Der österreichische Film

Vielleicht in einem anderen Leben

ORF III zeigt die mehrfach ausgezeichnete Verfilmung des Theaterstücks „Jedem das Seine“ von Peter Turrini und Silke Hassler. Ursula Strauss wurde für ihre Darstellung der Bäuerin Traudl Fasching mit dem österreichischen Filmpreis 2012 ausgezeichnet.

Mittwoch 31.1.2018, 20.15 Uhr

April 1945: Obersturmbannführer Schöndorf führt eine Gruppe von 20 Juden aus Ungarn nach Mauthausen. Auf dem Weg machen sie in einem niederösterreichischen Dorf Rast, SS-Obersturmbannführer Schöndorf muss auf weitere Befehle warten. Die Gefangenen werden im Heustadl der Familie Fasching eingesperrt und von dem Dorfgendarmen Hochgatterer bewacht.

Vielleicht in einem anderen leben

ORF/Epo Film/Alfons Kowatsch

Als die Magd Poldi den Gefangenen das Foto ihres Verlobten zeigt, in der Hoffnung, dass einer von ihnen ihn gesehen hat, bricht eine der Frauen vor Hunger und Erschöpfung zusammen. Poldi informiert die Bäuerin, die den Gefangenen daraufhin Essen bringt. Die Gefangenen haben die Idee, sich mit der Aufführung der Operette „Wiener Blut“ bei der Bäuerin zu bedanken - auch um weiterhin mit Essen versorgt zu werden.

Vielleicht in einem anderen leben

ORF/Epo Film/Alfons Kowatsch

Franziska Singer (Poldi), Ursula Strauss (Traudl)

Drehbuch:

Silke Hassler, Peter Turrini
(Nach dem Theaterstück „Jedem das Seine“)

Regie:

Elisabeth Scharang

Darsteller:

Ursula Strauss (Traudl Fasching)
Johannes Krisch (Stefan Fasching)
Franziska Singer (Poldi)
Péter Végh (Lou Gandolf)
Orsolya Tóth (Zsuzsa Breuer)
August Schmölzer (Werner Springenschmied)
Rafael Goldwaser (Elias Rotenberg)
Thomas Fränzel (Rafael Glasberg)
Rainer Egger (Anton Hochgatterer)
Lászlo Nádasi (Viktor Heller)
Ildikó Dobos (Hannah König)
Kálmán Koblicska (Jakob König)
Joachim Bißmeier (Ferdinand v. Hammersfeld)
Elfriede Irrall (Berta v. Hammersfeld)
Alexander Meile (SS-Ostf. Hans Schöndorf)
Günter Tolar (Dorfpfarrer)
Mario Fürst (Edi Kropfitsch)

Spielfilm, 2010


Weitere Sendungen dieser Reihe:

  • Einmal so wie ich will | Die Nacht der Nächte

    ORF III präsentiert am Freitag gleich zwei Mal Senta Berger. In beiden Filmen bricht sie aus ihrem Alltag und ihren Ehen aus: in Südafrika landet sie auf einer Straußenfarm, in „Die Nacht der Nächte“ stiehlt sie das Auto eines Zuhälters.

  • Mhm...aha...soso

    Die Liebe, eine Katastrophe. Und schuld ist natürlich immer der andere. Leichtfüßig-elegant stellt Gabriel Barylli - als Autor, Regisseur und Hauptdarsteller - die immerwährende Frage: Warum laufen zwei erwachsene, intelligente Menschen sehenden Auges in ihren Untergang?

  • Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett

    In Franz Antels Krimikomödie aus dem Jahr 1962 sorgen Heinz Erhardt, Karin Dor, Harald Juhnke, Ann Smyrner und Peter Vogel für Spaß und Verwirrung.

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