Pixel, Bytes & Film - Artist in Residence

Amina Handke „Wishing Cast“

SuperheldInnen, lesbische Racheengel, Fluchtabenteuer, Kriegsgeschichten - Sex, Gewalt, Humor, Selbstbestimmung, Authentizität, Manipulation und glückliches Leben - davon erzählen die Gäste in „Wishing Cast“. Die Grenzen zwischen Realität, Wunsch und Fiktion verschwimmen oder waren nie vorhanden.

Pixel, Bytes & Film - Artist in Residence: Amina Handke: Wishing Cast

Trailer: Amina Handke „Wishing Cast“ (12.2.2017)

Sonntag, 12.2.2017, 14.05 Uhr

Welche Rolle würden SIE eigentlich gerne einmal spielen? Dirk Stermann hat jedenfalls keine Traumrolle, so viel darf schon verraten werden. Welche Antworten er und fünf weitere professionelle Darstellerinnen und Darsteller auf diese Frage haben, das erfahren Sie bei Wishing Cast am 12.2. 2017 auf ORF III.

Die Gastgeberin des für Pixel, Bytes & Film entwickelten Talkformats Wishing Cast, dargestellt von der Regisseurin selbst, spricht im TV-Studio mit sechs Gästen aus unterschiedlichen Disziplinen der darstellenden Kunst über die Rolle, die sie gern in einem fiktiven Film oder anderen Format spielen würden. Ihre Antworten entwickeln sich zu einer vielstimmigen Erzählung über Rollenvorstellungen und Lebensziele: Realität, Wunsch und Fiktion verschwimmen und verdeutlichen gleichzeitig, wie sehr sie eigentlich zusammenhängen: Unsere Fantasien sagen vielleicht mehr über uns aus, als die Person, die wir glauben, zu sein. Oder darstellen.

Die Akteurinnen unterschiedlicher Herkunft – Japan, Deutschland, Israel, Schweden/Finnland, Burundi, Österreich/Syrien – erzählen von Müttern, die ihre Kinder verlassen, SuperheldInnen mit Schreibwerkstatt, lesbischen Racheengeln mittleren Alters, absurden Fluchtabenteuern, Kriegsgeschichten und Boottaxis. Von Sex, Gewalt, Humor, Selbstbestimmung, Authentizität, Manipulation und einem glücklichen Leben.

Pixel, Bytes & Film - Artist in Residence 
Amina Handke: Wishing Cast

ORF/Amina Handke

v.li.oben: Nadja Maleh, Michikazu Matsune, Simplice Mugiraneza; Mitte: Anat Stainberg, Amina Handke, Denice Bourbon; unten: Dirk Stermann

Die 30minütige TV-Sendung wird von einer Serie aus fünf kurzen Episoden im Web begleitet und angekündigt. Diese Portraitserie stellt die ProtagonistInnen mit unterschiedlichem Material als demjenigen der Sendung vor und weckt im „Teaser“-Sinn Neugier auf ihre Geschichten.

Die Gäste:

Denice Bourbon, Performerin
Nadja Maleh, Kabarettistin
Michikazu Matsune, Tänzer
Simplice Mugiraneza (Soso), Comedian
Anat Stainberg, Schauspielerin
Dirk Stermann, Unterhalter

Über die Regisseurin:

Die Künstlerin Amina Handke arbeitet disziplinübergreifend mit Video, Fotografie und performativen Mitteln, aber auch mit Objekten, Zeichnung und Text. Sie war und ist in vielfältigen künstlerischen und kulturellen Feldern tätig: TV, Film und Multimedia, Theater, Performance, Musik und Jugendarbeit. Ihr thematischer Schwerpunkt liegt auf reflexiver Untersuchung sozialer Normen und den komplexen, widersprüchlichen Konstruktionen von Identitäten und Authentizität.


Weitere Sendungen dieser Reihe:

  • Bruno Hoffmann - Bitte entschuldigen Sie die Störung

    Der Künstler widmet sich der Bedeutung der Leerstellen des Systems Fernsehen, indem er die Unterbrechung im Programmfluss und die daraus resultierende Pause, den Umgang der Fernsehmacher mit Störungen, und die Defekte und ihre Rückschlüsse auf die Machart von Systemen reflektiert.

  • Free Lunch Society Talk Show

    Das bedingungslose Grundeinkommen - die Argumente dafür und Stereotypen dagegen - ist Thema von Christian Tods Filmkunstwerk.

  • Thomas Taube: „Sorry that I asked“

    7 Kernbereiche des Mediums Fernsehen reflektieren sich selbst auf ihrer Suche und ihrem schizophrenen, einsamen Weg durch die verlassene Hülle des Fernsehens. Die Geschichte spielt in einer unklaren, nicht weiter definierten Zukunft. Ob es in dieser Zukunft das Medium noch gibt, ist dabei völlig offen.

  • ENDZEIT und Zoon Politikon

    Pixel, Bytes & Film zeigt Anna und Jan Groos Tragikomödie aus 2015 „ENDZEIT“ und das dazugehörige TV-Special „Zoon Politikon“.