Im Brennpunkt am Donnerstag

Fukushima: Eine tickende Zeitbombe

Im Brennpunkt zeigt die Folgen des Erdbebens vom 11. März 2011 in Fukushima. Die Natur erobert sich Lebensräume zurück, die Menschen hingegen haben ihre verlassen müssen.

Fukushima: Eine tickende Zeitbombe

Dokumentation, 2016

Trailer 16.3.2017

Donnerstag, 16.3.2017, 21.55 Uhr
Wh. Fr 02.25 Uhr

Ein verheerendes Erdbeben und der darauf folgende Tsunami lösten im japanischen Atomkraftwerk Fukushima am 11. März 2011 die schwerste Atomkatastrophe seit Tschernobyl aus. Die Auswirkungen prägen das Gebiet auch sechs Jahre nach dem Unglück. Direkt nach der Katastrophe mussten über 160.000 Menschen ihr Zuhause verlassen. Einige wenige sind zwar wieder in sichere Gebiete zurückgekehrt, statt belebter Orte dominieren aber verlassene Geisterstädte. Die Natur holt sich dort zurück, was einst ihr gehörte.

Im Brennpunkt 
Fukushima: Eine tickende Zeitbombe 
Originaltitel: 101 East: Inside Fukushima's Time Bomb

ORF/Journeyman - ABC Australia

Eine verlassene Haltestelle.

Tausende Arbeiter sind nun damit beschäftigt, die oberste, radioaktive Erdschicht abzutragen und Gebäudefassaden zu waschen. Dadurch sollen die radioaktiven Werte reduziert werden. Es könnte jedoch Jahrzehnte dauern, bis ihre Arbeit abgeschlossen ist - von einer Bewohnbarkeit der Gebiete ganz zu schweigen.

Im Brennpunkt 
Fukushima: Eine tickende Zeitbombe 
Originaltitel: 101 East: Inside Fukushima's Time Bomb

ORF/Journeyman - ABC Australia

Beim Aufäumen.

Im Brennpunkt 
Fukushima: Eine tickende Zeitbombe 
Originaltitel: 101 East: Inside Fukushima's Time Bomb

ORF/Journeyman - ABC Australia

Folgen des Tsunami.

101 East: Inside Fukushima’s Time Bomb
Dokumentation, 2016


Weitere Sendungen dieser Reihe:

  • Fußball-WM 2018: Putin, Russland und die FIFA

    Die Dokumentation von Olga Sviridenko, Robert Kempe und Philipp Sohmer blickt hinter die Kulissen des Prestigeprojekts Wladimir Putins, wo Kostenexplosion, Korruption und Menschenrechtsverletzungen die Agenda bestimmten.

  • Jung, extrem und rechts: Neonazi-Aufmarsch in der Schweiz

    Ein Dorf mit ein paar hundert Einwohnern wurde 2016 zum Mittelpunkt der europäischen Neonazi-Szene. 5.000 Rechtsextreme pilgerten nach Unterwasser, um das größte Neonazi-Konzert der vergangenen 20 Jahre zu besuchen.

  • Das Tschernobyl-Vermächtnis

    1986 explodierte der Reaktorblock 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl. Rund 50 Menschen starben an den Folgen des Super-GAUs, in Europa sorgte die radioaktive Wolke für Panik. Der Film von Tetyana und Alexander Detig gewährt u.a. mit brisanten Tonbandaufnahmen seltene Einblicke in den innersten Kreis des sowjetischen Krisenmanagements.

  • USA: Die Geister der Vergangenheit

    Vor 50 Jahren wurde der US-amerikanische Bürgerrechtler Martin Luther King Jr. ermordet, der Gleichberechtigung und eine Gesellschaft ohne Diskriminierung forderte. Seit dem Wahlsieg von Donald Trump wirken die Vereinigten Staaten gespaltener denn je. Der Film beleuchtet eine dunkle Vergangenheit, die sich nun wiederholen könnte.