- und Antiquitätenmagazins, das diesmal ganz im Zeichen der Oper und des Opernballs steht.

Was schätzen Sie..?

Antiquitätenmagazin, 2018

Dienstag, 6.2.2018, 20.15 Uhr
Wh. Mi 02.20 und 05.00 Uhr,
Do 04.40 Uhr, Fr u. Sa 04.00 Uhr,
So 04.40 Uhr

„Der Star des Opernballs, ist der Opernball selbst“ sagte die langjährige Opernball-Organisatorin Lotte Tobisch über den Ball der Bälle, der zwei Tage nach Ausstrahlung dieser Sendung erneut die Wiener Staatsoper in einen stilvollen Ballsaal verwandelt. In der heutigen „Was schätzen Sie..?“-Folge dreht sich alles um Bälle, Oper und Fasching.

Piotr Beczala und der Rolls-Royce unter den Uhren

Er ist einer der gefragtesten Tenöre unserer Zeit und regelmäßiger Gast an den bedeutendsten Opernhäusern der Welt: 2014 zum „Sänger des Jahres“ als Echo-Klassik-Award Preisträger gekürt, sagt der polnische Tenor Piotr Beczala über sich selbst, dass er eigentlich 50 Jahre zu spät auf die Welt gekommen sei. In Wien ist er ab Ende Jänner in der berühmten Oper „Carmen“ von Georges Bizet zu erleben, in der er sein weltweites Rollendebüt als liebeshungriger Don José gibt.

Karl Hohenlohe hat den Publikumsliebling bei einer der letzten Proben in der Wiener Staatsoper getroffen, um am Revers des Sängers ein Accessoire zu entdecken, das mindestens zur Standardausstattung eines angemessenen Opernballbesuchers gehört: eine goldene Patek Philippe-Taschenuhr aus den 1930er Jahren.

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ORF/Clever Contents

Karl Hohenlohe, Piotr Beczala mit Taschenuhr, Peter Hüttler

Christoph Wagner-Trenkwitz und die Gunst des richtigen Räucherns

Er hat zahlreiche Bücher geschrieben über die Welt der klassischen Musik, moderiert Sendungen im Klassik-Sender Ö1 und ist vor allem Chefdramaturg in der Volksoper Wien: Christoph Wagner-Trenkwitz. Zusammen mit Karl Hohenlohe kommentiert er im ORF regelmäßig das bunte Treiben am Wiener Opernball, und im Zuge von Vorbereitungen zu dieser Sendung hat sich das Kommentatoren-Duo bei Christoph Wagner-Trenkwitz zuhause getroffen, um dort auf persönliche Schatzsuche zu gehen. Dabei ist ein mitunter sehr skurriler asiatischer Räucherdrachen zum Vorschein gekommen, den Trenkwitz’ Großvater einst aus den Trümmern des Krieges im Jahr 1945 gezogen hat. Wagner-Trenkwitz schwört seitdem auf die anscheinend unvergleichbar berauschend-animierende Wirkung dieses Räucherutensils.

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Christoph Wagner-Trenkwitz mit asiatischem Räucherdrachen, Karl Hohenlohe

Ein Traumpaar am Parkett und die Uhr für das richtige Taktgefühl

Die Eine ist es noch, der Andere hat vor zwei Jahren nach über acht Spielzeiten freiwillig damit aufgehört: Olga Esina und Kirill Kourlaev waren nicht nur über vier Jahre zeitgleich Erste Solotänzerin und Erster Solotänzer der Wiener Staatsoper, sondern sind auch privat seit vielen Jahren ein Paar - und seit 2017 glückliche Eltern. Olga Esina kehrt nun aus der Mutter-Karenz ins Staatsballett am Ring zurück. Karl Hohenlohe wollte wissen, was die beiden für Schätze bei sich zuhause haben und wurde fündig: Baby-Pyjamas und russische Diamanten.

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Kirill Kouralev, Olga Esina mit Diamantring

Gravur-Arbeit aus dem alten Ägypten

Die Taschenuhr der Wienerin Maria Frittum weiß zu überraschen: die reich verzierte Uhr aus dem 19. Jahrhundert trumpft mit archaischen Jagdmotiven und der sogenannten Niello-Technik, einer erlesenen Gravur-Arbeit, die ihre Anfänge bereits im alten Ägypten und antiken Griechenland genommen hat.

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Maria Fittum und Astrid Fialka mit Taschenuhr

Antiquitätenmagazin, 2018


Weitere Sendungen dieser Reihe:

  • Was schätzen Sie..?

    Von Familienschätzen einer österreichisch-amerikanischen Schauspielerin, Uhrenwunderwerken aus der Zeit von Napoleon und Perlenarmbändern, die an den Prunk des Fin de Siècle erinnern.

  • Was schätzen Sie..?

    Alles Weihnacht! Die Sendung für Sammler, Kunstliebhaber und Trödel-Fans steht diesmal gänzlich unter dem Weihnachtsstern. Karl Hohenlohe nimmt die schönste Riesenkrippe des Landes unter die Lupe und ist mit seinem Team dafür in die Kaiserstadt Bad Ischl gereist.

  • Was schätzen Sie..?

    Das Antiquitätenmagazin erzählt diesmal von Biedermeier-Lustern und ihren geheimnisumwobenen Geschichten, Renaissance-Gemälden mit Philosophen auf Kupferplatte und historischen Teleskopen eines Fernrohrkonstrukteurs, der einmal als einer der bedeutendsten Instrumentenbauer Mitteleuropas galt.

  • Was schätzen Sie..?

    In der neuen Ausgabe des berüchtigten Kunstmagazins begibt sich der Moderator diesmal eigenständig auf eine Einkaufstour mit der Suche nach den außergewöhnlichsten und preiswertesten Antiquitäten der Wiener Flohmarktszene