Bühne oida!

Das Wiener Volkstheater – ein Blick hinter die Kulissen

Am 14. Dezember 2016 hat eine Gruppe von Jugendlichen das Wiener Volkstheater besucht und im Anschluss an dem Theater-Workshop „Wie wirke ich auf andere“ teilgenommen - geführt von der Leiterin des Jungen Volkstheaters, Constanze Cauers.

Wir waren im Volkstheater, das 1889 gebaut wurde.

Das Volkstheater wurde für Leute erbaut, die nicht so viel Geld hatten.
Darin befinden sich insgesamt 800 Steh und Stehplätze, 20 Büros, 8 Probebühnen und es arbeiten 200 – 220 fixe Mitarbeiter dort.
Es gibt eine Drehbühne die sich in 1,30 Min eine Runde drehen kann und Markierungen auf der Bühne für Geräte und Schauspieler.
Außerdem gibt es zwischen den Zuschauern und der Bühne ein Riesen Vorhang, der kann in 35 sek. Heruntergefahren werden falls ein Brand entsteht.

Im Volkstheater gibt es mehrere Berufe wie z.B. den Inspizient, Techniker, Gardarobiere, Maskenbildner, Perückenmacher.
Der Inspizient oder die Inspizientin arbeitet am kleinsten Arbeitsort der Welt. Er oder sie ruft über das Mikrofon Schauspieler auf, koordiniert alles und schaut, dass alles ok ist.
Es gibt 22 Techniker im Volkstheater. Sie machen Umbauarbeiten und Reparaturarbeiten. Z.B. arbeiten sie oben am „Schnürboden“ – Schnüre sind mit leuchtenden Pickerl markiert, dass sie wissen, wo sie ziehen müssen.
Perücken werden selbst geknüpft, das kann 80 Stunden dauern.
Theaterschauspieler können kaum ersetzt werden – kein Krankenstand möglich!!!, müssen Kritikfähig sein, Teamfähig sein und tragen viel Verantwortung.
(Autor: Julian Müllner )

Es gibt einen Kulturpass, da kostet die Abendvorstellung nur 6€.
Für jede Aufführung muss die Bühne umgebaut werden. Die Bühnenbilder werden an die Decke gezogen oder nach unten – das macht man mit dicken Seilen!
Der Anfangsgehalt ist 1220€, dafür muss man sehr viel arbeiten.
Man darf als Schauspieler nie krank sein oder zu spät kommen!
Teamwork ist wichtig – wie bei einem Zahnrad – wenn einer nicht funktioniert, geht gar nichts mehr!
Große Verantwortung! Arbeit = Verantwortung!!!
Der Theaterworkshop war cool! Wichtig: wie wirkt man auf andere??? Gerade stehen, in die Augen schauen – beim Arbeiten wichtig und auch in der Disco! Wir haben Übungen in der Gruppe gemacht – z.B. „Smash“ – Kontakt suchen – anschauen – schreien. Man musste schnell sein.
(Autor: Aleks)

Gestern waren wir im Volkstheater wir bekamen eine Führung und hatten dort einen Workshop. Das Theater wurde gegründet um jeden zu ermöglichen um ins Theater zu gehen egal ob arm oder reich. Ich habe viele Fragen gestellt auf die ich alle eine Antwort bekam. Sollte ein Schauspieler mal seinen Text vergessen gibt es eine Person die den Text mitliest (sitzt in der ersten Reihe) und bei vergessen des Textes sofort zur Hilfe bereit steht. Diesen Beruf nennt man Soufleur.
Es gibt mehrere Bühnenbilder die alle an der Decke hängen und bei Bedarf runter gelassen werden können. Je nach Stück wird das Kostüm mindestens 2-4,5 mal gewechselt.
Beim Workshop mit Frau Constanze Cauers und Herrn Malte haben wir eine Übung gemacht bei der wir so getan haben als würden wir jemandem eine Ohrfeige geben und die geschlagene Person sollte dann entsprechend reagieren.
„Präsenz – zeigen“ ist wichtig!!! Das heißt: aktiv sein, aufrechte Körperhaltung, gerade Schulter, direkter Blickkontakt – wichtig auch beim Arbeiten!
(Autor: Marcus)

Frage am Beginn der Vorführung: „Ist Theater 2 Döner wert?“
Frage am Ende der Vorführung: „Vermutlich schon!“
(Autor: Ardit)

Bühne oida wiener volkstheater, Dezember 2016

T.I.W

v.li.: Yvonne, Aleksander, Michael, Marcel, Laurens

Bühne oida wiener volkstheater, Dezember 2016

T.I.W

v.li.: Constanze Cauers (Leiterin junges Volkstheater), Andrej, Michael, Kevin, Ardit, Bogdana, Hr. Andritter (junges Volkstheater), Jennifer, Yvonne, Julian M., Aleksander

Bühne oida wiener volkstheater, Dezember 2016

T.I.W

Laurens, Hr. Andritter

Bühne oida wiener volkstheater, Dezember 2016

T.I.W

Inspizientenraum

Bühne oida wiener volkstheater, Dezember 2016

T.I.W

Schnürboden