zeit.geschichte am Samstag

Despoten: Gaddafi | Saddam Hussein | Mao

Der zeit.geschichte-Samstag beschäftigt sich am 4. November mit drei Diktatoren, die mordeten, und Angst und Schrecken verbreiteten, um ihre Macht zu erhalten.

zeit.geschichte: Despoten - Gaddafi

Dokumentation, 2015

zeit.geschichte: Despoten - Saddam Hussein

Dokumentation, 2017

Trailer

Samstag, 4.11.2017, 20.15 Uhr
Wh. So 02.40, 11.30 und 22.40 Uhr, Mo 03.55 Uhr

Gaddafi

Dokumentation, 2015

Für die USA war der libysche Diktator der gefährlichste Mann der Welt - ein sexbesessener Psychopath, der den Terrorismus weltweit finanzierte und sein Volk brutal unterdrückte.

Muammar al-Gaddafis (1942-2011) Regentschaft ist die längste in der arabischen Welt. Er regierte Libyen zuerst als Staatsoberhaupt, dann als Revolutionsführer von 1969 bis zu seinem Tod 2011. Der Diktator hatte viele Gesichter. Er versetzte die Welt immer wieder in Angst und Schrecken. Eine entsetzliche Tat folgte der nächsten. Bis ihn 2011 der Arabische Frühling nicht nur die Macht, sondern auch das Leben kostete.

Gaddafi

orf/Fabio Ceveira / World Media Rights

Muammar al-Gaddafi

21.00 Uhr
Wh. So 03.25, 12.20 und 23.05 Uhr, Mo 04.20 Uhr

Saddam Hussein

Dokumentation, 2017

Mehr als 20 Jahre regiert Saddam Hussein (1937-2006) den Irak. Ein Diktator, der Menschenrechte und Menschlichkeit missachtet, schon als jugendlicher Straßengangster macht er vor Gewalt nicht Halt. Später wird er wegen des Massakers an Schiiten und Kurden zum Tode verurteilt und hingerichtet. Saddam Hussein selbst bezeichnete sich von Anfang an als unschuldig und beschimpfte die Beteiligten des Prozesses als „Handlanger der amerikanischen Besatzer“. Mit der Hinrichtung Saddam Husseins am 30. Dezember 2006 zog die neue irakische Regierung einen formalen Schlussstrich unter die blutige Ära des Gewaltherrschers. Die Dokumentation zeigt, was Hussein zu einem der grausamsten Tyrannen im Nahen Osten gemacht hat.

Gaddafi

orf/Fabio Ceveira / World Media Rights

Saddam Hussein

21.45 Uhr
Wh. So 04.15, 13.05 und 23.50 Uhr, Mo 05.05 Uhr

Mao - Der rote Kaiser

Dokumentation, 2016

Mao Zedong (1893-1976) polarisiert bis heute: im Westen wird er als skrupelloser Tyrann verdammt, in China als Gründer der kommunistischen Volksrepublik noch immer verehrt - trotz des Terrors in der Kulturrevolution und der Millionen Hungertoten davor.

Mao - Der rote Kaiser

ORF/ZDF

Mao Tse Tung 1949

Die Dokumentation zeigt den Weg Mao Zedongs, vom Führer der kommunistischen Revolutionsarmee zum Gründer der Volksrepublik China bis zum alternden Diktator. Seltene Archivaufnahmen, die aufwändig koloriert wurden, und Zitate von Zeitzeugen und Mitstreitern zeichnen das facettenreiche Porträt eines Mannes, der die Grundlagen für Chinas Großmacht legte und zugleich sein Volk jahrzehntelang in Angst und Schrecken versetzte.

Mao - Der rote Kaiser

ORF/ZDF

Soldaten der Volksbefreiungsarmee in den Straßen der Stadt Shenyang, Bürgerkrieg 1948.


Weitere Sendungen dieser Reihe:

  • Varian Fry - Der Retter von Marseille

    Er hatte weder die Ausbildung noch das Profil eines Geheimagenten. Aber Varian Fry lernte schnell. Und seine Mission wurde zur persönlichen Herausforderung: er ist entschlossen, so viele Menschen wie nur möglich vor den Nazis zu retten. Künstler wie Marc Chagall, Franz Werfel oder Max Ophüls verdanken ihm ihr Leben.

  • Stille Helden - Zivilcourage im Zweiten Weltkrieg

    Über Widerstand im ländlichen Raum wurde bis dato wenig berichtet. Diese Dokumentation erzählt von vier Menschen, die ihr Leben riskierten um andere zu retten: Anna Strasser, Anna Rohrhofer, Franz Lederer und Anton Posch.

  • Gerechte unter den Völkern: Ella Lingens

    Weil sie jüdische Familien versteckt, deportieren die Nazis Ella Lingens ins KZ Ausschwitz. Dort rettet sie als Ärztin unzähligen Inhaftierten das Leben.

  • Arisierung: Der große Raubzug | Die verlorenen Jahre

    Mit dem Anschluss Österreichs an Deutschland 1938 wurde die jüdische Kultur in Wien ausgelöscht. Bis dahin war sie fixer Bestandteil - Wissenschaft, Kunst und Wirtschaft waren - besonders in der Zeit der Jahrhundertwende - von den Wiener Juden geprägt.