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Chronischer Schmerz

Die chronische Schmerzkrankheit entsteht, wenn der Schmerz seine biologische Warnfunktion verloren hat und sich zu einem eigenständigen Krankheitsbild entwickelt. In Österreich leben rd. 1,5 Mio. Menschen mit chronischen Schmerzen, Tendenz steigend. 

Chronischer Schmerz - Geißel der modernen Gesellschaft

Dokumentation, 2017

Trailer

Mittwoch, 22.11.2017, 21.05 Uhr
Wh. Do 01.55 Uhr, Sa 02.30 Uhr

In Österreich leben rund 1,5 Millionen Schmerzpatienten. Schmerzen zu haben ist für jeden Menschen unangenehm und wird von dem Wunsch begleitet, sie möglichst schnell loszuwerden. Prinzipiell hat der Schmerz hat seine Funktion als Warnsignal. Er zeigt auf, dass unser Körper Schaden genommen hat, der behoben bzw. auskuriert werden muss. Gleichzeitig lernen wir auch aus Schmerzen und haben ein sogenanntes Schmerzgedächtnis, das sich verselbständigen kann. Hätten wir keine Schmerzen, würden wir Gefahr laufen, an unseren Verletzungen zu sterben. So kann eine Betäubung der Schmerzwahrnehmung zwar eine Linderung des Gefühlszustandes bringen, allerdings keine unmittelbare Heilung. Daher ist es wichtig, dem Schmerz auf den Grund zu gehen.

Die häufigsten Arten von chronischen Schmerzen sind Rücken-, Nacken-, Kopf- und Nervenschmerzen sowie psychogene Schmerzen, also solche, die einen seelischen Ursprung haben. Wenn spezifische Schmerzen länger als 6 Monate anhalten, spricht man von chronischen Schmerzen.

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Chronischer Schmerz - Geißel der modernen Gesellschaft

ORF/ORF III

Die chronische Schmerzkrankheit entsteht, wenn der Schmerz seine eigentliche Funktion als Warnsignal verloren hat und sich zu einem eigenständigen Krankheitsbild entwickelt. Eine Chronifizierung entsteht aus unterschiedlichen Gründen, oft jedoch aus der Ursache, dass Schmerzen über eine längere Zeit unbehandelt bleiben oder ungenügend behandelt werden. Zu körperlichen Beschwerden kommen dann oft psychische und soziale Probleme hinzu, die den Alltag und das Berufsleben massiv beeinträchtigen.

In Österreich ist die Schmerzmedizin in den letzten Jahren in die Kritik geraten, denn obwohl die Zahl der Betroffenen steigt, wurden aus Ressourcegründen Schmerzzentren geschlossen. Wer sind also die Ansprechpartner für die Patientinnen und Patienten, inwieweit nimmt sich die Medizin dieses Themas an, was ist die Funktion der Schmerzzentren in Österreich und was versteht man unter multimodalen Schmerztherapien? treffpunkt medizin geht diesen Fragen nach und hat mit Betroffenen, Ärzten, Physiotherapeuten, Psychologinnen und Selbsthilfegruppen gesprochen.

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Chronischer Schmerz - Geißel der modernen Gesellschaft

ORF/ORF III

Dokumentation, 2017


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