zeit.geschichte am Samstag

Baumeisterinnen der Republik: Hertha Firnberg

Die ORF-III-Reihe „Baumeisterinnen der Republik“ zeigt diesmal den Werdegang von Hertha Firnberg.

zeit.geschichte: Baumeisterinnen der Republik - Hertha Firnberg

Dokumentation, 2017

Trailer 18.03.2017

Samstag, 18.3.2017, 20.15 Uhr
Wh. So 00.45 Uhr, 23.45 Uhr und Mi 13.45 Uhr

Hertha Firnberg (1909-1994) war die erste sozialdemokratische Ministerin Österreichs. Der damalige Finanzminister Hannes Androsch beschrieb sie als „raffinierte bis brutale“ Taktikerin, Bruno Kreisky (1911-1990) schätzte ihren Intellekt und die Zeitung „Die Presse“ gab ihr den Titel „Primadonna assoluta“. Sie gehörte als Bundesministerin für Wissenschaft und Forschung für dreizehn Jahre zu Kreiskys Kabinett.

Baumeisterinnen der Republik 
Hertha Firnberg

ORF/Pammer Film

Hertha Firnberg.

Nach dem Kriegsende erhielt Hertha Firnberg an der Universität Wien eine Stelle als Bibliothekarin und Assistentin. Nebenbei machte sie sich mit den Methoden der Statistik und Empirie und deren Anwendung auf das Wirtschafts- und Sozialgeschehen vertraut. Als Bruno Kreisky 1970 sein erstes Kabinett bildete, wurde Firnberg zunächst zur Ministerin ohne Portefeuille bestellt, aber mit dem Auftrag, ein Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung zu gründen. In ihre Amtszeit fiel auch die Universitätsreform 1975. 1979 wurde sie von der Stadt Wien zur ersten Ehrenbürgerin in der Geschichte der Stadt ernannt. Eine Dokumentation von Karin Schiller.

Dokumentation, 2017


Weitere Sendungen dieser Reihe:

  • Baumeister der Republik: Leopold Figl | Julius Raab | Alfons Gorbach

    Anlässlich der Nationalratswahl setzt ORF III die zeit.geschichte-Reihe „Baumeister der Republik“, mit sechs Portraits historischer Bundeskanzler der Zweiten Republik fort - von Leopold Figl (1902-1965) bis Fred Sinowatz (1929-2008).

  • Der Zweite Weltkrieg in Farbe

    Im März 1945 überschreiten die Alliierten den Rhein, im April erreicht die Rote Armee Berlin. Deutschland kapituliert. Der Pazifikkrieg wendet sich im Frühjahr 1943: die Vereinten Nationen haben den japanischen Vorstoß gestoppt und greifen nun an zwei Fronten an. Doch erst mit dem Einsatz der Atombombe kann Amerika Japan zur Kapitulation zwingen.

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    Studien des US-Kriegsministeriums, die auf überproportional viele Übergriffe von US-Soldaten hinwiesen, wurden für geheim erklärt. ORF III zeigt den Streit um Disziplin und Militärjustiz mit enthüllenden Dokumenten und bewegenden Aussagen von US-Soldaten und Opfern.

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    Als der Koreakrieg am 27. Juli 1953 mit der Unterzeichnung eines Waffenstillstandabkommens endet, sind 940.000 Soldaten gefallen. Einen Friedensvertrag zwischen Nord- und Südkorea gibt es bis heute nicht. Der Koreakrieg ist einer der ersten Kulminationspunkte des Kalten Krieges, ein Stellvertreterkrieg zwischen Ost und West.