ORF-III-Sendereihe

bauKUNST

Start der neuen ORF-III-Sendereihe am 12. November.

Seit 2005 entwickelt ein Team der Bundesimmobliengesellschaft BIG Raumkunstprojekte für ausgewählte Orte und Gebäude mit dem Ziel, den lebendigen Dialog zwischen Architekten, Künstlern und Benutzern zu fördern. Ab Samstag, dem 12. November 2016, werden zehn dieser Kunstinterventionen in der wöchentlichen Sendereihe „bauKUNST“ in ORF III vorgestellt und die Genese von der Idee über die Realisierung zum fertigen Kunstwerk präsentiert.

Details zu den „bauKUNST“-Folgen eins bis sechs:

Samstag, 12. November, 16.30 Uhr

Fliegender Teppich – Ulrike Lienbacher

Den Auftakt der „bauKUNST“-Sendereihe bildet Ulrike Lienbachers „Fliegender Teppich“ im Realgymnasium Vöcklabruck: eine bunte, multifunktionale Skulptur in Form eines Teppichs, die den Schülern und Schülerinnen als Treffpunkt sowie als Sitzgelegenheit dient.

bauKUNST

ORF / Andrew Phelps

„Fliegender Teppich“ von Ulrike Lienbacher

Samstag, 19. November, 16.30 Uhr

Der Muse reichts – Iris Andraschek

Der Schattenriss einer kämpferischen Frau wurde als Steinintarsie von der Künstlerin Iris Andraschek in den Boden des Arkadenhofs der Universität Wien eingeschrieben. Er soll das „Vergessen“ von Wissenschafterinnen in der universitären Ehrenpolitik thematisieren und steht als Synonym für die Forscherinnen im Schatten ihrer Institutionen.

bauKUNST

ORF / Hertha Hurnaus

Der Muse reichts“ von Iris Andraschek

Samstag, 26. November, 16.40 Uhr

On Stones – Georgia Creimer

Die dritte Ausgabe von „bauKUNST“ widmet sich den tonnenschweren Findlingssteinen der Künstlerin Georgia Creimer, die an der Universitäts- und Landesbibliothek Innsbruck in acht gläsernen Lichthöfen zu finden sind. Textpassagen aus Christoph Ransmayrs Roman „Der fliegende Berg“ sind in der Handschrift des Schriftstellers an den Glasbrüstungen zu erkennen und weisen auf die Nutzung des Gebäudes als Ort des Lesens hin.

bauKUNST

ORF / Guenter Wett

„One Stones“ von Georgia Creimer

Samstag, 3. Dezember, 16.05 Uhr

Molekularorgel – Constantin Luser

Im Innenhof der Neuen Chemie der TU Graz steht auf dem Dach des neuen Hörsaalgebäudes Constantin Lusers „Molekularorgel“, eine einzigartige, verspielte, interaktive Röhrenskulptur, bestehend aus 35 Blechblasinstrumenten. Die Instrumente bilden sich gewissermaßen wie eine dreidimensionale riesige Molekularstruktur ab, verfügen über ebenso viele Töne und können zu besonderen Gelegenheiten von einem „Molekularorchester“ bespielt werden.

bauKUNST

ORF / Paul Ott

„Molekularorgel“ von Constantin Lusers

Samstag, 10. Dezember, 16.55 Uhr

Metamorphosen von Raum und Zeit – Maria Hahnenkamp und Willi Frötscher

Auf sandfarbenem Asphalt wurde von der Künstlerin Maria Hahnenkamp in Zusammenarbeit mit dem Architekten Willi Frötscher eine schwarze Ornamentlineatur als „Zeitspur“ im Innenhof der HTBLA Spengergasse aufgetragen. Ein weiterer Bestandteil der künstlerischen Hofgestaltung ist ein mit Gräsern und Stauden bepflanzter Grünstreifen In ihrer Gesamtheit geben sie dem Raum eine Leichtigkeit und Strukturiertheit.

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ORF / Gregor Ecker

„Metamorphosen von Raum und Zeit“ von Maria Hahnenkamp und Willi Frötscher

Samstag, 17. Dezember, 16.40 Uhr

Telefon – Herwig Kempinger

Herwig Kempinger ließ die einzelnen Buchstaben der letzten Strophe des Gedichts „Stopping by Woods on a Snowy Evening“ von Robert Frost, aus dem Kultfilm „Telefon“ von Don Siegel, in eine fünf Meter hohe Aluminium-Skulptur gießen. Installiert vor dem Gymnasium Neusiedl, soll die Skulptur zum einen auf Buchstaben als grundlegende Elemente des Lernens verweisen und zum anderen auf eine der wesentlichen Aufgaben einer Schule: den Schülerinnen und Schülern ihre Begabungen und Neigungen bewusst zu machen.

bauKUNST

ORF / Pez Hejduk

„Telefon“ von Herwig Kempinger