Themenmontag

Die Lust der Frauen

Sie wollen ihn und sie haben ihn: Sex. Und zwar in der Qualität, die sich auftut, wenn das Leben einen abgeschliffen hat. Sie sind dort angekommen, wo Sex und Sinnlichkeit nicht mehr mit jugendlicher Schönheit gekoppelt sind - oder verwechselt werden.

Der Film erzählt vom sexuellen Begehren vierer Frauen gehobenen Alters mit unterschiedlichen Biografien, Lebensumständen und Bedürfnissen. Sie haben den 40jährigen Liebhaber, den manche 30-Jährige gerne hätte. Sie suchen im Internet nach Sexpartnern und sind verliebt. Sie entscheiden sich gegen den einen oder anderen Partner. Sie kämpfen täglich, um gewonnene Freiheiten aufrecht zu halten.

Thematisiert wird der Umgang mit dem eigenen, alternden Körper. Gezeigt werden die Schwierigkeiten, die in den unterschiedlichen Paarkonstellationen zum Tragen kommen können, von kulturellen oder altersbedingten Differenzen bis zu Impotenz und wie man damit kreativ umgehen kann. Außerdem gesellschaftliche Schranken und krude Moralvorstellungen über Sex im Alter, die es zu überwinden gilt.

Die Lust der Frauen 
 
Originaltitel: Die Lust der Frauen (AUT 2010)
 Regie: Gabi Schweiger

ORF/Geyrhalter Film

Am Ende des Films steht die mutige Selbstverwirklichung und die Selbstbestimmung über den eigenen, betagten Körper: ein Thema, das uns alle betreffen wird.

Die Lust der Frauen 
 
Originaltitel: Die Lust der Frauen (AUT 2010)
 Regie: Gabi Schweiger

ORF/Geyrhalter Film

Die Lust der Frauen 
 
Originaltitel: Die Lust der Frauen (AUT 2010)
 Regie: Gabi Schweiger

ORF/Geyrhalter Film

Dokumentation, 2010
Film von Gabi Schweiger


Weitere Sendungen dieser Reihe:

  • Mefistofele

    ORF III zeigt Arrigo Boitos Oper anlässlich des 150. Jubiläums ihrer Uraufführung in Mailand. Teuflisch gut: Erwin Schrott in der Rolle des Mefistofele in der Inszenierung der Festspiele Baden Baden aus dem Jahr 2016.

  • Mythos Aspirin

    Aspirin gilt als erfolgreichstes Medikament weltweit. Rezeptfrei erhältlich setzt der Bayer-Konzern damit jährlich 776 Mio. Euro um. Doch die Nebenwirkungen können sehr heftig ausfallen - mehr als 1.000 Todesfälle gibt es laut Experten pro Jahr. Manche Ärzte fordern ein Verbot des Medikaments.

  • Sucht auf Rezept

    Immer mehr Menschen nehmen Tabletten, um besser schlafen zu können oder leistungsfähiger zu sein. Manche Ärzte werben regelrecht für die Einnahme dieser Medikamente. Dass sie süchtig machen können, bestreiten sie.

  • Götter in Weiß - Die Ärzte und die Vertrauenskrise

    Unter Titeln wie „Beraterhonorare, Autorentätigkeit oder geförderte Fortbildung“ bezahlt die Pharmaindustrie Ärzte, um Medikamente in großen Mengen gewinnbringend an den Mann und die Frau zu bringen. Im Vordergrund steht dabei nicht die Gesundheit der Menschen.