ORF III artist in residence

Pixel, Bytes & Film - Artist in Residence

Bundeskanzleramt und ORF fördern erstmals gemeinsam Filmkunst - 144.000 Euro für zwölf neue TV-Kunstwerke.

Zur Förderung experimenteller Filmkunst starteten der ORF und das Bundeskanzleramt, heute am Mittwoch, dem 28. Jänner 2015, eine Kooperation. Unter dem Titel „Pixel, Bytes & Film“ verbinden sich die bereits bestehenden Schienen „Neue Filmformate“ des BKA (seit 2011) und „Artist in Residence“ von ORF III Kultur und Information (seit 2013) zu einer neuen Förderinitiative für multimediale Filmformate und Fernsehkunst. Diese wurde im Rahmen einer Pressekonferenz von Kulturminister Josef Ostermayer und ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz gemeinsam mit Andrea Braidt, Vizerektorin für Kunst und Forschung der Akademie der bildenden Künste Wien, die als Partnerinstitution im Rahmen des Zentrums für Wissenstransfer fungiert, vorgestellt.

„Pixel, Bytes & Film – Artist in Residence“: Bundeskanzleramt und ORF fördern erstmals gemeinsam Filmkunst

ORF/Thomas Ramstorfer

Kulturminister Dr. Josef Ostermayer , Mag. Dr. Andrea Braidt (Vizerektorin für Kunst und Forschung der Akademie der bildenden Künste Wien), ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz.

Kulturminister Josef Ostermayer: „Enorm breite Öffentlichkeit für Kunstschaffende“
„Der österreichische Film genießt eine hohe Reputation, das zeigt sich auch an seiner Präsenz auf internationalen Festivals. Damit ist er in den letzten Jahren zu einer starken Kulturmarke Österreichs geworden. Dieser Erfolg spiegelt die ungeheure Vielfalt des heimischen Filmschaffens wider, die es weiter zu fördern gilt. Mit dem neuen Förderprogramm ‚Pixel, Bytes & Film‘ sind wir für die Zukunft gerüstet. Denn dieses Programm richtet sich an multimediale Experimentalfilmerinnen und -filmer im digitalen Zeitalter. Dass sich an der neuen Förderschiene der ORF und die Akademie der bildenden Künste beteiligen, freut mich insofern, weil es hier nicht nur um eine finanzielle Zusammenarbeit handelt, sondern der ORF die entstandenen Kunstprojekte auch ausstrahlen wird. Damit erreichen die Arbeiten der Kunstschaffenden eine enorm breite Öffentlichkeit. Mit der Akademie wiederum haben wir eine starke Partnerin gewonnen, die den Künstlerinnen und Künstlern mit ihrem Know-how beratend zur Seite steht.“

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz: „Wichtige kulturpolitische Initiative zur Stärkung innovativer Filmkunst“
Zur neuen Kooperation mit dem BKA, der ersten im Bereich Filmkunst, sagt ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz: „Der ORF investiert als größter Partner der Filmwirtschaft maßgeblich und kontinuierlich in den österreichischen Film, der – wie Preise und Auszeichnungen, bis hin zu Emmy und Oscar, bestätigen – höchste internationale Wertschätzung genießt. Dass Österreich ein bedeutendes Filmland ist, zeigt die enorme Bandbreite heimischen Filmschaffens. Die neue Film-Kooperation des ORF mit dem BKA stellt eine wichtige kulturpolitische Initiative zur weiteren Förderung heimischen Film- und Kunstschaffens dar: Sie widmet sich der höchst vitalen heimischen experimentellen multimedialen Filmkunst. Es freut mich besonders, dass wir mit dem BKA sowie der Akademie der bildenden Künste wertvolle Partner an unserer Seite haben, um dieses wichtige Anliegen in die Tat umzusetzen, denn es gehört zu den erfreulichen Aufgaben eines öffentlich-rechtlichen Kulturvermittlers, auch innovative Filmkunst abseits großer Kino- und TV-Erfolge zu stärken und dieser eine Bühne – die größte Bühne des Landes – zu geben“, so Wrabetz.

Andrea Braidt, Vizerektorin für Kunst und Forschung der Akademie der bildenden Künste Wien: „Hohen künstlerischen Anspruch gewährleisten“
Beratend unterstützt werden die Kunstschaffenden bei „Pixel, Bytes & Film – Artist in Residence“ von einem Pool an Expertinnen und Experten, der von der Akademie der bildenden Künste Wien im Rahmen des Zentrums für Wissenstransfer aufgebaut wird. „Der Transfer künstlerischen und künstlerisch-forschenden Wissens ist der Akademie der bildenden Künste Wien ein großes Anliegen“, sagt Vizerektorin Andrea Braidt. „Künstlerinnen und Künstler haben durch dieses Kooperationsprojekt die Möglichkeit, ihr Know-how als Expertinnen/Experten, Coaches und Beraterinnen/Berater anzubieten und jungen Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung zu stellen. Nicht zuletzt dadurch wird der hohe künstlerische Anspruch des ‚Artist in Residence‘-Programms gewährleistet.“