Kunst und Kultur am Dienstag

Was schätzen Sie..?

Die Juni-Ausgabe wird bunt mit neuen Kunstgegenständen und abenteuerlichen Geschichten, weltenbummlerisch und etwas makaber. Karl Hohenlohe entführt vor der Sommerpause in den indischen Subkontinent, über die Gipfel des Schweizer Jura und in die Weinberge vor den Toren Wiens.

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Kunst- und Antiquitätenmagazin

Trailer: „Was schätzen Sie..?“

Dienstag, 13.6.2017, 20.15 Uhr
Wh. Mi 02.00 und 05.05 Uhr,
Do 02.25 Uhr

Juwelen aus dem Himalaya

Das „Tal der Hundertjährigen“ wird das Hunzatal im Himalaya-Gebirge auch genannt, weil sich die Menschen dort außerordentlicher Gesundheit und lebenslanger Vitalität mit einer Lebenserwartung von bis zu 130, manchmal sogar 145 Jahren erfreuen. Grund dafür ist angeblich die Ernährung, rätselhafte Himalaya-Salze und das wohl ein oder andere gut gehütete Geheimnis des friedfertigen Naturvolkes.

In diesem Erdteil war die Wienerin Waltraud Torossian viele Jahre als Architektin beschäftigt - unter anderem machte sie dort Bekanntschaft mit dem Regent und der Prinzessin des ansässigen Herrscherhauses. Aus Arbeit wurde Freundschaft, und so konnte die Wienerin aus der königlichen Hinterlassenschaft etwas mit nach Hause nehmen, das in allen erdenklichen Farben funkelt.

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Waltraud Torossian mit ihrem Rubinanhänger

Schaurig-schöne Märchenknochen

„Eine sakrale Statue, sehr alt, und kurioserweise aus menschlichen Knochen geformt“ - das stand kryptisch auf einer Einsendung aus dem berühmten Wiener Weinort Grinzing, um auf ein Kunstobjekt der etwas anderen Art aufmerksam zu machen. Dass es sich dabei nicht um ein schamanistisches Opferkult-Objekt handelt, beweist die christlich-religiöse Symbolik mit Kirchenkreuz und Kutte.

Eigentlich sind menschliche Knochen im Laufe der Geschichte allerhöchstens für wissenschaftliche Präparate herangezogen worden. Ein sensationelles Unikat?

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Aniko Pordes’ Totenskulptur

Uhren türkischer Staatsmänner und Geheimnisumwobene Gemälde

In Goldlettern verzierte Aufschriften, handverlesene Ziffernblätter und eine Geschichte, die bis zum großen Staatsmann Kemal Atatürk zurückreicht: mit diesen Zutaten ist der Wahlwiener Kai Erenli zu Gast bei Karl Hohenlohe. Im Gepäck hat er eine äußerst elegante Taschenuhr, die nicht nur auf das Schweizer Uhren-Mekka „La Chaux-de-Fonds“ verweist, sondern auch auf die Staatsgründung der türkischen Republik zurückgeht.

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Kai Erenli

Das Gemälde von Christine Keckstein hat eine nicht minder dramatische Geschichte: von Freunden der Familie zurückgelassen, die das Land verlassen mussten, ist das Bildnis eines italienischen Aristokraten nie wieder zu seinem ursprünglichen Besitzer zurückgekehrt - bis heute wartet Frau Keckstein auf einen Hinweis zur Kontaktaufnahme.

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Ingrid Weber

Moderator: Karl Hohenlohe
Kunst- und Antiquitätenmagazin, 2017


Weitere Sendungen dieser Reihe:

  • Was schätzen Sie..?

    Einen Tag nach Ostern geht Moderator Karl Hohenlohe ins Kloster und bringt neben Kirchenschätzen aus aller Welt und sakralen Heiligtümern die spannendsten Kunstschätze des Stifts Göttweig zum Vorschein.

  • Was schätzen Sie..?

    Karl Hohenlohe begrüßt zu einer Faschingsausgabe des Kunst- und Antiquitätenmagazins, das diesmal ganz im Zeichen der Oper und des Opernballs steht.

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    Von Familienschätzen einer österreichisch-amerikanischen Schauspielerin, Uhrenwunderwerken aus der Zeit von Napoleon und Perlenarmbändern, die an den Prunk des Fin de Siècle erinnern.

  • Was schätzen Sie..?

    Alles Weihnacht! Die Sendung für Sammler, Kunstliebhaber und Trödel-Fans steht diesmal gänzlich unter dem Weihnachtsstern. Karl Hohenlohe nimmt die schönste Riesenkrippe des Landes unter die Lupe und ist mit seinem Team dafür in die Kaiserstadt Bad Ischl gereist.