Bühne oida!

Romulus der Große

Das Integrativ-Ensemble des Wiener Vorstadttheaters spielte Friedrich Dürrenmatt. „Romulus der Große“ wurde im Festsaal der VHS Donaustadt aufgeführt. 7 Schülerinnen und Schüler der Polytechnischen Schule Wien-Brigittenau haben die Vorstellung besucht und darüber geschrieben.

Wunderbar, dass alle sieben Schüler und Schülerinnen sich Freitagabend in ihrer Freizeit die Zeit nahmen, um eine Theatervorstellung zu besuchen. Danke für euer Kommen! Ihr seid sehr verlässlich und diszipliniert, ich bin stolz auf euch!

Dass die Darstellerinnen und Darsteller dieser Produktion über das Integrationshaus Wien aktiviert wurden, bereicherte das Stück mit verschiedenen Kulturen und Akzenten. Auch wir haben alle Migrationshintergrund und achten die Leistung der Schauspieler daher ganz besonders.

Christine Horacek-Forstner, Lehrerin

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ORF III

Paulina, Valentina, Zacharias, Jennifer, Jahanzib, Djabrail


Es ist ein politisches Stück, das etwas mit der Hühnerfarm aufgeheitert wird und mit perfidem Eierlegen fast humoristisch wirkt. Der Hintergrund ist jedoch brisant. Ich selbst flüchtete und wurde in Abschnitten daran erinnert.

Jahanzib (Afghanistan)


Dürrenmatt verfasste Romulus den Großen bereits 1921. Traurig, dass die politische Brisanz noch aktuell ist. Erst als es dunkel wurde, hatte ich Theaterstimmung, aber ich freue mich über diesen Theaterbesuch, weil ich doch in der Reflexion lernte, dass es besonders wichtig ist, alle Sprachen, Kulturen und Religionen zu respektieren.
Jenny (Philippinen / Serbien)


Es war sehr nett, ungezwungen und doch erinnerte das Läuten daran, dass es eine Theatervorstellung war. Ich habe nicht alles verstanden, weil ich mich nicht einlesen konnte, aber ich weiß jetzt, dass alle Menschen mutig sein sollten, dass politische Launerei nur Wahnwitz verheißt und dass es in der Politik keine Liebe gibt.

Valentina (Serbien / Österreich) und Paulina (Österreich / Polen)


Wenn wir etwas verändern wollen, müssen wir stark sein, zu unserer Meinung stehen, dürfen im Charakter nicht schwach werden und dürfen nicht eine vorgefertigte Meinung übernehmen. Wir müssen uns selbst ein Bild machen, welches Ei wir essen wollen!

Djabrail (Tschetschenien)


Danke an die Schauspieler für den tollen Abend und danke an die Wiener Volkshochschulen für den freien Eintritt und herzlichen Dank an „Bühne Oida“ für die Einladung!

Zaccharias (Somalia)


Wir danken dem Wiener Vorstadttheater für die Unterstützung!


Mai, 2015