Kunst und Kultur am Dienstag

Was schätzen Sie... ?

Graphische Urkunden, antike Plüschtiere und eine Brillantbrosche in Form eines Himmelskörpers: die Februarausgabe der Kunst- und Antiquitätensendung treibt es zum Faschingshöhepunkt bunt - Karl Hohenlohe ist wieder mit seinem Oldtimer unterwegs.

Was schätzen Sie...?

Kunst- und Antiquitätenmagazin, 2017

Trailer: Was schätzen Sie... ? (21.2.2017)

Dienstag, 21.2.2017, 20.15 Uhr
Wh. Mi 00.10 und 06.15 Uhr, Do 10.35 Uhr, Fr 06.15 Uhr

Karl Hohenlohe ist erneut mit seinem Oldtimer-Bus quer durch Österreich gereist, um die spannendsten Kunstgegenstände und ihre abenteuerlichen Geschichten aus der Alpenstadt Kitzbühel und der Weinmetropole Krems ausfindig zu machen - diesmal aus der Welt der Chorgesänge, der Kinderzimmer und der Edelsteine aus dem vorigen Jahrhundert.

Die große Chance der Chöre

Dass Chorgesang seit einiger Zeit wieder total im Trend liegt und sich im ganzen Land großer Beliebtheit erfreut, haben nicht zuletzt ORF-Großprojekte wie „Österreich singt“ oder „Die große Chance der Chöre“ bestätigt. Allerdings ist das keine Entwicklung der Moderne: bereits um die vorige Jahrhundertwende war Chorgesang einer der beliebtesten und verbreitetsten Freizeitbeschäftigungen - sei es beim k.u.k.-Sicherheitswachen-Chor, beim Feuerwehrwehrverbandschor, oder anderen größeren und kleineren Institutionen. Frau Püller aus Perchtoldsdorf ist im Besitz einer künstlerisch aufwendig gestalteten Mitgliedsurkunde eines dieser historischen Chorverbände, datiert in der Zwischenkriegszeit und mit einer Signatur des bekannten Aquarellisten Friedrich Frank. Warum der Künstler einem Ehrenmitglied des „Singvereins Donaustadt“ eine Urkunde gespendet hat und wer sich hinter der Mitgliedschaft versteckt ... - Was schätzen Sie?

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Frau Püller und die Urkunde aus der Zwischenkriegszeit

Es kommt auf den Knopf an

Ein Bär geht um die Welt - das hätte sich Margarete Steiff wohl nicht erwartet, als sie 1877 ihr erstes Filzgeschäft eröffnete. Knapp 25 Jahre später wurden ihre Teddybären bis in die Vereinigten Staaten exportiert. Der Steirer Gerhard Leiner ist im Besitz eines der ersten Teddys der Steiff-Geschichte, vermocht von seiner Urgroßmutter, die für den Bären einst sogar einen eigenen Anzug gehäkelt hat. Einzig der berühmte Knopf im Ohr kann als Echtheitszertifikat das tatsächliche Alter bestimmen. Handelt es sich hier eventuell um einen Jahrhundert-Bär?

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Teddybär von Gerhard Leiner

Von Broschen und Sternen

„Eine Diamantbrosche in Form eines sechszackigen Sterns, vermacht an den erstgeborenen ehelichen Nachkommen.“ So lautete die Beschreibung einer Einsendung aus Lienz in Osttirol, dem Geburtsort des bekannten Malers Albin Egger-Lienz. Diese geheimnisvolle Schilderung war mit ein Grund, für Karl Hohenlohe und sein Schätzteam eine Reise in die Alpenregion Tirol anzutreten, um dort kunstaffine Leute mit großer Sammelleidenschaft zu treffen. Und was sicher hinter dieser Brosche verbirgt... .

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Diamantbrosche

Moderator: Karl Hohenlohe
Kunst- und Antiquitätenmagazin, 2017


Weitere Sendungen dieser Reihe:

  • Was schätzen Sie..?

    Das Antiquitätenmagazin erzählt diesmal von Biedermeier-Lustern und ihren geheimnisumwobenen Geschichten, Renaissance-Gemälden mit Philosophen auf Kupferplatte und historischen Teleskopen eines Fernrohrkonstrukteurs, der einmal als einer der bedeutendsten Instrumentenbauer Mitteleuropas galt.

  • Was schätzen Sie..?

    In der neuen Ausgabe des berüchtigten Kunstmagazins begibt sich der Moderator diesmal eigenständig auf eine Einkaufstour mit der Suche nach den außergewöhnlichsten und preiswertesten Antiquitäten der Wiener Flohmarktszene

  • Was schätzen Sie..?

    In der ersten Ausgabe von „Was schätzen Sie..?“ nach der Sommerpause geht es mit viel Sommerfrische wohlig weiter: Karl Hohenlohe begrüßt seine Gäste im Rahmen einer Sondersendung aus einem besonderen Ambiente, in dem bereits Kaiser, Komponisten und Staatskanzler über Jahrzehnte auf Kur gegangen sind: mitten aus der geschichtsträchtigen Kaiserstadt Bad Ischl!

  • Was schätzen Sie..?

    Die Juni-Ausgabe wird bunt mit neuen Kunstgegenständen und abenteuerlichen Geschichten, weltenbummlerisch und etwas makaber. Karl Hohenlohe entführt vor der Sommerpause in den indischen Subkontinent, über die Gipfel des Schweizer Jura und in die Weinberge vor den Toren Wiens.