ORF-III-Themenmontag

Türkei ohne Touristen

In der Türkei ist der Tourismus zusammengebrochen. Neben den Russen bleiben vor allem die Deutschen weg. Die Dokumentation geht der Frage nach, welche Auswirkungen Terror und Flüchtlingskrise auf die Türkei haben. Wie trifft das die Menschen in der Türkei, die vom Tourismus leben?

Themenmontag: Türkei ohne Touristen

Dokumentation, 2016

Trailer: Themenmontag (15.5.2017)

Montag, 15.5.2017, 20.15 Uhr
Wh. 23.35 Uhr, Di 03.05 Uhr

Schauplatz Antalya: Normalerweise drängen sich hier die Touristen durch die enge Altstadt, jetzt bleiben viele Hotels geschlossen. Auch an der Küste sind die All-inklusive Hotels nur wenig gebucht.

Es gibt immer weniger Arbeit. Im Hinterland von Antalya leben viele Flüchtlinge, die hier Tag für Tag an der Straße stehen und auf illegale Gelegenheitsjobs hoffen. Niemand interessiert sich für sie oder hilft und ständig droht Gefahr, dass sie verhaftet werden.

Türkei ohne Touristen

ORF/WDR/Johannes Höflich

Strand bei Ayvalik, Türkei: von hier aus setzten viele Flüchtlinge bei Nacht und Nebel nach Lesbos über.

Selbst Touristen, die sich bereits für einen Türkeiurlaub entschieden hatten, stornieren ihre Reise. Die Buchungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 40 Prozent zurückgegangen. Länder wie Italien und Spanien profitieren davon. Dabei hat der Tourismus einen enormen Stellenwert in der türkischen Wirtschaft: ein Großteil der Türken lebt davon. Das Land, das für Europa die Flüchtlingsproblematik lösen soll, steckt in einer großen wirtschaftlichen und sozialen Krise.

Türkei ohne Touristen

ORF/WDR/Johannes Höflich

Istanbul: Der Obelisk an der blauen Moschee - hier war der Terroranschlag auf deutsche Touristen am 12. Januar 2016.

Türkei ohne Touristen

ORF/WDR/Johannes Höflich

Die Skyline von Istanbul. Wie viele Menschen hier leben, weiß Niemand genau. Hunderttausende Flüchtlinge verstecken sich in der Stadt.

Dokumentation, 2016


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