Artist in Residence

Spaces | Sound

Anna T. konzentriert sich in ihrer Dokumentation auf die Interaktion zwischen Raum, Sprache und sozialer Struktur. Man sieht leere Theaterbühnen oder private Küchen, die Aktion findet abseits des Bildausschnittes statt. Zum Thema wird, was vom Bild nicht erfasst werden kann.

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Donnerstag, 23.4.2015, 23.30 Uhr
Wh. Fr 3.25 Uhr

Mit leisen Tönen konzentriert sich Anna T. in ihrer Dokumentation auf die Interaktion zwischen Raum, Sprache und sozialer Struktur. Dabei verwendet die Künstlerin Bildmaterial privater und öffentlicher Orte, die mit kultureller Produktion und Forschung in Verbindung stehen. Wir sehen sowohl leere Theaterbühnen und Konzerthallen als auch private Küchen, wobei die Aktion abseits des Bildausschnittes stattfindet.

Artist in Residence 
Spaces | Sound

ORF/ORFIII

Ästhetische, körperfreie Kameraeinstellungen in Kombination mit Stille, Murmeln, Getratschte oder Regieanweisungen lassen das Publikum die Menschen nicht sehen, sondern machen ihre Interaktion mit Räumen und Orten nur hörbar. Dabei entpuppen sich „irrtümlich“ aufgezeichnete Konversationen als authentische Momentaufnahmen des menschlichen Lebens.

Artist in Residence 
Spaces | Sound

ORF/ORFIII

Das Werk dokumentiert auch die eigenen Gedanken und Unsicherheiten der Künstlerin während des Entstehungsprozesses. Der Banalität der Bilder wird somit die Komplexität von Sprache und Stimme gegenübergestellt. Zum Thema wird, was vom Bild nicht erfasst werden kann.

Text in english: Spaces | Sound


Die Künstlerin:

Anna T. stammt aus Griechenland und studiert zurzeit an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Sie beschäftigt sich in ihrer künstlerischen, als auch wissenschaftlichen Arbeit mit Queer Studies und kulturellen Phänomenen. Dabei bewegt sie sich zwischen öffentlichem und privatem Raum, erarbeitet Readymades und experimentiert mit Sprache und Schrift.



Weitere Sendungen dieser Reihe:

  • Bruno Hoffmann - Bitte entschuldigen Sie die Störung

    Der Künstler widmet sich der Bedeutung der Leerstellen des Systems Fernsehen, indem er die Unterbrechung im Programmfluss und die daraus resultierende Pause, den Umgang der Fernsehmacher mit Störungen, und die Defekte und ihre Rückschlüsse auf die Machart von Systemen reflektiert.

  • Free Lunch Society Talk Show

    Das bedingungslose Grundeinkommen - die Argumente dafür und Stereotypen dagegen - ist Thema von Christian Tods Filmkunstwerk.

  • Thomas Taube: „Sorry that I asked“

    7 Kernbereiche des Mediums Fernsehen reflektieren sich selbst auf ihrer Suche und ihrem schizophrenen, einsamen Weg durch die verlassene Hülle des Fernsehens. Die Geschichte spielt in einer unklaren, nicht weiter definierten Zukunft. Ob es in dieser Zukunft das Medium noch gibt, ist dabei völlig offen.

  • ENDZEIT und Zoon Politikon

    Pixel, Bytes & Film zeigt Anna und Jan Groos Tragikomödie aus 2015 „ENDZEIT“ und das dazugehörige TV-Special „Zoon Politikon“.