Im Brennpunkt am Donnerstag

Erwin Pröll und Josef Pühringer im Portrait

Im Brennpunkt zeigt diesmal zwei Politiker mit Format - Erwin Pröll und Josef Pühringer. ORF III zeigt in zwei Dokumentationen die Landeshauptmänner und die Spuren, die sie in der politischen Landschaft Österreichs hinterlassen haben.

Trailer 06.04.2017

In zwei ÖVP-Kernländern gehen in diesem Frühjahr zwei ungewöhnlich lange Politiker-Karrieren zu Ende: Nach jeweils mehr als 20 Jahren an der Macht treten der oberösterreichische Landeshauptmann Josef Pühringer und sein niederösterreichischer Amtskollege Erwin Pröll zurück. Beide haben in diesen Jahrzehnten deutliche Spuren in ihren Ländern hinterlassen.

Es gab aber auch Kritik an ihrem Amts- und Machtverständnis. ORF III beleuchtet in zwei Dokumentationen von Roland Adrowitzer das politische und gesellschaftliche Wirken der beiden Landeshauptleute.

Im Brennpunkt: Erwin Pröll. Der Macher

Portrait, 2017

Donnerstag, 6.4.2017, 20.15 Uhr

Erwin Pröll. Der Macher

Zu Wort kommen Propst Maximilian Fürnsinn, Autor Felix Mitterer, Altbundeskanzler Wolfgang Schüssel, Journalist Hubert Wachter, Landeshauptmann-Stellvertreterin in Niederösterreich Karin Renner (SPÖ) und die Landtagsabgeordnete der Grünen, Madeleine Petrovic.

Im Brennpunkt 
Erwin Pröll. Der Macher

ORF/ORF III

Erwin Pröll beim Landesparteitag 1992.


Im Brennpunkt: Josef Pühringer. Der Arbeiter

Portrait, 2017

20.45 Uhr

Josef Pühringer - Der Arbeiter

Zu Wort kommen die ehemalige Innen- und später Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP), Journalist Christoph Kotanko, Karikaturist Gerhard Haderer, Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl (ÖVP), der ehemalige Linzer Bürgermeister Franz Dobusch (SPÖ), Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ) und Landesrat Rudi Anschober (Die Grünen).

Im Brennpunkt 
Josef Pühringer. Der Arbeiter

ORF/ORF III

Dr. Josef Pühringer.


Weitere Sendungen dieser Reihe:

  • Fußball-WM 2018: Putin, Russland und die FIFA

    Die Dokumentation von Olga Sviridenko, Robert Kempe und Philipp Sohmer blickt hinter die Kulissen des Prestigeprojekts Wladimir Putins, wo Kostenexplosion, Korruption und Menschenrechtsverletzungen die Agenda bestimmten.

  • Jung, extrem und rechts: Neonazi-Aufmarsch in der Schweiz

    Ein Dorf mit ein paar hundert Einwohnern wurde 2016 zum Mittelpunkt der europäischen Neonazi-Szene. 5.000 Rechtsextreme pilgerten nach Unterwasser, um das größte Neonazi-Konzert der vergangenen 20 Jahre zu besuchen.

  • Das Tschernobyl-Vermächtnis

    1986 explodierte der Reaktorblock 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl. Rund 50 Menschen starben an den Folgen des Super-GAUs, in Europa sorgte die radioaktive Wolke für Panik. Der Film von Tetyana und Alexander Detig gewährt u.a. mit brisanten Tonbandaufnahmen seltene Einblicke in den innersten Kreis des sowjetischen Krisenmanagements.

  • USA: Die Geister der Vergangenheit

    Vor 50 Jahren wurde der US-amerikanische Bürgerrechtler Martin Luther King Jr. ermordet, der Gleichberechtigung und eine Gesellschaft ohne Diskriminierung forderte. Seit dem Wahlsieg von Donald Trump wirken die Vereinigten Staaten gespaltener denn je. Der Film beleuchtet eine dunkle Vergangenheit, die sich nun wiederholen könnte.